Kurzeinsätze Zentralasien Blick auf die Berge

Acht Monate habe ich in Zentralasien als Lernhelferin gearbeitet. Zu dritt haben wir sieben deutsche Kinder in unterschiedlichen Klassen unterrichtet. Darüber hinaus haben wir uns unter der Woche im Kinderheim, Mädchentreff und in der Sprachschule eingebracht. So waren die Tage immer gut gefüllt.

Dazu kamen natürlich die ein oder anderen Umstellungen im Alltag, z.B. das Erleben des Wetters. Ich, als Kind des deutschen „Schietwedder“-Nordens, sehne mich eigentlich das ganze Jahr über nach einem Sonnenstrahl! Doch so schnell kann es sich ändern: Nach sechs Wochen in Kirgistans heißem und trockenem Sommer, fing ich an für Regen zu beten. Und tatsächlich, am Samstagmorgen zogen langsam Wolken auf und dann es fing unglaublich an zu regen! Der schönste Regen meines Lebens! Es regnete die ganze Nacht durch. Am nächsten Morgen riss der Himmel auf und die herrlichste Herbstsonne kam heraus. Ich war voller Dankbarkeit und konnte Gottes Gegenwart spüren! Die umliegenden Hügel erstrahlten im Sonnenlicht. Mir kam der Psalm 121 in den Sinn: "Ich blicke hinauf zu den Bergen – woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat!"

»Immer wieder, wenn ich die Hügel um mich gesehen habe, musste ich an Gottes Wirken in der Welt denken.«

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