Tägliches Gebet 13. - 19. November 2017 Afghanistan - Land des Krieges braucht Jesus, den Friede-Fürsten

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.“ (Jes 9, 5-6)

Afghanistan, ein Land mit etwa 33 Mio. Einwohnern, ist von seinem Namen her das „Land (= -stan) der Afghanen“. Das Wort „Afghan“ ist eine alte Bezeichnung für die stolze Volksgruppe der Paschtunen. Sie sind bis heute das staatstragende Volk des Landes mit Bergketten über Bergketten soweit das Auge reicht. Und dazwischen: Täler über Täler. In jedem dieser Täler leben Menschen, die noch nie von Jesus Christus als dem Retter und Friede-Fürsten gehört haben. Denn die Islamische Republik Afghanistan erlaubt keine Hinwendung zum christlichen Glauben und erkennt Christen nicht an. Der Abfall vom Islam ist für Familie und Gemeinschaft eine große Schande. Im Land gibt es knapp 20 verschiedene Stämme. Dabei ist klar geregelt, welcher Stamm das Sagen hat und welcher nicht. Im September 2013 zitierte „Die Welt“ den afghanischen Dichter Matiullah Turab: „Manchmal wundert es mich, dass nicht alles auseinanderfällt.“ … und dann aus seinen Werken: „Der Krieg ist ein Geschäft geworden. Köpfe wurden verkauft, als ob man sie wie Baumwolle wiegen könnte. Und an der Waage sitzen die Richter, die erst vom Blut kosten und dann den Preis festsetzen.“ „Oh, Fahnenträger dieser Welt. Ihr habt uns viel Schmerz gebracht im Namen der Sicherheit. Ihr schreit von Frieden und Sicherheit. Und schickt Gewehre und Munition.“ 

Montag 13 November

Schutz einheimischer und ausländischer Mitarbeiter

Es gibt immer wieder Entführungen und Übergriffe auf Mitarbeiter von Regierungen, NGOs und Firmen. Am 31. Mai 2017 wurde in Kabul im Diplomatenviertel Wasir Akbar Chan ein Bombenanschlag verübt. Mindestens 150 Menschen wurden getötet, mehr als 400 verletzt, darunter Angehörige der deutschen Botschaft. Beschädigungen erlitten die Botschaften von Deutschland, Bulgarien, Frankreich, Indien, Japan, der Türkei, der VAE sowie das NATO-Hauptquartier.

Bete für die Sicherheit und den Schutz einheimischer und ausländischer Mitarbeiter in Afghanistan. Bete, dass sie Traumata überwinden und mutig bleiben.

Dienstag 14 November

Neue Möglichkeiten für ausländische MItarbeiter

In den letzten Jahren haben viele erfahrene Langzeit-Mitarbeiter aus unterschiedlichen Gründen das Land verlassen. Der Einsatz für den Wiederaufbau darf nicht nachlassen.

Bete, dass Gott neue Mitarbeiter für Gottes Reich beruft. Mitarbeiter, die unter den extremen Bedingungen in der Liebe Gottes dienen, dem HERRN zur Ehre und den Menschen zur Hilfe und ewigen Rettung. Bete für die Weiterführung bestehender Hilfsprojekte und die Öffnung neuer Türen durch den HERRN.

Mittwoch 15 November

Arbeitslosigkeit

Afghanistan zählte bereits vor den letzten Kriegen zu den wirtschaftlich und humanitär am wenigsten entwickelten Ländern der Erde. 2008 ging man von 35% Arbeitslosigkeit aus. Inzwischen lassen selbst Drogenbarone kaum mehr Häuser bauen. In einem Bericht der Weltbank im Mai 2017 hieß es, dass 39 Prozent der Afghanen unterhalb der Armutsgrenze leben und nicht fähig sind, ihre Lebensbedürfnisse zu decken. Die Hoffnung auf Verbesserung ist gering.

Bete intensiv für gute, fair bezahlte Arbeit. Bete für die Schaffung von Arbeit mit christlichem Werte-Zeugnis. Dem HERRN ist kein Ding unmöglich!!!

Donnerstag 16 November

Zeugnis von Jesus in entlegenen Landesteilen

Viele Landesteile sind für Ausländer aus geografischen und Sicherheitsgründen sehr schwer zu erreichen. Es braucht Weisheit und großen Mut, selbstverständliche Rechte der Glaubens-, Meinungs- und Gewissensfreiheit zu leben. Sogenannter „Abfall vom Islam“ führt in Afghanistan zu intensivster Verfolgung.

Paulus schreibt: Betet, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen. (Eph. 6,19) Bete, dass einheimische Gläubige zurück zu ihren Familien gehen und unter der Leitung des Heiligen Geistes von Jesus als dem Retter zeugen.

Freitag 17 November

Jesus in Träumen und Visionen

In Afghanistan leben mehr als 30 Millionen Muslime und nur wenige tausend Christen. Die einheimischen Christen hoffen und beten, dass ihre Landsleute Jesus kennenlernen. Ein Weg zur Öffnung für den Herrn der Herren können wie bei Paulus auf dem Weg nach Damaskus oder Petrus im Gebet übernatürliche Erscheinungen des Herrn Jesus Christus oder auch Träume sein. Dann aber braucht es auch das unmittelbare Zeugnis und Lehre aus Gottes Wort.

Bete, dass Jesus sich suchenden Muslimen in Träumen und Visionen als der Retter offenbart und sie zu lebendigen Zeugen leitet.

Samstag 18 November

Stärkung einheimischer Christen

Viele die sich für Jesus entscheiden, werden von ihren Familien und ihrer Umgebung verfolgt. Afghanistan belegt derzeit aus gutem Grund den dritten Platz auf dem Weltverfolgungsindex. Die Christen dort leben extrem gefährlich. Um die Familienehre zu retten, fühlen sich viele Familien verpflichtet, einen „Abgefallenen“ zu zwingen, zum Islam zurückzukehren. Wenn sie sich weigern, können Christen verstoßen, verbannt, misshandelt, entführt oder sogar getötet werden. Auch durch Behörden und Extremisten droht Lebensgefahr.

Bete, dass Gläubige in schwierigen Situationen standhalten und von Ihrem Glauben weitergeben.

Sonntag 19 November

Zeugen für Jesus

Die Geschwister in Afghanistan bitten Christen weltweit, mit ihnen gemeinsam für ihr Land zu beten. Eine Anzahl der genannten Anliegen stammt von Christen aus Afghanistan – viele Punkte gelten jedoch auch für andere Länder der islamischen Welt. Die afghanischen Christen wissen um die Wichtigkeit des Gebets und sie bitten Gott um Beter innerhalb und außerhalb des Landes. Sie benötigen auch geschulte, einheimische Gläubige, die predigen, lehren und andere afghanischen Christen in ihrem Glaubenswachstum begleiten.

Bete für Afghanistan, die Sendung und Stärkung von Arbeitern, wann immer der HERR ruft!