Tägliches Gebet 27. November - 3. Dezember 2017 Myanmar- Gebet um geistliche Befreiung der Rohingyas

„Der HERR möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht; sondern, dass alle in Buße zu ihm umkehren.“ (2.Petr. 3,9)

Der Buddhismus erstreckte sich einst von Zentralasien bis Japan, von Südsibirien bis Indonesien. Doch der Islam drang von Westasien immer weiter nach Osten vor. Viele heute muslimische Staaten wie Indonesien, Malaysia, Indien, Tadschikistan oder Afghanistan waren zuvor stark buddhistisch. In Südostasien wurde die Gastfreundschaft der Völker – bspw. in Indonesien und Malaysia – zum „weichen Dschihad“ über Ansiedlungen an der Küste, Handel und Vermehrung hin zu Islamisierung und Wegnahme der Religionsfreiheit missbraucht. Auch in Myanmar siedeln heute viele Muslime an der Küste, noch dazu an der Grenze zu Bangladesch, einem der bevölkerungsreichsten muslimischen Länder. Die Parallele macht Burmesen Angst, obwohl die Ansiedlung hier auf britische Kolonialpolitik zurückgeht. Hinzu kommt das weltweite Wirken des militanten Islams und die Wahrnehmung seiner Ausdehnung in andere Teile der Welt. So haben - sich im „Recht auf Selbsterhaltung“ begründende - militant-buddhistische Kräfte, wie die „969“-Gruppe des Mönchs Ashin Wirathu, im Verbund mit Nationalisten in Myanmar starken Einfluss gewonnen. Diese Richtungen des Buddhismus unterstützen oder tolerieren Ungerechtigkeiten gegen andere Religionen, insbesondere gegen den als extreme Gefährdung gesehenen Islam. Auch auf muslimischer Seite existieren starke Abneigungen, Vorurteile, Hass und Rachegefühle, sowie religiöses Überlegenheits- oder Eroberungsdenken. Nur Jesus Christus kann Rettung, Lösung und Befreiung wirken.

Montag 27 November

Myanmar - Freiheit für Rohingyas

Timothy Warner schreibt in seinem Buch über geistliche Kampfführung: „Der Teufel schickt Irrtümer immer in gegensätzlichen Paaren in die Welt. Und er ermutigt uns immer, viel Zeit mit der Überlegung zu verbringen, welches schlimmer ist. Er verlässt sich auf die besondere Abneigung der Menschen gegen den einen Irrtum, um uns allmählich in den entgegengesetzten hineinzuziehen.“ Dies ist eine Haupttaktik Satans in der gegenwärtigen Lage der Rohingyas.

Betet um Freiheit vom Geist der Furcht, damit Menschen den Anderen als gleichwertig erkennen, der auch im Ebenbild Gottes geschaffen ist.

Dienstag 28 November

Myanmar - Wahrheit für Rohingyas

Soziale Medien und gesellschaftlicher Tratsch, unterstützt durch Angst, Fehlinformation, verdrehte Tatsachen und Rassismus haben im Heimatland der Rohingyas zur tiefen Spaltung zwischen ihnen und anderen Gruppen geführt. So lange beide Seiten in Furcht vor den Anderen leben, sich abgrenzen und die Anderen als Untermenschen wahrnehmen, werden die Probleme weiter bestehen bleiben.

Bete gegen die spaltende Macht Satans, gegen Verbreitung falscher Nachrichten und Gerüchte, die Angst und Gewalt anfachen. Bete, dass Gott die Wahrheit offenbart und Jesus, der die Wahrheit ist.

Mittwoch 29 November

Myanmar - Frieden für Rohingyas

Satan hat gespalten und zerstört. Wahre Versöhnung und Frieden werden erst in dieses Land kommen, wenn sich Herzen ändern, Vergebung gesucht und Gnade gegeben wird. Das kann nur durch die Kraft des Heiligen Geistes geschehen.

Bete, dass sowohl unter den Rohingyas, als auch unter anderen Volksgruppen, Menschen des Friedens aufstehen, die zusammenkommen um Versöhnung und Heilung zu suchen. Bete, dass sie Jesus Christus als Retter und Herrn begegnen und Ihm ihr Leben anvertrauen.

Donnerstag 30 November

Myanmar - Freudenboten für Rohingyas

Geistlicher Widerstand: Wenn Christen aufstehen, um Rohingyas in Jesu Liebe in Wort und Tat zu dienen, steht Satan auch auf, um wild zu verteidigen, was er gestohlen hat. Es ist dumm anzunehmen, dass der Feind uns widerstandslos erlauben würde, in sein Gebiet einzudringen und die Gefangenen zu befreien.

Bete um Schutz für unsere Brüder und Schwestern, die unter den Rohingyas arbeiten, dass Gott sie umgibt und ihre Körper, Herzen und Sinne vor den Angriffen Satans bewahrt. Bitte um den Geist der Weisheit um zu erkennen, wie sie am besten dienen können.

Freitag 01 Dezember

Myanmar - Freudenboten für Rohingyas

Christliche Brüder und Schwestern, die unter den Rohingyas arbeiten, haben unterschiedlichste Anfechtungen erlebt. Körperliche, emotionale und psychische Leiden, Krebs und geistliche Angriffe wurden von christlichen Mitarbeitern erlitten. Viele haben Bedrohungen, Unruhen, Zerstörungen von Häusern, Versuchungen, Visa-Probleme und viele andere Entmutigungen erlebt.

Bete gegen Erschöpfung und Burnout. Bitte Gott, sie mit Seiner Kraft und Freude für den Dienst zu erfüllen. Bete, dass sie im HERRN ruhen und aus Seiner Kraft arbeiten, nicht aus eigener Kraft.

Samstag 02 Dezember

Myanmar & Bangladesch - Freudenboten für Rohingyas

Die schwierige Situation macht es nicht einfach, berufene Menschen für den wichtigen Dienst unter den Rohingyas zu finden. Aber die Not ruft laut nach Freudenboten gefüllt mit Gottes Liebe. Rohingya-Christen werden auch weiterhin von ihrem eigenen Volk für ihren Glauben an Jesus verfolgt.

Bete, dass Gott Mitarbeiter beruft und nach Myanmar und Bangladesch sendet! Bete, dass Gott ihnen und den wenigen, vom eigenen Volk verfolgten Rohingya-Christen den Mut gibt, das Evangelium zu verkündigen.

Sonntag 03 Dezember

Myanmar & Bangladesch - Freudenboten für Rohingyas

Ende August 2017 schloss und evakuierte die Regierung Myanmars die Büros aller internationalen Organisationen in Nordrakhine. Erst am 06.09. bekam eine Gruppe von Journalisten wieder Zutritt. Die hohe Zahl von - nach „Aktion Deutschland Hilft“ über 600.000 - Flüchtlingen überfordert die Nachbarländer wie Bangladesch. Sie benötigen dringend Hilfe von außen.

Bete, dass der Zugang für christliche Helfer erleichtert wird – sowohl nach Rakhine als auch nach Bangladesch. Bete, dass Gott Mitarbeiter beruft, sendet und zum Segen setzt! Bete, dass sie den Menschen in Not wirkungsvoll dienen.