Weihnachtsprojekte 2021 Licht im Dunkeln

Gern zünden wir zu dieser Jahreszeit Kerzen an, um das Dunkel zu erhellen. Solch ein Licht möchten unsere Mitarbeiter anzünden – da, wo große Verzweiflung herrscht: im Libanon, in Afghanistan oder im Kosovo, wo die Drogensucht Männer ins Dunkel geführt hat.

Bildlich gesprochen machen wir durch unsere Unterstützung dasselbe – wir geben mit unseren Finanzen und Gebeten Licht, Hoffnung und neue Perspektiven.

Winterhilfe im Libanon und Afghanistan

Libanon

Unser Team im Libanon ist derzeit von vielen Menschen umgeben, die kaum wissen, wann sie das nächste Mal eine warme Mahlzeit essen werden. Und jetzt steht der Winter vor der Tür, der hier durchaus mit Minustemperaturen und Schnee einhergehen kann. Dieses Jahr fehlen vielen Geflüchteten die Mittel, um ihre Zelte oder Hütten mit neuen Planen und soliden Holzplanken auszurüsten. Das Land befindet sich insgesamt in einer tiefen wirtschaftlichen Krise, die derzeit zu einer hohen Inflation führt. Alle Produkte, die importiert werden, haben sich sehr verteuert. Dazu gehören auch Diesel und Benzin. Kaum jemand konnte bisher Vorräte an Heizöl für den Winter anlegen. 10 Liter Heizöl kosten derzeit gut 6 Euro. Der Verdienst einer Familie liegt oft unter 100 Euro im Monat. In Gesprächen hören wir immer wieder, dass Familien davon ausgehen, dass sie ihren Heizofen nicht aufstellen werden, da wohl sowieso kein Geld zum Heizen da sein wird. Auch viele Grundnahrungsmittel werden importiert und unterliegen daher enormen Preissteigerungen.

Deine Spende ermöglicht es unserem Team, in genau diesen Bereichen zu helfen.

Afghanistan

Auf einmal ist alles anders.
Wirklich niemand hatte erwartet, dass die Taliban in dieser Geschwindigkeit das ganze Land einnehmen würden. In Kabul kam es so überraschend und dazu auch noch ohne Widerstand, dass man es erst gar nicht glauben konnte. Aber die Allgegenwart der Kämpfer auf den Straßen macht deutlich, dass sie nun das Sagen haben.

Es herrscht immer noch große Angst in der Bevölkerung, denn keiner weiß, wie sich die Zukunft unter der Regierung der Taliban gestaltet. Obwohl man auf eine moderate Regierung hofft, gibt es schon erste Anzeichen von Unterdrückung von Frauen und Mädchen und Gewalt gegen Minderheitengruppen. Deshalb versuchen immer noch viele Menschen, das Land zu verlassen.

Das Finanzsystem ist praktisch zusammengebrochen. Internationale Zahlungen an Afghanistan sind eingefroren. Banken geben maximal 200 Euro pro Person und Woche aus, für die man lange anstehen muss. Viele Menschen sind arbeitslos. Die Preise für Lebensmittel steigen immer weiter an. UN und Hilfsorganisation reden von einer beginnenden humanitären Krise. Millionen von Afghanen sind vom Hunger bedroht. Und der Winter steht vor der Tür …

Unsere Mitarbeiter sind auch von außerhalb des Landes weiter regelmäßig mit Einheimischen im Kontakt und bekommen viele Hilferufe. Wir haben die Möglichkeit, hier in eingeschränktem Maß direkte Unterstützung zu leisten.

Drogen-Reha im Kosovo

STREHA (auf Deutsch Zuflucht) ist eine bemerkenswerte Einrichtung im Kosovo. Sie entstand, weil Gott einzelnen Menschen die Not der Drogenabhängigen aufs Herz legte. Mit Hilfe deiner Gebete und deiner Spenden können Menschen dort frei werden und nachhaltig Hoffnung finden.

In der Einrichtung werden Männer aufgenommen, die nicht mehr weiterwissen. Schon im Erstgespräch erfahren sie, dass Werte und Inhalte der Therapie christlich sind. Das Programm besteht aus gemeinsamem Leben, praktischer Arbeit, Bibelgesprächsrunden und Einzelgesprächen. Die praktische Arbeit gibt dem Tag ein Stück Struktur, fördert die Teilnehmer, gibt ihnen ein Stück Bestätigung und bereitet sie auf die Rückkehr ins Arbeitsleben vor. Außerdem wird dadurch ein Teil der Finanzen zum Unterhalt der Therapie selbst erwirtschaftet. Denn die Rehabilitanden bringen keine Finanzen mit und staatliche Unterstützung gibt es nicht.

Zwei größere Arbeitsbereiche gehören zur STREHA:

  • Der Anbau von Heil- und Kräuterpflanzen, die in einem Trocknungs-Ofen weiterverarbeitet und dann an eine lokale Firma verkauft werden
  • Die Kartonagenfabrik, in der aus rohem Karton mit einfachen Maschinen die unterschiedlichsten Verpackungen geschnitten, gestanzt, gefalzt und geklebt werden

Für den Ausbau der Produktion brauchen wir deine Unterstützung

Die Nachfrage der Verpackungsmaterialien steigt, unsere räumlichen Kapazitäten sind aber ausgeschöpft. Deshalb möchten wir die Produktionshalle an einer Seite um ca. 184 m² erweitern, um auf zwei Etagen insgesamt 368 m² Lager und Arbeitsfläche zu gewinnen. Die dadurch mögliche Erweiterung der Produktion würde uns ermöglichen, mehr Eigenmittel zu generieren und durch einen verringerten Spendenbedarf die Arbeit nachhaltiger weiterzuführen.

Unser größtes Ziel

Letztlich werden Teilnehmer nur dann ein lebenswertes Leben finden, wenn die Begegnung mit Jesus Christus sie frei macht. Betest du mit darum, dass das geschieht? Und danke, wenn du uns auch finanziell hilfst, diese lohnenswerte Arbeit zu erweitern und weiterzuführen.

Alle Spenden gehen zu 100 % in die Projektarbeit im Ausland.

Vielen Dank für deine Unterstützung!