Kurzeinsätze Naher Osten Berufung gesucht und gefunden

Nach dem Abitur wusste noch nicht, was ich genau wollte. Ich hatte schon immer ein großes Interesse an neuen Kulturen und Sprachen....

Der Abschied von meiner Familie, das erste Mal alleine im Flugzeug und die Visa Kontrolle jagten mir ein wenig Angst ein. Aber alles hat geklappt und ich startete in mein Jahr als Lernhelfer. Meine Hauptaufgabe war der Unterricht mit zwei Kindern in der ersten und zweiten Klasse. Zu sehen, wie die Kindern lesen, schreiben und rechnen lernen und eine unglaubliche Entwicklung hinlegen, hat mich begeistert. Das Unterrichten hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich entschied, Grundschullehramt zu studieren. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, dies herauszufinden.

Ein weiteres Highlight war für mich das Erlernen der arabischen Sprache. Es ist eine krasse und herausfordernde Erfahrung, sich in einem Land zu bewegen, in dem man sich nicht mit den Menschen verständigen kann. Man fühlt sich zu Beginn sehr hilflos. Jede Taxifahrt und jedes Einkaufen ist anstrengend und eine große Herausforderung! Umso schöner ist es, wenn man ein paar neue Wörter gelernt hat, die man dann sofort anwenden kann und die man dringend benötigt. Nach ein paar Monaten fühlte ich mich in der Sprache und Kultur schon viel wohler. Einkäufe, Gespräche, Taxifahrten und der Souq (Markt) wurden zum normalen Alltag.

Ich habe mir die Frage gestellt, was Jesus mit meinem Leben in Zukunft vorhat, damit eines Tages alle Nationen, Sprachen und Stämme ihn anbeten. Ich habe meine Berufung gefunden.

»Dieses Jahr hat mich in vielerlei Hinsicht herausgefordert. Ich bin oft gescheitert und nicht alles war einfach, aber dieses Jahr hat mein Leben entscheidend geprägt und meine Leidenschaft für die unerreichten Nationen verstärkt.«

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