1. - 7. April 2019 Tägliches Gebet

Montag 01 April

Sudan – Bitte um Regen des Geistes Gottes unter Bauern

„Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen.“ (Jak. 5,7) Der Sudan ist eines der ärmsten, am wenigsten entwickelten Länder. Von 42 Mio. EW sind ca. 97% Muslime. Der Großteil lebt von Landwirtschaft und Tierzucht. Sorghum und Hirse sind Grundnahrungsmittel; wichtig sind auch Wassermelonen, Kürbisse, Okra, Sesam und Baumwolle. Sie züchten Rinder, Schafe, Ziegen und Esel. Käse und Butter werden aus der Milch ihrer Kühe und Ziegen hergestellt. Der Sudan hat in Afrika die größte Anzahl vom Evangelium unberührter Völker.

Bete für starkes Wirken des Heiligen Geistes in diesen Völkern.

Dienstag 02 April

Sudan – Finden der Tür und Weide für Hirten und Händler

„Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, der wird selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.“ (Joh. 10,9) Nicht alle arabischen Stämme des Sudans sind Bauern. Einige, wie die arabischen Midob und mongallische Araber sind nomadische Hirten. Auf der Suche nach Weideflächen reisen sie mit ihren Herden von Rindern und Kamelen von Ort zu Ort. Andere, wie die Hasania und Husseinat wurden zu erfolgreichen Geschäfts- und Kaufleuten. Sie sind in den kommerziellen Aktivitäten der Städte ihrer Region sehr stark präsent.

Bete, dass viele Midob, Mongallier, Hasania und Husseinat die einzige Tür zu Gott: den Herrn Jesus Christus und „gute Weide“ finden.

Mittwoch 03 April

Sudan – Bitte um Rettung, Recht und Barmherzigkeit Gottes

„Denn der HERR wird seinem Volk Recht schaffen, und über seine Knechte wird er sich erbarmen.“ (5Mo. 32,36) Die Mehrheit der sudanesischen Bevölkerung besteht aus arabischen sunnitischen Muslimen, die nach Mohammeds Tod von Arabien her nach Afrika eindrangen. Ihr Einfluss auf das Recht und den Staat ist sehr stark. Deshalb hat seit 1996 Omar Hassan al-Bashir das Amt des Präsidenten. Trotz seiner Bekanntheit bzgl. Unterdrückungspolitik und Vernichtungsaktionen wagen die Menschen derzeit sporadische Proteste wegen der Wirtschaftskrise und den hohen Lebenskosten.

Bete, dass es einen Aufbruch der Rettung hin zum Herrn Jesus gibt und die Gewaltherrschaft endet.

Donnerstag 04 April

Sudan – Ende der Diktatur und Freiheit des Evangeliums

„… eine Witwe in der Stadt kam immer wieder zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher!“ (Lk. 18,3) Sudans islamistischer Diktator Bashir ist mit zwei Haftbefehlen der EU beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag konfrontiert wegen Völkermord, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen Menschen mit Behinderungen und die Menschlichkeit. Auch 2018 wurden allein bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften bis zu 40 Menschen getötet. Seit Mitte Dezember sind fast täglich Demonstranten für das Ende seiner Herrschaft auf den Straßen.

Bete um Schutz für sie und dass viel bessere Bedingungen für das Evangelium und die Christen entstehen.

Freitag 05 April

Sudan – Christen mit Retterliebe für die unerreichten Völker

„Der Herr sprach durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!“ (Apg. 18,9) Kürzlich wurde eine Vereinbarung zum Schutz für Nicht-Araber getroffen. Trotzdem werden Christen im Sudan stark verfolgt und Muslime, die an Christus glauben möchten, mit der Todesstrafe bedroht. Ausländische Christen können (wieder) in den Sudan einreisen, dürfen aber weder evangelisieren noch Jünger machen. Es ist sehr schwierig, Bibeln zu importieren. Millionen Muslime im Sudan bleiben vom Evangelium unerreicht und sehr viele mutige Arbeiter werden gebraucht.

Bete für Berufung und Sendung vieler Christen mit Retterliebe in das Land.

Samstag 06 April

Sudan – Anhalten der Bekehrungen im Westsudan

„Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; …“ (Apg. 2,17) Laut Operation World sind 7% der (nichtarabischen?) Bevölkerung Christen. Wie schon so oft, nimmt die Zahl der Gläubigen zu, wenn die Gemeinde verfolgt wird. Wir hörten ermutigende Berichte von einem Arbeiter im benachbarten Tschad, dass die Zahl der Christen mit muslimischem Hintergrund im Darfur und im Westsudan wächst. Hunderte Menschen kommen zu Christus. Dennoch bleiben Millionen unberührt.

Bete, dass sich die Bekehrungen zum Herrn Jesus flächenartig ausbreiten, viele Gemeinden entstehen, wachsen und bewahrt bleiben.

Sonntag 07 April

Sudan – Unberührte Völker für den HERRN gewinnen

„Denn du (Jesus, Lamm Gottes) bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen.“ (Offb. 5,9b) Im konfliktgeplagten Sudan leben viele völlig vom Evangelium unerreichte Volksgruppen. 5 der Völker umfassen jeweils weit über 1 Mio. Menschen: die Guhayna, Gawamaa, Shaikia, Kawahia und Bederia. Auch werden im Sudan 94 Sprachen gesprochen, von denen viele noch Bibelübersetzungen brauchen.

Bete, dass der HERR Arbeiter für die Guhayna, Gawamaa, Shaikia, Kawahia und Bederia beruft, sendet und viele rettet. Bete auch für weitere Bibelübersetzungen.