1. - 7. Februar 2021 Tägliches Gebet

Montag 01 Februar

Balkan – Versöhnung statt Feindschaft und Spannungen

„Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.“ (2.Kor. 5,19) Im Balkan gibt es eine geschichtliche Kette von Kriegen. Hier verläuft die Trennlinie zwischen östlicher und westlicher Christenheit. Vom Süden versuchten immer wieder Muslime in Richtung Europa vorzudringen, wobei es zur Islamisierung verschiedener Gebiete kam. Im Ergebnis ist die Region geprägt von Spaltungen und unversöhnlichen Haltungen zwischen verschiedenen Volksgruppen und Staaten.

Bete, dass Gottes Versöhnung siegt.

Dienstag 02 Februar

Balkan – Vergebung von Christen unterschiedlicher Völker

„Geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe.“ (Mt. 5,24) Viele Christen des Balkans erkannten, wie wichtig Gebet für Veränderung, Versöhnung, Hoffnung und für die Evangelisation unerreichter Völker in der geteilten Region ist. 2018 versammelten sich Gläubige aus Mazedonien, Albanien und Griechenland am Prespa-See. Er grenzt an alle drei Länder. Nie in der Geschichte des Balkans war bekannt, dass eine Nation die andere um Vergebung bittet. Sie machten den Anfang und baten einander um Vergebung.

Bete für eine Versöhnungsbewegung der Gläubigen.

Mittwoch 03 Februar

Albanien – Islam und Atheismus oder Gottes Evangelium

„Der Gottlose meint in seinem Stolz, Gott frage nicht danach. »Es ist kein Gott«, sind alle seine Gedanken.“ (Ps. 10,4) In Albanien sind 60 % der 2,8 Mio. EW Muslime. Das ist ein Vermächtnis jahrhundertelanger osmanisch-türkischer Besatzung. Erst 1912 gewann Albanien seine Unabhängigkeit. 1939 wurde es von Italien erobert. Von 1944 bis Anfang der 1990er regierte ein kommunistisches Regime. Es hinterließ Albanien wirtschaftlich, moralisch und geistlich zerschlagen. 1967 erklärte sich Albanien zum «ersten atheistischen Staat der Welt».

Bete für die geistliche Überwindung von Islam und Atheismus.

Donnerstag 04 Februar

Albanien – Gehemmte Entwicklung und Evangelium

„Man schreit, dass viel Gewalt geschieht, und ruft um Hilfe vor dem Arm der Großen; … “ (Hiob 35,92) Mit dem Sturz des autoritären kommunistischen Regimes begann die Kriminalität in die Höhe zu schnellen. Heute ist Albanien noch immer eines der ärmsten Länder Europas, behindert durch eine unzureichende Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Korruption und hohe Auswanderungsraten. Die Albaner werden nach dem albanischen Dialekt, den sie sprechen, in zwei Gruppen eingeteilt: die Gheg und die Tosk. Sie leben auch im Kosovo, Nordmazedonien und Montenegro.

Bete für ihre ewige Rettung in Christus.

Freitag 05 Februar

Albanien – Gebiete ohne Evangelium und Re-Islamisierung

„Predige das Wort, steh bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!“ (2.Tim. 4,2) Die 1998 gewährte Religionsfreiheit half der albanischen Kirche zu wachsen und zu reifen. Das Evangelium nahm zu. Gebet in Gebetshäusern trägt Frucht. Die Zahl der Gläubigen wuchs auf 10.000, die Gemeinden auf ca. 75. Bei 0,3 % Christen gibt es etliche unerreichte Gebiete. Muslime aus dem Nahen Osten versuchen, das Land neu zu islamisieren. Sie entsenden Missionare, leisten finanzielle Hilfe und bauen Moscheen.

Bete für die Sendung von Christen in den Norden.

Samstag 06 Februar

Nordmazedonien – Muslimische Gebiete im Westen des Landes

„Wir suchten gleich nach Mazedonien abzureisen, da wir schlossen, dass Gott uns gerufen hat, ihnen das Evangelium zu verkündigen.“ (Apg. 16,10b) Nordmazedonien (ehemals Mazedonien, 2,1 Mio. EW, 33 % Muslime, 65 % orthodoxe Christen) hat ein christliches Erbe. Der Apostel Paulus schrieb seinen 2ten Brief an die Korinther, als er 55-57 n. Chr. hier war. Es fehlen ausländische Investitionen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Viele junge Menschen verlassen ihre Heimat. Der Nationalismus ist sehr stark. Im Westen gibt es rein muslimische Gebiete und viel Rivalität gegen Christen.

Bitte um Arbeiter für Westmazedonien.

Sonntag 07 Februar

Nordmazedonien – Beginnende evangelikale Erweckung

„Das Wort breitete sich aus durch die Kraft des Herrn und wurde mächtig. Da nahm sich Paulus vor, durch Mazedonien zu ziehen.“ (Apg. 19, 20f) Die Bevölkerung Nordmazedoniens setzt sich mehrheitlich aus Mazedoniern sowie albanischen, romanischen und türkischen Gruppen zusammen. Die evangelikale Kirche ist klein aber eine der am schnellsten wachsenden Europas. 1989 gründeten Missionare 2 Kirchen in der Hauptstadt Skopje. In 30 Jahren wurden im Land 32 Kirchen gepflanzt. Gebetsnetzwerke beten, dass Gott Menschen rettet und sie IHN im Namen Jesu anbeten.

Bete für die Rettung in Muslim-Gebieten.