1. - 7. Juli 2019 Tägliches Gebet

Montag 01 Juli

Indien: 32% der unerreichten Volksgruppen der Welt

„…, sondern ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht, dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde.“ (Jes. 49,6) 32% der unerreichten Volksgruppen weltweit leben in Indien. Es ist die am wenigsten erreichte Nation der Welt. Doch Indien erhält nur 6% der Langzeitarbeiter Gottes, während Lateinamerika im Vergleich dazu pro Person 25mal so viele Arbeiter Gottes hat wie Indien. Innerhalb der unerreichten Volksgruppen hier werden 450 Sprachen gesprochen, von denen die Mitarbeiter des Evangeliums nur einige beherrschen.

Bete für die Sendung von viel mehr Arbeitern des Evangeliums nach Indien.

Dienstag 02 Juli

Indien: Verkündigung unter schwierigen Bedingungen

„Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere.“ (Mt. 10,23) Anti-Konversionsgesetze machen es schwierig, das Evangelium zu verbreiten. Die sich dafür entscheiden, Jesus nachzufolgen, werden oft bedroht, ihren Status, Arbeitsplatz, ihr Zuhause und sogar ihr Leben zu verlieren. Viele christliche Organisationen wurden vertrieben, so dass vielen Menschen körperliche und geistige Hilfe fehlt. Trotz der starken Verfolgung wächst das Christentum in Indien jedoch schnell.

Bete für Mut und Bewahrung und dass das Evangelium auch zu den vielen noch unerreichten Volksgruppen gebracht wird.

Mittwoch 03 Juli

Indien: Bewegungen entfachen unter den Christen Indiens

„… So breitete sich das Wort aus durch die Kraft des Herrn und wurde mächtig.“ (Apg. 19,20) Die Zahl der Christen in Indien wächst, aber das Wachstum des Islam ist noch stärker. Viele der 190 Mio. indischen Muslime werden nie die Möglichkeit haben, von einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus zu hören, wenn ihnen nicht Boten des Evangeliums begegnen. Es braucht die Erweckung der indischen Gemeinde zur Arbeit unter Muslimen und Menschen des Friedens, ihnen die Türen zu öffnen.

Bete für die Sendung von Mitarbeitern zur Motivierung der indischen Gemeinde und für Menschen des Friedens.

Donnerstag 04 Juli

Indien: Erweckung von Evangelisten für Muslime Nordindiens

„Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld.“ (1Tim 2,5) Indien ist riesig. Allein in Nordindien leben 670 Mio. Menschen: 82% Hindus, 13% Muslims und nur 0,5% Christen. 13% Muslime mag wenig klingen, entspricht aber mit 87 Mio. mehr als der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Dagegen sind in diesem riesigen Gebiet nur 0,5% oder 3,35 Mio. Christen. Daher bleiben so viele, insbesondere kleinere Volksgruppen unerreicht.

Bete für die Erweckung von Evangelisten, die in Jesu Liebe den gefährlichen Weg zu den Muslimen gehen.

Freitag 05 Juli

Indien: Unerreichte Watal-Muslime im Norden Indiens

„Denn du bist dem Geringen eine Festung gewesen, eine Festung dem Armen in seiner Bedrängnis.“ (Jes. 25,4a) Das Watal-Volk lebt in den Provinzen Jammu und Kaschmir in Nordindien. Es ist ohne eigenes Land, ungebildet, arm, ohne politische oder soziale Macht. „Wir fühlen uns machtlos,“ beschwerte sich ein einzelner Watal: „wie fallen gelassene Blätter von einem Baum. Wir haben keinen Schutz über unseren Köpfen. Regierungen haben viel für andere Arme getan, aber wir sind immer noch ohne Nutzen davon.“

Bete um hingegebene Christen mit Liebe, Evangelium, sozialem Herz für kleine Völker.

Samstag 06 Juli

Indien: Kastenwesen und soziale Ungerechtigkeit in Jesus besiegen

„Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen.“ (1. Sam. 2,8a) Obwohl nach der indischen Verfassung das Kastenwesen verboten ist, existiert es überall und beeinflusst auch den Alltag muslimischer Gemeinschaften stark. So erleben die Watal oft Vorurteile, wenn sie versuchen, eine Moschee zu betreten. Sie sind Muslime, aber weil sie Gerber sind, erhalten sie nicht nur von den Hindus, sondern auch von anderen muslimischen Gemeinschaften einen niedrigen Status.

Bete, dass Watal und andere durch die Erniedrigungen zu Jesus Christus als Retter und Herrn finden.

Sonntag 07 Juli

Indien: Die Node-People, eines vieler unerreichter kleiner Völker

„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt, …“ (Jes. 52,7a) Das kleine Volk der Node-People ist zu 100 % muslimisch. Die Nomaden, Viehzüchter und Bauern lebten ursprünglich in Pakistans Provinz Sindh, kamen aber nach Kutch, dem größten Distrikt der Region Gujarat an der Nordwestküste Indiens. Es gibt das Neue Testament und den Jesus-Film in ihrer auf Kachi basierenden Sprache. Jedoch ist bis heute niemand bekannt, der die Ressourcen zum Volk der Node bringt.

Bete für Arbeiter, die den Node-People die Rettung in Jesus ver-künden.