1.–7. Juni 2026 Tägliches Gebet

Montag 01 Juni

Nubier – Teams für 7 unerreichte muslimische Stämme

Du sollst die Grenze deines Nächsten nicht verrücken, welche die Vorfahren in deinem Erbteil setzten, das dir der HERR, dein Gott, als Besitz geben will. (5Mo 19,14) Die Nubier sind 7 ursprünglich nicht-arabische, oft zu 100 % vom Evangelium unerreichte muslimische Stämme, mit Ursprung in Nubien. Ihre Region liegt am Oberen Nil zwischen Assuan im Süden Ägyptens und Dongola im Norden des Sudans (Wadi Halfa). Sie war ein Schnittpunkt zwischen Ägypten und afrikanischen Stammeskönigreichen. Man schätzt heute in Ägypten 3 - 4 Mio. Nubier.

Bete für die Sendung von Arbeitern zu allen 7 Stämmen.

Dienstag 02 Juni

Sudan – Gottes reich neu um Meroë entstehen lassen

Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder! Ich will eure Abtrünnigkeit heilen! »Siehe, wir kommen zu dir, denn du HERR, bist unser Gott. (Jer 3,22) Die nubische Stadt Meroë am Nilufer, etwa 200 km nördlich Khartums, erlangte durch Kontrolle des Nilhandels bis ins 4. Jhdt. großen Reichtum. Der ermöglichte ihrer Elite Kunstwerke, Keramik und Stirnschmuck – den die Nubier bis heute pflegen. Mit der Eingliederung Ägyptens in das Byzantinische Reich kam das koptische Christentum in die Nilregion bis zum 14. Jhdt. Nubien wurde erst 700 Jahre nach Nord-Ägypten islamisch.

Bete für die Rückkehr der Nubier zu Christus.

Mittwoch 03 Juni

Libanon – Krieg, Kämpfe und 1 Mio. Inlands-Flüchtlinge

Denn sie flohen vor den Schwertern, vor dem gezückten Schwert, vor dem gespannten Bogen und vor der Wucht des Krieges. (Jes 21,15) Seit Jahren befindet sich der Libanon in einer schweren Wirtschaftskrise, die durch den erneuten Krieg noch verstärkt wird. Gerade die Kämpfe im Süden und die Bombardierung Beiruts verschärfen die Lage sehr. Rund eine Million Menschen sind inzwischen auf der Flucht – etwa ein Fünftel der gesamten Bevölkerung.

Bete für die Sendung von Arbeitern und für christliche Projekte, die den Binnenflüchtlingen die Liebe Gottes, Lebensmittel und das Evangelium nahebringen.

Donnerstag 04 Juni

Libanon – Überforderung des Staates und Unsicherheit

Bei dir, HERR, suche ich Zuflucht; lass mich niemals zuschanden werden! (Ps 71,1) Der Libanon ist ein Land, das nur halb so groß ist wie Hessen. Der Krieg, die Kämpfe und auch die Flüchtlingsströme bedeuten eine gewaltige Belastung. Die staatlichen Strukturen sind völlig überfordert, und vielerorts wächst die Sorge, dass sich unter den Geflüchteten auch Kämpfer befinden könnten. Viele der Menschen finden keinen sicheren Ort, keine Zuflucht. Vielen fehlt das Nötigste zum Leben.

Bete für die Sendung von Seelsorgern, die den Glauben an Gott und den Herrn Jesus stärken und Projekte, die Zuflucht geben.

Freitag 05 Juni

Libanon – Syrische Flüchtlinge im Libanon

Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft, spricht der HERR: Deine Kinder sollen wieder in ihre Heimat kommen. (Jer 31,17) Parallel zur inner-libanesischen Flüchtlingskrise leben hier weiterhin viele Syrer. Sie hatten noch keine Möglichkeit zur Rückkehr nach Syrien. Die wirtschaftliche Situation Syriens ist nach wie vor sehr schwierig. Es gibt kaum Arbeit; das Leben ist teuer. Wer keine Wohnung besitzt, findet kaum eine Wohnmöglichkeit. Die Mietpreise sind sehr hoch. Ohne Startkapital ist ein Neustart unmöglich und selbst mit etwas Geld ein großer Kampf.

Bete für Christen, die Syrern in Jesu Liebe helfen.

Samstag 06 Juni

Libanon – Rückkehr syrischer Flüchtlinge nach Syrien

Ein Freund liebt zu jeder Zeit, und als Bruder für die Not wird er geboren. (Spr 17,17) In den vergangenen Monaten haben Mitarbeiter von Frontiers schon verstärkt versucht, syrische Flüchtlinge bei der Rückkehr in ihre Heimat zu unterstützen. Jetzt sehen sich viele Syrer durch den Krieg im Libanon gezwungen, aus dem Libanon nach Syrien zurückzukehren. »Besser dort sterben, als im Libanon sein Leben zu verlieren!« Das hören die Christen immer wieder von ihnen. Sie möchten den Syrern in dieser schwierigen Situation weiter zur Seite stehen.

Bete für Bewahrung, Schutz und Rettung durch christliches Zeugnis.

Sonntag 07 Juni

Libanon – Hilfsprojekte für Flüchtlinge in Libanon und Syrien

Die Liebe Christi drängt uns, da einer für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. (2Kor 5,14) In Zusammenarbeit mit Gemeinden und christlichen Organisationen begegnen Mitarbeiter von Frontiers dem Leid im Libanon vielfältig: durch eine tägliche warme Mahlzeit für Geflüchtete, Milchpulver und Windeln für Babys und Kleinkinder, psychosoziale Unterstützung, Traumakurse, Begegnungsstätten, Hygieneartikel für Frauen, Lebensmittelcoupons, medizinische Grundversorgung, mobile Kliniken, Unterstützung für Menschen, die Geflüchtete aufnehmen.

Bete für die Hilfsprojekte, ihre Finanzen und viel gute Frucht.