10.–16. Juni 2024 Tägliches Gebet

Montag 10 Juni

Fulani-Cluster: Zusammenarbeit mit Fulbe-Führern

Ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich! (Jes 6,8) Gott wirkt zunehmend unter den Fulbe in der Sahelzone. Angesichts der herausfordernden Realität mit nomadischen, reservierten, gefürchteten, manchmal gewalttätigen Menschen zu arbeiten, ist eine völlige Abhängigkeit von Gott entscheidend. Gott wählt über die Region verstreut wichtige Fulani-Führer für sich aus, öffnet ihr Herz für Kontakte.

Bete für Arbeiter, die ihnen zuhören, von ihnen lernen und zusammenarbeiten und sie zu Christus führen dürfen.

Dienstag 11 Juni

Der Balkan – eine „Steile Gebirgskette“ in Südosteuropa

Die Stimme (Gottes) hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren. (2Petr 1,18) Den Begriff „Balkan“ verwendeten die Protobulgaren (5. Jhdt.) für ein Gebiet ihres 1. Reiches. Er wurde in der osmanischen Herrschaft ins Türkische übernommen und bedeutet z.B.: „steile Gebirgskette“, „Gebiet mit vielen Bäumen, Sträuchern und Büschen“, „Berg mit vielen Wäldern“.

Bete für die Region „Balkanlar“, die Kroatien, Serbien, Montenegro, Kosovo, Slowenien, Albanien, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und Thrakien umfasst.

Mittwoch 12 Juni

Der Balkan – Region mit langer kriegerischer Geschichte

Erhebet den HERRN, unsern Gott, und betet an auf seinem heiligen Berge; denn der HERR, unser Gott, ist heilig. (Ps 99,9) Die Balkan-Region Südosteuropas blickt auf eine lange turbulente und kriegerische Geschichte zurück. Über den Balkan versuchten die Türken auf dem Landweg nach Mitteleuropa vorzudringen, um es zu islamisieren. Viele Schlachten wurden geführt und Reiche lösten sich ab. In den Ländern des Westbalkans entstanden große muslimische Populationen. Zum Osten hin wurde das Gebirge die Scheidelinie zum Christentum der Ostkirchen.

Bete für Frieden und Evangelium auf dem Balkan.

Donnerstag 13 Juni

Die Bosniaken – sehen Bosnien als ihren ethnischen Staat

Sie suchten nach etwas Besserem, einer Heimat im Himmel. Deshalb schämt Gott sich nicht, ihr Gott genannt zu werden. (Hebr 11,16) Nach dem 2. Weltkrieg wurde Bosnien und Herzegowina eine der 6 Republiken des sozialistischen Jugoslawien. Dessen Politik "Muslim nach Nationalität" wurde von den Bosniaken als Ablehnung ihrer bosnischen Identität angesehen, da sie nicht als ethnische Gruppe bezeichnet wurden. Nach der Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärten sich die meisten als Muslime und identifizieren sich mit Bosnien als ihrem ethnischen Staat.

Bete, dass sie Jesu Heimat im Himmel finden.

Freitag 14 Juni

Der Balkan – Kriegstrauma Jugoslawien und Versöhnung

Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. (2Kor 5,19) Die Jugoslawienkriege der 1990er Jahre waren bis dahin Europas tödlichste Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg. Sie haben alte Wunden aufgerissen und tiefe neue Wunden und Traumata hinterlassen. Die Versöhnung ist eine große Herausforderung. Aber sie ist auch ein Bereich, in dem die Kirchen und Gemeinden großen Einfluss ausüben könnten.

Bete für die Sendung von Boten der Versöhnung nach Bosnien und Kosova.

Samstag 15 Juni

Der Balkan – „Brain-Drain“ nach Mitteleuropa

Du wirst Vertrauen fassen, weil es Hoffnung gibt; und du wirst Ausschau halten, in Sicherheit dich niederlegen. (Hi 11,18) Viele Balkanländer haben eine kranke Wirtschaft, politische Spannungen, Korruption, Jugendarbeitslosigkeit und kaum mutmachende Zukunftsaussichten. Das bewegt Tausende, gerade junge Menschen zur Emigration nach Ausbildung und Studium. Dieser „Brain Drain“ behindert die Erholung der Balkanländer. Die meisten umfassen eine orthodoxe Mehrheit, einen signifikante Population Muslime, aber nur sehr wenige Evangelikale.

Bete für die Sendung von Hoffnungsboten des Herrn.

Sonntag 16 Juni

Die Bosniaken Bosniens – 1,6 Mio. unerreichte Muslime

Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? (Röm 10,14) Die Bosniaken sind eine vom Evangelium unerreichte ethnische Volksgruppe, die im Südosten Europas lebt, vor allem in Bosnien und Herzegowina. Die ersten bekannten Einwohner des Gebietes waren die Illyrer, deren Sprache mit modernem Albanisch verwandt ist. Die 1,6 Mio. Bosniaken in diesem Land sind zu 95 % muslimisch und nur 0,03% sind Christen.

Bete, dass Arbeiter des HERRN zu dieser „Frontier“-Volksgruppe gesendet werden, um Bosniaken Frohe Botschaft zu verkündigen.