11. - 17. Februar 2019 Tägliches Gebet

Montag 11 Februar

Indien – Verstädterung und Mega-Citys als Herausforderung

„So ließ er die Lade des HERRN einmal rings um die Stadt ziehen, ...“ (Jos 6,11). Während der Konsum und so das BIP in Indien von 2011 – 2015 um über 7 % gewachsen ist, blieben die Beschäftigungsmöglichkeiten wegen zunehmender Technisierung und Effizienz der Arbeitenden weit dahinter zurück. Immer mehr Menschen hoffen auf Arbeit in den Städten. Es bilden sich gewaltige Mega-Cities. Sie sind eine große Herausforderung, auch für die Mission unter Muslimen in Indien.

Bete um Mitarbeiter, neue Teams und ihre Sendung in die 3 größten Mega-Cities Indiens nach Mumbai (ehemals Bombay), Delhi und Kolkata.

Dienstag 12 Februar

Indien – Arbeiter des HERRN für die Mega-City Mumbai

„Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein?" (Jes. 6,8) Mumbais Profil der Europäischen Kommission für Globale Bevölkerung nennt 21,8 Mio. EW (Stand 2015, etwa 7 x Berlin), eine Fläche von 1077 km² an Indiens Westküste, 21 m über dem Meeresspiegel gelegen, tropisches Monsunklima mit 28°C durchschnittlicher Jahrestemperatur, 1752 mm Regenmenge und einem gewaltigen BIP von 144 Mrd. USD.

Bete um Arbeiter des HERRN, die bereit sind, dort zu leben und den 2,5 Mio. Muslimen in Mumbai durch Jesus neues, ewiges Leben zu bringen.

Mittwoch 13 Februar

Indien – Mumbais 16 unerreichte muslimische Volksgruppen

„Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Mk.16,15f) Obwohl in Mumbai laut offiziellen Angaben 4,2 % Christen leben, gibt es kaum evangelistisches Wirken unter den Muslimen. Dabei leben mind. 16 unerreichte muslimische Volksgruppen in Mumbai. Die größten davon sind 223.000 Ansari, 173.000 Khoja, 157.000 Bohra, 147.000 Memon und 143.000 Paschtunen.

Bete für die Sendung von Teams zu den Muslimen und für die Mobilisierung der einheimischen Kirche.

Donnerstag 14 Februar

Indien – Mumbais Arme wie Reiche brauchen den Herrn Jesus

„Falschheit und Lüge lass ferne von mir sein; Armut und Reichtum gib mir nicht; lass mich aber mein Teil Speise dahinnehmen, das du mir beschieden hast.“ (Spr. 30,8) Mumbai, Hauptstadt des indischen West-Zentralstaates Maharashtra, kennt große Kontraste. Im Norden der Altstadt entwickelte sich das moderne Mumbai. Die Bevölkerung lebt hier getrennt nach Sprach- und Religionszugehörigkeit. Moderne Industrieanlagen wurden angesiedelt. Die Ärmsten der Stadt leben in den Slums der endlosen nördlichen Vorstadtgebiete.

Bete um Arbeiter des HERRN unter Muslimen beider Kontraste: Reichtum und Armut.

Freitag 15 Februar

Indien – Christliche Zeltmacher - Aufbau von Arbeitsplätzen

„Und weil er das gleiche Handwerk hatte, blieb er bei ihnen und arbeitete; sie waren nämlich von Beruf Zeltmacher.“ (Apg. 18,3) Die Regionalregierung von Maharashtra hatte 2018 in der hauseigenen Kantine 13 Stellen ausgeschrieben (Quelle: NZZ). 7000 Personen hofften, einen der 13 Jobs als Kellner im Verwaltungsgebäude Mantralaya, mitten in der Wirtschaftsmetropole Mumbai, zu ergattern. Obwohl viele Erwachsene weit überqualifiziert waren, wählte der öffentliche Arbeitgeber größtenteils Jugendliche mit höherer Schulbildung.

Bete für christliche Zeltmacher - um Berufung und Mut zur Aufbauarbeit in Mumbai.

Samstag 16 Februar

Indien – Unerreichte Muslime in Mumbais Slums

„Ein Armer redet mit Flehen, aber ein Reicher antwortet hart.“ (Spr. 18,23) Im Jahr 2016 lebten schätzungsweise 55 Prozent der Bevölkerung Mumbais, darunter viele Muslime, in Slums mit dichter Bevölkerung, Armut, schlechten Wohnverhältnissen und Lebensbedingungen. Nur etwas über die Hälfte aller Slums erkennt die indische Regierung als solche an. In den übrigen haben die Bewohner somit keinen Anspruch auf Leitungswasser, Toiletten, Strom oder öffentliche Verkehrsmittel.

Bete für kompetente, von Jesu Liebe getriebene Arbeiter in den Slums. Bete für den Zugang zu unerreichten muslimischen Völkern darin.

Sonntag 17 Februar

Indien – Millionen Unerreichte in Not und Kontrasten Mumbais

„… Obwohl Jesus reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.“ (2Kor 8,9) Das Pro-Kopf-Einkommen der Finanzmetropole Mumbai beträgt fast das Dreifache des Landesdurchschnitts. Die Lebenskosten sind hoch, die Immobilienpreise zählen zu den höchsten der Welt. Andererseits soll Mumbai die größte Slumbevölkerung der Welt besitzen. Der fehlende Zugang zu sauberem Wasser verursacht vor allem in nicht angemeldeten Slums bakterielle Infektionen, Durchfallerkrankungen und auch Todesfälle.

Bete um christliche Arbeiter mit Liebe und medizinischen Fertigkeiten!