11. - 17. März 2019 Tägliches Gebet

Montag 11 März

Afghanistan – Paschtunen: Mohnblumen und Drogensucht

„Denn ihr Weinstock stammt von Sodoms Weinstock und von dem Weinberg Gomorras; ihre Trauben sind Gift, sie haben bittere Beeren.“ (5. Mo 32,32) In weiten Teilen Afghanistans und einigen Regionen in Pakistan, wo Paschtunen leben, wächst eine wunderschöne aber tödliche Pflanze – die Mohnblume. Ihre Blüte ist nicht das Problem, aber der Saft der Fruchtkapsel hat zu Kriegen, massiven Verbrechen und Drogensucht in der gesamten Region geführt. Afghanistan ist weltweit größter Opium-Produzent.

Bete gegen Mohnanbau, Verbrechen und Drogensucht. Bete für die Rettung im Herrn Jesus Christus.

Dienstag 12 März

Afghanistan – Paschtunen: Heroin und Drogenabhängigkeit

„Die Kaufleute, die durch den Handel mit ihr reich geworden sind, werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual.“ (Offb. 18,15) Heroin wird aus Opium hergestellt und in Paschtunen-Gebieten in Pakistan und Afghanistan produziert. Von dort wird es verkauft und geschmuggelt nach Zentralasien, in den Iran und die restliche Welt. Der niedrige Preis bewirkt, dass auch in Afghanistan erhebliche Mengen Drogen konsumiert werden. Geschätzt sind 3,5% der Paschtunen dro-genabhängig, meist durch Opiumprodukte und Haschisch.

Bete gegen Drogenhandel und Abhängigkeiten, für die Freiheit durch Jesus Christus.

Mittwoch 13 März

Afghanistan – Soziale Not und Freiheit für Drogenabhängige

„Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, … zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen.“ (Jes. 61,1) Die Gründe für Drogenmissbrauch sind vielfältig und die sozialen Folgen verheerend! Männer und Frauen sind nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Sie können ihre Familien nicht mehr versorgen. Einige werden aus der Gesellschaft ausgestoßen. Gruppen von Drogenabhängigen stellen an öffentlichen Plätzen Drogen her und konsumieren sie.

Bete für Sendung von Arbeitern zu ihnen, Kontakt mit Christen, die Afghanen zur Freiheit in Jesus Christus führen.

Donnerstag 14 März

Afghanistan – Drogensystem von Geld, Macht und Druck

„Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“ (1. Kor. 15,57) Paschtunen wissen, dass Opiumprodukte tödlich sind. Aber der Anreiz, Mohn anzubauen, ist für Bauern sehr groß. Das geringe Risiko bestraft zu werden, Verlockung des Geldes und Druck der Drogenmafia führen zum Ignorieren sozialer und moralischer Folgen. Auch die NATO unternahm nichts Wesentliches, obwohl mit Drogengeldern Terror finanziert wird. Folgen der Süchte und Drogen-Verbrechen zerstören das Leben der Paschtunen und vieler anderer rund um den Globus.

Bete stark für den Sieg des Herrn Jesus!

Freitag 15 März

Afghanistan – Feindesliebe, übernatürliches Geschenk Gottes

„Ich, Jesus, aber sage: Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!“ (Mt. 5,44) Jesus hat uns aufgefordert, drei Dinge für Feinde zu tun: Liebt sie! Betet für sie! Segnet sie! Wir können lieben, weil Er uns zuerst geliebt hat. Er hat den endgültigen Preis bezahlt und uns dadurch mit dem Vater versöhnt. So sind WIR nun keine Feinde mehr. Wir können andere segnen, weil wir Kinder des Himmlischen Vaters sind und uns Seiner Gerechtigkeit und Barmherzigkeit bewusst sind.

Bete um Gnade, dass der Herr Jesus mit seiner Liebe den Paschtunen begegnet und sie ihm ihre Herzen schenken.

Samstag 16 März

Afghanistan – Versöhnung mit Gott vs. Feindschaft und Angst

„Wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir, … durch sein Leben gerettet werden.“ (Röm. 5,10) Bewohner eines Paschtunen-Dorfes im Osten Afghanistans betrachten jeden, der von außen kommt, als Feind. „Wir haben die Polizisten aus dem Dorf vertrieben!“, berichten sie ihrem Gast. Später drohen sie ihm mit Mord, sollte er das Dorf nochmals besuchen. Unterricht zum Thema Gesundheit sei nicht erwünscht. Sie wollen keine Fremden, nicht einmal andere Paschtunen. Fremde sind zuerst Feinde.

Bete um Wirken des Geistes Gottes zur Versöhnung.

Sonntag 17 März

Afghanistan – Sieg von Gastfreundschaft und Liebe Gottes

„Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ (Hebr. 13,2) Paschtunen kennen großzügige Gastfreundschaft. Trotzdem ist Feindschaft ein starker kultureller Standard in der Gesellschaft. Es wird als Stärke angesehen, wenn man sich streitet, wobei es um Leben oder Tod gehen kann. Es wird gegen die Regierung oder Unbekannte, gegen Kollegen und sogar Familienmitglieder gekämpft oder intrigiert. Doch Gottes Wort fordert uns zu Liebe, Treue und Gastfreundschaft auf.

Bete für Paschtunen und Arbeiter Gottes, dass Gastfreundschaft und Liebe siegen.