11. - 17. Mai 2020 Tägliches Gebet

Montag 11 Mai

Ramadan - Die Islamische Revolution im Iran

„Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jes. 43,19) 1979 wurde unter Revolutionsführer Ayatollah Khomeini die persische Monarchie durch eine islamische Republik ersetzt. Die muslimische Theokratie grenzt Frauen aus. Sie zensiert Medien und Kultur. Diese Entwicklung breitete sich auch in umliegende islamische Länder aus. 40 Jahre nach der Revolution haben viele Gebildete den Iran verlassen. Die Wirtschaft ist am Boden. Die Drogenprobleme sind riesig. Viele Iraner sind von Führern und Islam desillusioniert.

Bete, dass weiter viele im Fragen zu Jesus finden.

Dienstag 12 Mai

Ramadan - Irans Hauskirchenbewegung

„Fürchte dich nicht, du kleine Herde!“ (Lk. 12,32) Nach langen Einschränkungen der Versammlungsfreiheit gibt es seit Ende der 1990er Jahre eine wachsende Hauskirchenbewegung. Kleine Gruppen Gläubiger treffen sich wöchentlich heimlich in wechselnden Häusern, um nicht entdeckt zu werden. Die Verfolgung des islamischen Regimes ist hart. So singen sie leise christliche Lieder, tauschen Glaubenszeugnisse aus und nutzen Predigten über Internet. Wenn Verwandte und Freunde sehen, wie sie bereitwillig für ihren Glauben leiden, weckt es das Interesse an Jesus.

Bete für Schutz, Mut, Zeugnis und weiteres Wachsen.

Mittwoch 13 Mai

Ramadan - Vielfalt von Muslimen in Österreich

„Ich will ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben (Hes. 36,26) In Österreich leben durch Migration und hohe Geburtenraten weit über 700.000 Muslime. Viele sind traditionell muslimische Gastarbeiter aus der Türkei, andere aus Syrien, dem Irak, Iran, Afghanistan, Bosnien, Kosovo. Über 300, v. a. Tschetschenen, zogen als Dschihadisten des IS nach Syrien. Umgekehrt suchten viele andere im Land Zuflucht vor dem IS. Kurden aus Syrien und dem Irak sind aufgeschlossen fragend. Viele Flüchtlinge aus dem Iran und Afghanistan kamen zum Glauben an Jesus.

Bete, dass Jesu Rettung noch viele Muslime in Österreich erreicht.

Donnerstag 14 Mai

Ramadan – Muslime in Kaschmir

„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die Heil verkündigen.“ (Jes. 52,7) Die 8 Mio. Kaschmiri sind überwiegend Muslime. Sie leben beidseitig der seit 1947 umkämpften indisch-pakistanischen Grenze; meist in den indischen Bundesstaaten Jammu und Kaschmir. Beeinflusst vom Sufismus waren sie trotz Sehnsucht nach Unabhängigkeit nicht fanatisch. Doch seit 15 Jahren wurden sie konservativer, auch wegen der Propaganda eines Fernsehpredigers gegen Christen. Trotz Spuren der Mission des 20. Jhdt., gibt es fast keine Nachfolger Jesu mehr.

Bete für viel mehr Mitarbeiter im Kaschmir!

Freitag 15 Mai

Ramadan - Internationale Studenten

„… die Liebe Christi erkennen, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.“ (Eph. 3,19) Viele Muslime aus dem Nahem Osten, Nordafrika, Indonesien, Malaysia und Zentralasien studieren in Europa, um einen Universitätsabschluss zu erwerben. Das sind wunderbare Möglichkeiten. Sie können bis zu 5 Jahre in Kontakt mit überzeugten Christen kommen. Durch Gastfreundschaft können einzelne Christen und ganze Gemeinden ausländischen Studenten die Liebe Christi näherbringen und durch Freundschaften viele Missverständnisse klären.

Bete für das Evangelium unter Studenten.

Samstag 16 Mai

Ramadan - Frauen gehen auf die Straße – Die Mappilas in Indien

„Der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.“ (Mt. 28,5) Im wunderschönen indischen Bundesstaat Kerala gibt es eine wachsende Bewegung, die für den Wert und die Rechte von Frauen eintritt. Im Januar 2019 bildeten ca. 5 Mio. Frauen eine über 600 km lange „Frauenmauer“. Aischa sagte: „ Durch das bringe ich zum Ausdruck, dass muslimische Mappila-Frauen aus Kerala und ganz Indien genauso wertvoll sind wie Männer und genauso behandelt werden sollten.“

Bete, dass Mappila-Frauen eines Tages mit diesem Mut ihre Fami-lien zu Jesus führen.

Sonntag 17 Mai

Ramadan - Kulturmuslime

„Brannte nicht unser Herz, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? (Lk. 24,32) Ein Kulturmuslim bezeichnet sich als Muslim, ist aber nur oberflächlich oder gar nicht religiös. Das liegt oft an Frustration wegen Extremismus und Gewalt, korrupten religiösen Führern und Einschränkungen durch religiöse Regeln. Kulturmuslime gibt es besonders in Europa, Zentralasien, Nordamerika, Teilen des Nahen Ostens und Südostasiens. In Aserbaidschan gehen nur 1 % der Muslime in die Moschee, in Albanien 5 %. Sie fragen sich zunehmend, was ihre Identität ist.

Bete für tiefgreifende Begegnungen mit Jesus.