11. - 17. November 2019 Tägliches Gebet

Montag 11 November

Pakistan Paschtunen – Karatschi, 4 Mio. Paschtunen

„Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Joh. 14,27) Die größte Stadt Pakistans, Karatschi, ist ein gigantischer kultureller Schmelztiegel. Hier wohnen auch 4 Mio. Paschtunen. Typisch ist ein belebtes Gewerbegebiet mit kleinen Cafés, wo verschiedene Teesorten und Snacks von frühmorgens bis spät in die Nacht serviert werden. Die Gegend wird von einer politischen Mafia kontrolliert. Es gab Streiks gegen Unsicherheit, sektiererisches Töten und Schutzgeld-Forderungen.

Bete für Frieden und neue Mitarbeiter in Karatschi.

Dienstag 12 November

Pakistan Paschtunen – Café-Treffen zum Gespräch

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ (Mt. 7,7) Trotz Herausforderungen und Risiken in Karatschi viele unterschiedliche Menschen zu treffen, kann man Cafés besuchen, um Gemeinschaft zu haben und sich auszutauschen. Die muslimischen Leiter warnen vor Treffen mit Nichtmuslimen. Dennoch besuchen ein paar christliche Männer regelmäßig Cafés auf eine Tasse Chai (Tee). Sie haben richtiges Interesse an den Schwierigkeiten der Paschtunen und beten für sie.

Bete für Gespräche und Gebetserhörungen, dass sich die Herzen der Paschtunen weiter öffnen.

Mittwoch 13 November

Paschtunen – Christliche Medien für die Städte produzieren

„Wie können sie an ihn glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben? Wie hören, wenn ihnen niemand die Botschaft verkündet?!“ (Röm. 10,14) In Städten haben Paschtunen Zugriff auf alle modernen Medien. Sie lieben Serien und Seifenopern im Fernsehen, Nachrichten, Politik und National Geographic. Über Satelliten-TV sehen sie auch Programme anderer Länder. Sie surfen im Internet, gehen auf YouTube und Facebook, versenden SMS. Christliche Medien auf Paschtu können die christliche Botschaft in ihr Leben bringen.

Bete, dass sich einheimische Mitarbeiter für die Medien-Produktion gewinnen lassen.

Donnerstag 14 November

Paschtunen – Nutzung christlicher Medien

„Und sie sollen mein Volk lehren, dass es zu unterscheiden wisse zwischen Heiligem und Unheiligem und zwischen Reinem und Unreinem.“ (Hes. 44,23) Radioprogramme, die sich auch mit Alltags-Themen beschäftigen, werden in Gegenden mit eingeschränktem Zugang zu PC und Mobiltelefon gesendet. Printmedien stehen für die bereit, die gerne studieren. Christliche Bücher wurden im Internet zum Herunterladen bereitgestellt. Aber der Wettbewerb ist hart. Taliban und Mullahs nutzen Mobiltelefone und YouTube, um die Jugend mit ihren Predigten zu erreichen.

Bete, dass die Paschtunen christliche Medien nutzen.

Freitag 15 November

Paschtunen – Bibelübersetzung als Licht im Dunkeln

„Ich wache auf, wenn es noch Nacht ist, nachzusinnen über dein Wort.“ (Psalm 119,148) Paschtunen lieben es, die Geschichten aus dem Koran und der islamischen Folklore zu erzählen. Fast jeder kann seine Lieblingsverse aus dem Koran auswendig. Freitags-Geschichten der Moschee hört man die Woche über immer wieder nacherzählt, so dass sie sich in der allgemeinen Vorstellung als Wahrheit verankern. Im Gegensatz dazu gibt es fast kein Wissen über die Bibel. Die Gute Nachricht blieb bis jetzt im Dunkeln. Bibelübersetzungen sind der erste Schritt, um das zu ändern.

Bete für Mitarbeiter, Mut und Gelingen.

Samstag 16 November

Paschtunen – Bibelübersetzung in mehr Dialekten

„Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.“ (Psalm 119,103) Paschtunen genießen Erzählungen in ihrem eigenen Dialekt. Jeder Stamm hat sein eigenes Vokabular und seine eigene Aussprache. Obwohl Männer oft andere Paschtu-Dialekte verstehen, berührt es ihr Herz, wenn sie die Sprache ihrer Gegend hören. Frauen verlassen ihre Nachbarschaft kaum. Sie verstehen oft nichts außer ihrem lokalen Paschtu-Dialekt. Es gibt Bemühungen, die gesamte Bibel in zwei der Hauptdialekte zu übersetzen.

Bete für die Mitarbeiter im Bibel-Projekt und für Übersetzungen in weitere Dialekte um Mitarbeiter.

Sonntag 17 November

Paschtunen – Kinder mit Freiheit zum Spielen

„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Mk. 10,14) In der Gesellschaft der Paschtunen dürfen Mädchen und Jungen uneingeschränkt miteinander spielen. Wie Jungen und Mädchen in anderen Kulturen haben sie unterschiedliche Interessen und Rollen, aber man kann oft beobachten, wie sie gerne miteinander Zeit verbringen. Das steht im absoluten Gegensatz zur älteren Generation, in der es klar getrennte öffentliche und private Rollen für Männer und Frauen gibt.

Bete, dass der Herr Jesus begabte Mitarbeiter mit viel Liebe zu den Kindern aussendet.