12. - 18. August 2019 Tägliches Gebet

Montag 12 August

Nomaden – Arabische Hirten- und Wandervölker aufsuchen

„Und ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David. ...“ (Hes. 34,23a) Das Wort Beduine kommt vom arabischen „bedu“, das Wüstenbewohner bedeutet. Traditionell sind arabische Beduinen Hirten, die Kamele, Ziegen oder Schafe halten. Heute leben sie in Nordafrika und im Nahen Osten. Manche tauschen das Zelt zunehmend gegen einen dauerhaften Wohnsitz aus. Denn die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in der Region ändern sich. Selbst dann halten viele noch eine Herde Ziegen oder Schafe.

Bete, dass die Beduinen Jesus als ihren Hirten erkennen.

Dienstag 13 August

Nomaden – 174 unerreichte gastfreundliche Nomadenvölker

„Und als er seine Augen aufhob und sah, da standen drei Männer vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde“ (1.Mo. 18,2) Nomaden leben in engen Gemeinschaften, meist als Teil des größeren Stammes, zu dem sie gehören. Viele, besonders die Frauen, sind Analphabeten. Ihr Dialekt unterscheidet sich deutlich von den umliegenden Städten. Sie sind bekannt für Loyalität, Gastfreundschaft und Großzügigkeit. Heiligste Pflicht eines Beduinen ist, einen Gast in jeder Hinsicht zu ehren.

Bete, dass Jünger/innen Jesu zu den gastfreundlichen Nomaden finden.

Mittwoch 14 August

Nomaden – Konservativer Islam, Dämonenglaube, Befreiung

„Und Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Legion. Denn es waren viele Dämonen in ihn gefahren.“ (Lk. 8,30) Trotz ihrer Gastfreundschaft blieben 174 Nomadenvölker unberührt vom Evangelium. Sie wurden von der Mission seit Jahrhunderten weitgehend ignoriert. Die ersten Bekehrten zum Islam kamen von Beduinenstämmen in und um Mekka. Heute ist der Islam tief in ihrer Kultur verwurzelt. Sie glauben auch stark an Dämonen („Dschinn“). Zur Abwehr murmeln Beduinen den Namen Gottes, bevor sie Räume betreten, essen, trinken oder Aufgaben erfüllen.

Bete, dass Jesus sie von den Dämonen befreit.

Donnerstag 15 August

Nomaden – Jünger/innen, die nomadisches Leben lernen

„… und Jesus trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund.“ (Mt. 8,16b) Beduinen besuchen für viele Probleme „Hexendoktoren" in der Hoffnung, dass ihnen die Séancen und Geister helfen, was zu okkulten Belastungen führt. Aber lobt Gott, der unter manchen Beduinen einen wunderbaren Durchbruch aufbaut. Doch es braucht mehr Arbeiter, die sich unter die Beduinenvölker schicken lassen. Der bewegliche Lebensstil fällt vielen nicht leicht. Darum bietet Frontiers für Interessierte besondere Vorbereitungen und Reisen an.

Bete um Mitarbeiter und für die Trainings nomadischen Lebens.

Freitag 16 August

Nomaden – Die Tarabin-Beduinen auf der Sinai-Halbinsel

„Bringet dar dem HERRN die Ehre seines Namens, betet an den HERRN in heiligem Schmuck!“ (Ps. 29,2) Man hört vom Nord-Sinai als Zufluchtsort für Terroristen und von Christenverfolgung. Es gibt aber auch Beduinenstämme, die ein friedliches Leben führen wollen. Die Tarabin sind so ein Stamm, der in der Stadt Nuweiba und umliegenden Wüstendörfern der Sinai-Halbinsel lebt. Sie haben sich wegen besserer Arbeit in der Stadt niedergelassen. Die Männer arbeiten als Wüstenführer im Tourismus oder Fischer. Die Frauen stellen schönen Schmuck her.

Bete für herzlichen Zugang zu den Tarabin Nuweibas.

Samstag 17 August

Nomaden – Die Muzeina, großzügige, „sesshafte Nomaden“

„Wer wird mich führen in die feste Stadt? Wer geleitet mich nach Edom?“ (Ps. 60,11) Der Süd-Sinai ist eine bergige Wüstenregion mit wenigen Wasserquellen. Bekannt sind der Berg Sinai, die Küste des Roten Meeres und üppige Korallenriffe. Seit Jahrhunderten leben Beduinen in der Region. Seit kurzem ließen sie sich wegen besserer Arbeitschancen in Städten nieder. Es gibt mindestens 7 Stämme. Der größte, mit Familien in Städten und Dörfern vertretene, sind die Muzeina. Es ist ein großzügiges Volk, das Freunde und Fremde immer zu Tee oder Essen einlädt.

Bete für das Erreichen der Muzeina mit der Liebe Jesu.

Sonntag 18 August

Nomaden – Die Jabelaya in der Gegend des Berges Sinai

„Der sein Volk führte durch die Wüste, denn seine Güte währet ewiglich.“ (Ps. 136,16) Ein weiterer Stamm sind die Jabelaya. Sie leben in den Bergen und Wadis um den Berg Sinai, in und um die Gegend von St. Katherina herum. Wie bei den Tarabin arbeiten die Männer vor allem als Wüstenführer im Tourismus. Die Frauen stellen wunderschönen Perlenschmuck und Stickereien her. Wegen dem Rückgang des Tourismus brauchen sie ersatzweise neue Arbeitsmöglichkeiten für ihre Familien und ausreichende Gesundheitsversorgung.

Bete, dass der HERR den Jabelaya Arbeiter für Herz, Wort und Tat sendet.