13. - 19. Januar 2020 Tägliches Gebet

Montag 13 Januar

Iran – Krise wegen Tötung des iranischen Generals

„Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so fürchtet euch nicht. Es muss so geschehen…“ (Mk. 13,7) Unter K. Soleimanis Leitung wurden über Jahre hunderte US-Amerikaner ermordet, allein im Iran etwa 1000 oppositionelle Zivilisten gefoltert und getötet. Die Tötung dieses Generals durch die USA nach dem Angriff auf die irakische US-Botschaft (Ende 2019) bringt der Nah-Ost-Dauerkrise einen neuen Höhepunkt. Denn S. war Repräsentant der iranischen Regierung.

Bete für den Frieden der Region, um Bewahrung der Christen im Iran.

Dienstag 14 Januar

Syrien 1 – IS-Ideologie beeinflusst junge Menschen weiter

„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ (Mt. 11,29) Bei einer Razzia von US-Spezialeinheiten brachte sich der Anführer des IS Abu Bakr al-Baghdadi im Oktober 2019 in Syrien um. Doch die IS-Weltmacht- und Terror-Ideologie lebt weiter. Besonders anfällig sind junge Menschen, die dem Propheten Mohammed und IS-Leitern nacheifern. Auch kämpfen Nachbarländer weiter um die Kontrolle über Syrien, was man als Okkupation empfindet.

Bete, dass die Jugend Syriens im Herrn Jesus Frieden und Zukunft findet.

Mittwoch 15 Januar

Syrien 2 – Ende der Konflikte und Neuaufbau des Landes

„Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern“ (Jer. 29, 13f) 6,2 Mio. Menschen wurden innerhalb Syriens vertrieben, 5,7 Mio. flohen in Nachbarländer. Sie hoffen verzweifelt auf Stabilität und wollen nicht, dass ihre Kinder im Krieg oder als Flüchtlinge aufwachsen. Frieden ist Grundlage für Sicherheit, Rückkehr der Geflüchteten und Neuaufbau des Landes. Auch braucht es eine Amnestie für Kriegsdienstverweigerer.

Bete für Rettung, Frieden, Rückkehr und Neuaufbau.

Donnerstag 16 Januar

Australien – Verheerende Waldbrände und Sendungsbüro

„… wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.“ (Jes. 43,2b) Australien leidet unter Hitze, gewaltigen Buschbränden und Evakuierungen. Im Bundesstaat New South Wales an der Ostküste kamen ca. 800 Mio. Säugetiere wie Koalas und Kängurus um. Auch geistlich ist es nicht einfach: Die Zahl der Christen ging in nur 50 Jahren um 36 % zurück auf 52%. Obwohl das immer noch viele sind, gelang es Frontiers noch nicht, dort ein Sendungsbüro für die islamische Welt aufzubauen (bei weltweit fast 30 Sendungsbüros!).

Bitte um Regen und bete für ein Sendungsbüro.

Freitag 17 Januar

Nigeria 1 – Geistliches Schlachtfeld um Millionen Seelen

„Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.“ (2.Kor. 4,9) Nigeria ist mit 205 Mio. Menschen das bevölkerungsreichstes Land Afrikas und ein geistliches Schlachtfeld. Der Süden ist christlich, der Norden muslimisch. Seit 10 Jahren wütet die radikale Boko Haram mit schrecklicher Gewalt. Zusätzlich töteten Fulani-Muslime in 2 Jahren über 6.000 Christen. Sie beschädigten oder zerstörten auch viele Kirchen. Präsident Buhari, selbst Muslim, ordnete 2019 die Einstellung extremistisch-islamischer Schulen an.

Bete für Christen, Präsident, Rettung der Muslime in Jesus.

Samstag 18 Januar

Nigeria 2 – Menschen des Friedens finden

„Bleibe bei mir und fürchte dich nicht. Denn der, der mir nach dem Leben trachtet, der trachtet auch dir nach dem Leben; du bist bei mir in Sicherheit.“ (1.Sam. 22,23) Trotz zunehmender Islamisierung in Nigeria macht ein Bericht von „Barnabas Aid“ Hoffnung. Ein älterer nigerianischer Imam riskierte sein eigenes Leben. Er versteckte Frauen und Kinder in seinem Haus und Männer in der Moschee und erzählte islamistischen Fulani, dass jeder in seinem Haus Muslim sei. So rettete er 262 Christen, die vor den muslimischen Extremisten flohen.

Bete, dass der Imam und alle Menschen des Friedens zum Herrn Jesus finden.

Sonntag 19 Januar

Nigeria 3 – Christen muslimischen Hintergrunds und Radio

„… wegen der Hoffnung, die für euch bereit ist im Himmel. Von ihr habt ihr schon zuvor gehört durch das Wort der Wahrheit, das Evangelium.“ (Kol. 1,5) Es gibt allgemein viel Leid unter Nigerianern, besonders aber bei Christen mit muslimischem Hintergrund. Sie sind mit Ablehnung durch ihre Familie und großem Druck konfrontiert, die Nachfolge Jesu aufzugeben. Doch es gibt christliche Radioprogramme in lokalen Stammessprachen wie Hausa, Yoruba, Igbo und Kanuri. So können auch isolierte Menschen die Hoffnung des Evangeliums in Jesus Christus empfangen.

Bete für diese Christen und christliche Radiosendungen.