13. - 19. Mai 2019 Tägliches Gebet

Montag 13 Mai

Mittlerer Osten: Vereinigte Arabische Emirate (VAE)

„Als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Mt. 13,46) Bevor die VAE durch Öl reich wurden, waren sie für ihre Perlentaucher berühmt. Bei bis zu 50 Tauchgängen pro Tag riskierten sie ihr Leben, aber es blieb kaum Lohn für sie übrig. Trotz Armut bekamen Fremde Essen, Trinken und ein Bett für 3 Tage. Heute ist der Lebensstandard sehr hoch, aber geistlich sind sie umso ärmer. Die Wahrscheinlichkeit einer Perle in der Auster liegt bei 1:1.000, dass ein Emirati Jesus nachfolgt bei 1:50.000.

Bete, dass Emiratis Jesus, die kostbarste Perle finden.

Dienstag 14 Mai

Mittlerer Osten: Begegnungen in der Türkei

„Wenn wir im Licht wandeln, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.“ (1. Joh. 1,7) Von einer staubigen türkischen Straße trete ich in die absolut saubere Wohnung und ziehe die Schuhe aus, um keinen Schmutz hineinzutragen. Ich bekomme türkischen Kaffee, ein Glas Wasser und ein Stück Baklava (Strudelgebäck). Den Worten meiner Freundin fehlt Vertrauen, dass Allah sich um ihren arbeitslosen Sohn kümmert. Gern erlaubt sie mir, im Namen von Isa (Jesus) zu beten.

Bete, dass viele solche Gebete ermöglicht und erhört werden zur Rettung durch Jesu Blut.

Mittwoch 15 Mai

Ostafrika: Kamelmilch in der Wüste – die Afar Djiboutis

„Der Heilige Geist wird euch in jener Stunde lehren, was ihr sagen sollt.“ (Lk. 12,12) Die 1,6 Mio. Afar leben in der Tiefebene des Drei-Länder-Ecks von Djibouti, Eritrea und Äthiopien. Sie begrüßen Fremde mit Kamelmilch in flacher Schale. Die schmeckt gewöhnungsbedürftig. Es wäre aber unhöflich, das Angebot auszuschlagen. Dürre treibt viele der ehemals stolzen Hirten und Krieger in Slums der Städte, ohne Einfluss und Selbstbestimmung. Etliche Afar fanden Jesus durch Träume und Visionen. Sie folgen Ihm unter Verfolgung nach.

Bete für Mut zum Versammeln Gläubiger und Weisheit zum Zeugnis der Afar.

Donnerstag 16 Mai

Weltweit: Aus der Dunkelheit ins Licht…

„… der nicht hundertfach empfängt, in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern … unter Verfolgungen - und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben.“ (Mk. 10,30) Layla wuchs in einer muslimischen Familie auf. Durch Kollegen hörte sie von Jesus. Sie bat um eine Bibel, weshalb die Verwandten sie bedrohten und verprügelten. Doch sie erlebte Gott so befreiend, dass sie trotzdem entschied, Jesus nachzufolgen. Ihr Mann ließ sich scheiden und nahm ihre beiden Kinder weg. Sie musste weit fortziehen. Dort fand sie Christen, die ihr helfen.

Bete für die ehemaligen Muslime um Schutz, Hilfe und Aufnahme.

Freitag 17 Mai

Afrika: Die muslimischen Masalit im Sudan

„Dient dem HERRN mit Freuden! Kommt vor sein Angesicht mit Jubel!“ (Ps. 100,2) Die Masalit sind eines der größten und ärmsten Völker im Darfur/Sudan. 8 Mio. leben in Untergruppen in dieser Region, nur wenige haben von Jesus gehört. Bei Feiern werden Schafe geschlachtet, Trommeln geschlagen, Kirimta getrunken und sie springen vor Freude hoch. Aber der Bürgerkrieg hat das Land verwüstet, die Masalit zerstreut. Manche wollen mit Booten das Mittelmeer überqueren, andere nahmen Zuflucht in Slums der Megastädte.

Bete um Sendung von Mitarbeitern des Evangeliums und um Rettung der Masalit.

Samstag 18 Mai

Zentralasien: „Inkognito“ bei Muslimen Zentralasiens

„… jeder Berg und Hügel wird erniedrigt werden, das Krumme wird zum geraden Weg und die holperigen zu ebenen Wegen werden.“ (Lk. 3,5) Bis vor kurzem lebten 300.000 unerreichte Bergbewohner weitab der Zivilisation in einer Gebirgsregion Zentralasiens: 5 Volksgruppen mit unterschiedlichen Sprachen. Jetzt wurde zu ihnen eine Straße aus den Felsen gesprengt. Typisch ist die aufopfernde Gastfreundschaft. Trotz Mangel teilen sie ihr hartes Maisbrot mit roten Bohnen. Müde Reisende nehmen sie großzügig in Privathäusern auf.

Bete um Arbeiter, Rettung, ein Ende von Blutrache und Extremismus.

Sonntag 19 Mai

Südasien: Bengalische Muslime Indiens und Bangladeschs

„Die Gastfreundschaft vergesst nicht! Denn dadurch haben einige, ohne es zu wissen, Engel beherbergt.“ (Hebr. 13,2) Gästen wird in einem bengalischen Haus immer Essen angeboten, selbst wenn die Familie um die tägliche Nahrung kämpfen muss. Gastfreundschaft anzubieten ist eine große Ehre. Bei Dorfhochzeiten werden Unmengen an köstlichem Reis und Fleisch-Curry serviert. Muslime bengalischer Sprache sind die größte Minderheit der indischen Bundesstaaten West Bengalen und Assam und die Mehrheit in Bangladesch.

Bete um Wirken von Gottes Wort, für Mut und Wachstum der bengalischen Gemeinde.