13. - 19. September 2021 Tägliches Gebet

Montag 13 September

Nordsudan – Land unerreichter Megapeoplegroups

"Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe." (2.Mo. 23,20) Der Sudan ist ohne den Süden seit 2011 das drittgrößte Land Afrika’s mit 45 Mio. Einwohnern. Es gibt 130 vom Evangelium unerreichte muslimische Volksgruppen, darunter "Megapeoplegroups" > 1 Mio., wie die Gaaliin, Guhayna, Gawamaa, Bederia und Kawahia. Das Land war islamistisch abgeschottet. 2019 wurde der seit 1989 herrschende Diktator al-Baschir gestürzt. Seit Dez. 2020 ist das Land nicht mehr auf der internationalen Terrorliste.

Bete, dass sich Arbeiter für den HERRN senden lassen.

Dienstag 14 September

Nordsudan – Gebet für Richtungs-Wahlen Ende 2022

„Betet für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges Leben führen können in aller Frömmigkeit." (1. Tim 2,2) Die Übergangsregierung des Sudans ("Souveräner Rat.") führt der mächtige General al-Burhan an. Im Rat sind sogar 2 Frauen, eine aus der christlichen Minderheit. Aber auch der wegen Brutalität gegen Oppositionelle gefürchtete Milizchef Daglound gehört dazu. Der Rat bestimmt eine Technokraten-Regierung unter Premier Hamdok. Es gibt Friedensgespräche mit unterdrückten Regionen wie Darfur und eine Öffnung zum Westen.

Bete für positiven Ausgang der Wahlen 2022 (1 Tim 2, 2).

Mittwoch 15 September

Nordsudan – Kriegsfolgen, unerreichte Völker des Darfur

Aber Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf." (Ps. 49,16) 1956 erlangte der "Anglo-Ägyptische" Sudan Unabhängigkeit von Großbritannien. Es folgten Jahrzehnte Bürgerkrieg. Das Land wurde durch ethnische und religiöse Unterschiede geteilt. Als Folge der Nord-Süd-Kriege wurden 1,5 Mio. Menschen getötet. Der anhaltende Konflikt im West-Darfur ließ 2,5 Mio. ihre Häuser verlassen. 300.000 verloren ihr Leben. Das schuf auch Binnenflüchtlinge, doch die meisten flohen in den Tschad (bis 1,5 Mio.), Südsudan, Ägypten und Äthiopien.

Bete für Frieden und das Erreichen der Darfur-Völker.

Donnerstag 16 September

Nordsudan – Freudenboten für das geöffnete Land

"Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen." (Jes. 52,7a) Im Sudan werden Arbeitskräfte gebraucht! Es ist bzgl. Bewegungsfreiheit kein einfaches Land. Man muss sich in vielen Fällen zuerst in der Hauptstadt Khartum bei den Behörden anmelden. Das Wüstenland hat Stammeskonflikte und Spannungen zwischen Arabern und Nicht-Arabern. Es gibt Proteste, Grenzkonflikte, Güterknappheit und steigende Preise. Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors liegt das Land an 13. Stelle.

Bete, dass dennoch die große Chance für Arbeit und Zeugnis genutzt wird.

Freitag 17 September

Nordsudan – Karthum: Hauptstadt und Eingangstor

ach Ninive, wie der HERR gesagt hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß." (Jona 3,3) Khartum ist Hauptstadt und Eingangstor des Sudans. Hier vereinigen sich Blauer und Weißer Nil, um den Nil zu bilden. Die Metropole (5 Mio. EW hunderter Volksgruppen) besteht aus 3 Städten: Khartum, Bahri (Khartum Nord) und Omdurman. In armen Stadtrandsiedlungen leben Flüchtlinge. Geistlich ist es trotz christlicher Minderheit ein Ort ohne Evangelisation für Muslime.

Bete für das Erreichen Karthums mit dem Evangelium und Zugang zum ganzen Land.

Samstag 18 September

Nordsudan – Größte unerreichte Stämme der Araber

"Und ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David." (Hes. 34,23a) Die 3 größten arabischen Gruppen im Sudan sind die Guhayna, Gaalin und Kawahla. Die Guhayna werden mit 2.1 Mio. angegeben, 94 % als Muslime. Doch genauer sind Guhayna (oder "Juhayna") eine Ansammlung arabischer Stämme, wobei viele der Stämme völlig ohne Evangelium sind. Sie stammen von Beduinenstämmen der Wüsten Saudi-Arabiens ab. Alle sind Viehhirten. Sie sprechen arabisch und achten sehr auf die Wahrung des Islams.

Bete, dass sie Jesus als ihren Guten Hirten annehmen.

Sonntag 19 September

Nordsudan – Unerreichte Stammesverbände der Baggara

„Sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden." (Joh. 10,16b) Zahlreiche muslimische Stämme werden nach ihrem arabischen Dialekt Baggara bezeichnet. Er wird von arabischen und sudanesischen Sprechern verstanden. "Bagar" bedeutet arabisch «Kuh». Sie leben in Ebenen Darfurs, Nord- und Süd-Kordofan, hüten Vieh, beanspruchen eine gemeinsame Abstammung, teilen Kulturmerkmale. Die Lager der nomadischen Fezara heißen Furgan. Ihre Zelte sind in Kreisen angeordnet, in die sie nachts das Vieh bringen.

Bete für das Hören des Guten Hirten durch die Baggara (Fezara).