Tägliches Gebet 14. - 20. Mai 2018 Ramadan 2018 – 30 Tage Gebet für die islamische Welt

»Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch!
Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot gegeben hat.« (1. Johannes 3,1.23)

Liebe Freunde und Beter,

es wird geschätzt, dass 2017 eine Million Christen an der Aktion «30 Tage Gebet für die islamische Welt» teilgenommen haben. Anstoß zu dieser Gebetsinitiative gab vor 25 Jahren eine kleine Gruppe von Menschen. Sie fühlten sich herausgefordert, die muslimische Welt durch Gottes liebende Vateraugen zu betrachten und für die Verbreitung des Evangeliums zu beten.

Die Rückmeldungen von Betern rund um den Globus sind überaus ermutigend: Mit dem Gebetsheft oder Gebets-Apps 30 Tage zu beten, scheint vielen das Herz für Muslime geöffnet und ein besseres Verständnis für sie gegeben zu haben. Es ist eine Herausforderung, einen objektiven, ungetrübten Blick auf Muslime zu behalten, den Blick der Retterliebe des Herrn Jesus.

Die Herausgeber der 30-Tage-Initiative während des Ramadans haben sich entschlossen, den Schwerpunkt dieses Jahr auf einen Bereich zu legen, zu dem wir alle einen Bezug haben: die Familie. Normalerweise ist sie Ursprung unseres Glaubens, unserer Werte und Prägungen. Wir hoffen, dass du entdeckst, wie unterschiedlich muslimische Kulturen Familientraditionen vorgeben. Wir werden sehen, was uns mit muslimischem Familienverständnis verbindet oder von ihm unterscheidet. All das möge uns in der Fürbitte zur Rettung von Muslimen inspirieren und uns anspornen, die frohe Nachricht von Jesus Christus, dem Sohn des lebendigen Gottes, weiterzugeben. Danke, dass du mitbetest!

Montag 14 Mai

Moderne Technologie für das Evangelium

Vor 25 Jahren wurde das Heft „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ erstmals veröffentlicht, um Nachfolger Jesu weltweit ins Gebet zu rufen für die Rettung von Muslimen. In der Zwischenzeit ermöglichen moderne Kommunikationstechnologien die Verbreitung in über 30 Sprachen. Letztes Jahr beteten etwa 1 Million Christen mit. Soziale Medien und Apps bringen das Evangelium heute sogar in Regionen mit hohen Sicherheitsrisiken.

Betet für die weitere Ausweitung des Gebets, für entsprechende Apps, soziale Medien, Radio und evangelistische TV-Sendungen, die Muslime mit dem Evangelium des Herrn Jesus erreichen.

Dienstag 15 Mai

Geistliche Aufbrüche nach Gebet trotz Leiden

In den 25 Jahren der christlichen Ramadan-Gebetsinitiative haben viele Menschen weltweit unter dem wachsenden islamischen Extremismus, zerstörerischen Naturkatastrophen und endlosen Kriegen gelitten. Gleichzeitig entwickelten sich nach Gebet die größten geistlichen Aufbrüche in der muslimischen Welt hin zu Christus, die es je in der Geschichte gab.

Betet für weitere Aufbrüche unter Muslimen zur Rettung im Herrn Jesus in den heutigen Kriegs- und Leidensgebieten, ob in Syrien, Libyen, Somalia, Afghanistan, Mali, im Nord – und Südsudan oder an anderen Orten.

Mittwoch 16 Mai

Ramadan, Tag 1 – An Symbole im Islam anknüpfen

Wenn wir mit Muslimen kommunizieren, ist es hilfreich, ihre Symbole und deren Deutung zu kennen. Sie geben Einblick in Lebensweise, Werte, Haltungen und Verhalten von Muslimen. Die rituelle Waschung z. B. ist neben dem äußeren Waschen auch eine symbolische Handlung. Sie zeigt, dass sich ein Mensch Gott nur in gereinigtem Zustand nähern kann. Diese Bedeutung erinnert uns als Christen daran, dass wir durch das Blut Christi von unseren Sünden gereinigt sind und Menschen nur so zu Gott kommen können.

Betet, dass Gott uns zeigt, wie wir an Symbolen anknüpfen können, um Muslimen Jesus zu bezeugen.

Donnerstag 17 Mai

Ramadan, Tag 2 – Die Komoren und der Shiromani

Auf den vier Komoren-Inseln westlich von Madagaskar leben die Menschen in Großfamilien. Der Mann zieht in das Haus der Frau. Die Geschichte war geprägt durch Kämpfe unter Sultanaten, Sklaven- und Gewürzhandel, Diktaturen, Staatsstreiche und Vormarsch des islamischen Fundamentalismus heute. Wegen der Farbwahl Rot des ersten Sultans für die Landesfahne sind „Shiromanis“ - für alle Frauen DAS Kleidungsstück, Symbol und Stolz - noch heute rot. Beim Zusammennähen entsteht darauf ein Kreuz.

Betet für die wenigen verfolgten Christen und dass Komorer die wahre Bedeutung des Kreuzes erkennen.

Freitag 18 Mai

Ramadan, Tag 3 – Die Furcht der Furchtlosen – Kaukasus-Völker

In den schönen Bergen des Kaukasus leben einige der am wenigsten erreichten muslimischen Völker in geistlicher Dunkelheit. Misstrauen gegen Fremde, Ablehnung von Veränderungen und die politische Lage machen es extrem schwer hier Jesus zu dienen. Kaukasier fürchten sich „Vor nichts und niemand“! Doch es gibt 3 Ängste: Ihr Dolch zeigt ihre Angst, die Ehre zu verlieren. Der umgekehrte Teekessel über der Tür soll die bösen „Dschinn“ „verwirren“. Und Ausschluss aus der islamischen Gemeinschaft mache Menschen sinnlos wie einen Faden außerhalb des Teppichs.

Bete, dass die Kaukasier Jesus den Retter finden!

Samstag 19 Mai

Ramadan, Tag 4 – Jemenitischer Krummdolch

Männer tragen im Jemen die „Jambia“, einen scharfen, gebogenen Dolch als Schmuck und Symbol für Stärke. Aber die seit 2015 täglichen Bombenangriffe Saudi Arabiens forderten unzählige Menschenleben. Die Bevölkerung leidet unter Cholera und 90 % hungern. Doch die von Muslimen verursachte Not lässt trotz extremer Bedingungen die Untergrundkirche wachsen. Junge Gläubige bezeugen, obwohl ihr Preis hoch ist: „Wir haben durch unseren neuen Glauben viel gewonnen und wenig zu verlieren!“ Der Leiter einer Kirche wurde vor den Augen seiner Familie erschossen…

Betet für die Gläubigen und das Ende der Not!

Sonntag 20 Mai

Ramadan, Tag 5 – Medizin gegen „schlechte Wünsche“ in Ghana

Bei den Dagomba in Nord-Ghana ist Hexerei, z. B. „Nangbantotim“, weit verbreitet – auch unter den Muslimen. Bevor fremde Menschen ein neugeborenes Kind sehen dürfen, fertigt ein „Zauberdoktor“ eine Kräutermischung und malt damit Kreuze über der Tür und auf den Fuß des Kindes. Zusammen mit dem Kreuzeszeichen, dem allgemeinen Symbol für Schutz, soll das Ritual als Schutz gegen Flüche helfen.

Betet, dass die 1,2 Mio. Dagomba-Muslime durch das Kreuzeszeichen auf Jesus Christus aufmerksam werden. Betet, dass sie das wahre Evangelium annehmen und der HERR sie von allem Okkulten befreit.