15. - 21. Februar 2021 Tägliches Gebet

Montag 15 Februar

Marokko – Marokkanische Araber zu über 99% Unerreicht

„Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! (Jes. 40,3) Mehr als 99 % der Marokkanischen Araber sind Sunniten. Ihre Vorfahren stammen aus der arabischen Wüste und wanderten nach Nordafrika ein. Marokkanische Araber leben meist in Nord- und West-Marokko, bevorzugt in fruchtbaren Regionen nahe dem Mittelmeer. Über Jahrhunderte vermischten sie sich etwas mit den Berbern, den ursprünglichen Bewohnern. Dennoch blieben beiden Volksgruppen unterschiedlich.

Bete, dass der HERR Arbeiter sendet, die Araber Marokkos zu rufen.

Dienstag 16 Februar

Marokko – Dürre, unfruchtbare Böden, Corona-Probleme

„Ich habe die Dürre gerufen über Land und Berge, über Korn, Wein, Öl, Menschen und Vieh und alle Arbeit der Hände.“ (Hag 1,11) Obwohl Marokko zuletzt wirtschaftlich vorankam, ist die Arbeitslosigkeit hoch, besonders unter jungen Menschen. Die Wirtschaft leidet unter Dürre und unfruchtbaren Böden, verursacht durch extensive Landwirtschaft und Überweidung. Nun treffen Corona-Maßnahmen das Land schwer. Sie beeinträchtigen die Lebensgrundlagen und verhindern die Tourismusindustrie, einen der wichtigsten Wirtschaftszweige.

Bitte um das Ende der Dürre, geistlich und wirtschaftlich.

Mittwoch 17 Februar

Marokko – Zeugnis stärken bei Mangel an Religionsfreiheit

„Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.“ (Jer. 1,8) Für Christen mit muslimischer Vergangenheit (MBBs) gibt es in Marokko große Herausforderungen. Nur sehr wenige zeigen ihren Glauben an Jesus. Sie hoffen, damit ein Zeichen für Religionsfreiheit zu setzen. Die meisten haben Angst vor Verfolgung durch ihre Familien, das Umfeld und die Behörden. Viele haben keine Freiheit, ihren Glauben offen zu praktizieren. Einige der wenigen Christen folgen Jesus in völliger Verborgenheit, aus Angst vor Entdeckung und Verfolgung.

Bete für Mut, Schutz und Bewahrung.

Donnerstag 18 Februar

Marokko – Erweckung kann geistliche Blockade durchbrechen

„Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes. Jesus sprach: Du sagst es.“ (Mt. 26,63f) Die Regierung Marokkos überwacht Christen und Kirchen. Einige Gläubige werden immer wieder festgenommen und verhört. Es ist generell verboten, den Islam zu kritisieren. Es ist es außerdem verboten "einen Muslim zu einer anderen Religion zu bekehren". Ein Verstoß kann zu Geldstrafe, Haftstrafe oder bei Ausländern zur Ausweisung aus dem Land führen.

Bete, dass eine starke Bewegung zu Jesus als Retter ganze marokkanische Familien erfasst.

Freitag 19 Februar

Marokko – Bekehrung verschiedener Arten offener Menschen

„Das geschah zwei Jahre lang, sodass alle, die in der Provinz Asien wohnten, das Wort des Herrn hörten, Juden und Griechen.“ (Apg. 19,10) Manche Muslime hören das Evangelium mit Interesse. Menschen des Friedens sind offen für die Botschaft, aber noch unerlöst. Sie ermöglichen es anderen, die Boten zu hören oder geben das Wort selbst weiter. Manche gläubige Christen haben gute muslimische Freunde, von denen sie nicht verraten werden. Der Vater einer Familie sagte, er liebe Jesus - eine sehr bedeutsame Aussage in Marokko.

Bete für die Rettung von Menschen des Friedens, Freunden und Interessierten.

Samstag 20 Februar

Marokko – Der Segen von Rundfunk und sozialen Medien

„Wer erntet, empfängt schon seinen Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet.“ (Joh. 4,36) Marokkos Frucht des Evangeliums entstand über viele Jahre. Man schätzt, dass heute von 36 Mio. EW 6.000 Christen sind. Es gibt Netzwerke von Untergrund-Hauskirchen. Es gibt auch gläubige ausländische Arbeiter mit Engagement und Verbindungen zu marokkanischen Gläubigen. Viel Frucht entstand seit den 80ern durch Rundfunk-Dienste. Vor allem junge Männer reagierten. An die Interessierte wurden Bibeln verteilt.

Bete, dass sich die Frucht vervielfacht.

Sonntag 21 Februar

Marokko – Der Segen tätiger christlicher Nächstenliebe

„In Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.“ (Gal. 5,6) Feldarbeiterinnen waren in Hebammenarbeit tätig. Sie teilten während der Schwangerschaft auch das Evangelium mit Frauen und durften Ewigkeitsfrucht sehen. Aus diesen Wurzeln entstammen ganze Familien von Gläubigen. Einige der Männer wurden Leiter lokaler Gemeinschaften. Jetzt in der Corona-Zeit verteilen Arbeiter Lebensmittelpakete und geben Hoffnung für Familien, die um Grundbedürfnisse kämpfen. Staatliche Unterstützung gibt es fast nicht.

Bete für viel Ewigkeitsfrucht.