15. - 21. Juni 2020 Tägliches Gebet

Montag 15 Juni

Indische Städte – Delhi – Hauptstadt mit 3 Mio. Muslimen

„Suchet der Stadt Bestes, … und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's auch euch wohl.“ (Jer. 29,7) In der Hauptstadt Indiens leben etwa 3 Mio. Muslime. Die Metropolregion mit 30 Mio. EW hat 82% Hindus, 13% Muslime als größte Minderheit und 3,5% Sikh. Delhi ist eine Mischung aus breiten, von Bäumen gesäumten Boulevards, Landgütern und Parks, strahlenden Wolkenkratzern und überfüllten älteren Vierteln, sowie vielen dicht besiedelten Slums. Obwohl Delhi eine wohlhabende Stadt ist, gibt es weit verbreitete Armut.

Bete um Mitarbeiter für diese Schlüsselstadt und das Land Indien.

Dienstag 16 Juni

Indien – Delhi - Erste Ansätze christlicher Gruppen

„Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Joh. 15,5b) In Dehli sind zahlreiche muslimische Organisationen ansässig. Die Dekrete von Ahmed Buchari, Imam von Jama Masjid (Indiens größter Moschee), haben bei Muslimen landesweit großen Einfluss. Aus jeder muslimischen Großgemeinschaft gibt es eine Handvoll Gläubige, auch wenige Bibel-Studiengruppen. In muslimischen Enklaven und rund um die Gräber muslimischer Heiliger dienen einige Christen dem HERRN, suchen Kontakt zu Muslimen.

Bete um viel gute Ewigkeits-Frucht für diese Gläubigen.

Mittwoch 17 Juni

Indien – Delhi - Millionen Muslime durch Covid in Not

„Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, zerbrochene Herzen zu verbinden.“ (Jes. 61,1b) Trotz ersten kleinen Ansätzen scheint es keine nennenswerte Bewegung von Muslimen zu Christus zu geben. Aber Covid-19 hat großen Einfluss auf die EW der Hauptstadt, vor allem auf Muslime. Sie leben oft unter schlechten Bedingungen, in schlecht bezahlten Jobs. Durch die Beschränkungen verloren viele ihre Arbeit und müssen sich zum Überleben auf Nahrungsmittelhilfe verlassen. Andere strandeten außerhalb der Stadt. Sie leben in verzweifelten Verhältnissen.

Bete, dass sie in der Not Jesus finden.

Donnerstag 18 Juni

Indien – Mumbai – Großstadt extremer Gegensätze

„Hier haben wir keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr. 13,14) In Mumbai (früher „Bombay“) leben ca. 2 Mio. Muslime. Es liegt an der Westküste Indiens, ist Finanz- und Handelszentrum des Landes und Heimat der Kunst- und Unterhaltungsindustrie (Bollywood). Die Lebenshaltungskosten sind hoch. Die Immobilienpreise gehören zu den weltweit höchsten. Im Kontrast dazu lebt die Hälfte der Einwohner in behelfsmäßigen Siedlungen. Viele Migranten entdecken, dass Positionen, die sie finden, kein besseres Leben bieten.

Bete um Mitarbeiter für Mumbai.

Freitag 19 Juni

Indien – Mumbai – Muslime in allen sozialen Ebenen

„Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.“ (Phil 4,7). Muslime stellen 18% der Einwohner, Hindus die Mehrheit von 67%. 4% sind Christen. Auf der einen Seite gibt es in Mumbai viele arme Muslime. Andererseits wird ein Großteil der Wirtschaft von Muslimen angetrieben. Sie sind Bollywood-Stars, Regisseure und Mafia-Bosse der Untergrundwirtschaft der Stadt. Muslime sehen sich dennoch als bewusst ausgegrenzte Minderheit. Mumbai hat eine ganze Geschichte hinduistisch/muslimischer religiöser Unruhen.

Bete, dass viele Muslime in Jesus Frieden finden.

Samstag 20 Juni

Indien – die Ansari - Weber seit Generationen

„Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.“ (Apg. 17,28) Die muslimischen Ansaris leben in vielen Teilen Indiens, die meisten im NO-Bundesstaat Uttar Pradesh. Viele sind fleißige Weber, die feine Seide herstellen. Sahil sitzt vor seinem handgeführten Webstuhl, der einen Raum im kleinen Haus der Familie füllt. Mit einer Reihe schneller Klammern fügt er Seidenfäden zum juwelfarbigen, schimmernden Stoff hinzu. Hier im Wohnviertel kaufen Hindus die hochwertigsten Seiden des Landes.

Bete für Kontakte mit christlichen Geschäftsleuten.

Sonntag 21 Juni

Indien – die Ansari – Öffnen der Tür für den Herrn Jesus

„Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen.“(Offb 3,20) Wie die meisten der 10,7 Mio. Ansari-Muslime Indiens ist Sahil extrem freundlich - sogar zu Hindus, trotz der Spannung, die zwischen beiden Gruppen schwelt. Er möchte dem Ruf seines Volkes als Helfer gerecht werden. Die Überlieferung sagt, Ansaris seien Nachkommen derer, die Muhammad halfen. Sie nahmen ihn in ihre Häuser auf, nachdem er vor seinen Feinden in Mekka geflohen war.

Bete, dass sie nun Jesus Christus, den einzig wahren Retter, in ihre Häuser aufnehmen.