16.–22. Februar 2026 Tägliches Gebet

Montag 16 Februar

Massalit – Vermischung und okkulte Praktiken

Dazu ist der Sohn Gottes, Jesus Christus, erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1Joh 3,8b) Trotz starker Verbreitung des Sunnitentums finden sich unter den Massalit gleichzeitig auch Animismus und Volksislam, d. h., dass sich Massalit mit Problemen an die umgebende Geisterwelt wenden. Denn der Allah des Islams ist unberechenbar und scheint ihnen zu weit entfernt, um in praktischen Angelegenheiten zu helfen. Okkulte Rituale und der Umgang mit bösen Geistern führen zu schweren Bindungen.

Bete für Arbeiter, die den Massalit das Evangelium bringen und Befreiung durch Jesus Christus.

Dienstag 17 Februar

Massalit im Tschad – Sehr wenige Christen und starker Druck

Wir sandten Timotheus, unsern Bruder und Gottes Mitarbeiter am Evangelium Christi, euch zu stärken und zu ermahnen im Glauben. (1Thess 3,2) Unter den Massalit sind nur sehr wenige Christen bekannt, evtl. 0,2 %. Aus Angst vor sozialem Druck, Ausgrenzung, harter familiärer und religiöser Verfolgung bekennen sie ihren christlichen Glauben nicht offen. Dennoch sind einige ernsthaft an der Bibel und christlichem Glauben interessiert. Es gibt tschadische Christen in der Gegend aber es werden dringend mehr europäische Erntearbeiter benötigt. Noch sind Visa möglich.

Bete, dass „Timotheusse“ berufen u. gesendet werden.

Mittwoch 18 Februar

Tag 1: Roas Herz für Jordanier

Eines Tages empfand Roa beim Autofahren die Aufforderung: „Lies das Injil!“ Sie bat eine Nonne, die mit ihr studierte, um ein Neues Testament. Roa begann bei Matthäus – und war beeindruckt von Jesus! Sie forschte im Koran über ihn nach – und erkannte ihn dort als Gott: „Jesus wird als Wort Gottes beschrieben und er erschafft Dinge. Das kann nur Gott!“ Nach etwa einem Jahr Eigenstudium und Online-Gesprächen betete sie das erste Mal zu Jesus: „Ich empfand unglaublichen Frieden und tiefe Freude, fühlte mich als neuer Mensch.“

Wir beten für die Jordanier um geistlichen Hunger und Sehnsucht nach der Wahrheit - vielen geht es relativ gut und die junge Generation ist stark materialistisch geprägt.

Donnerstag 19 Februar

Tag 2: Kurden aus Afrin (Syrien)

Paul musste wie die meisten Kurden während des Bürgerkrieges in Syrien aus Afrin fliehen. Gewalt und Angst bestimmten sein Leben. Seine Mutter, Schwestern und Cousinen kamen zum Glauben an Jesus und erlebten Wunder und Gebetserhörungen. Aber Pauls Herz blieb hart. Dann erschien ihm Jesus eines Nachts. Diese Vision krempelte sein Leben um. Jetzt wollte er seinem Volk von Jesus erzählen. Statt eines Messers hat er jetzt Audiobibeln bei sich – damit jeder Kurde das Wort Gottes in seiner eigenen Sprache hören kann.

Wir beten, dass Afrin wieder aufgebaut wird. Viele Gläubige wollen zurück in die 366 Dörfer der Region, um dort Gemeinden zu gründen.

Freitag 20 Februar

Tag 3: Muslime in Kanada

Nadine wuchs als Kind gebildeter muslimischer Eltern in Kanada auf. Äußerlich boten sie ihr ein sehr gutes Leben. Doch hinter der Fassade sorgte häusliche Gewalt für ein Klima der Angst. Anfangs suchte Nadine Trost im Islam, gab sich ihrem Glauben hin, erfüllte mehr als nur die vorgeschriebenen Pflichten und ging sogar auf Pilgerfahrt. Bei ihrer Taufe bezeugte Nadine: »Ich war Sklavin Gottes und bin jetzt Kind Gottes! Ich habe so viel Freude, dass ich sie mit der ganzen Welt teilen möchte!« Und das tut sie in den Sozialen Medien.

Wir beten, dass kanadische Christen ihre muslimischen Nachbarn durch Liebe und Fürbitte erreichen.

Samstag 21 Februar

Tag 4: Frauen im Jemen

Während Samiras Mann im Bürgerkrieg kämpfte, entdeckte sie durch ihr Handy einen Hoffnungsschimmer. Wenn ihre Kinder schliefen, schaute sie immer wieder auf die Webseiten mit diesen schönen Worten in ihrer Muttersprache. Sie verurteilten nicht – sie trösteten. »Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid!« Irgendwann erfuhr sie, dass diese Worte von Jesus stammen. Samira stellte Fragen. Und ihre Gewissheit wuchs, dass Jesus tatsächlich der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. »Was Jesus Christus getan hat, kann kein anderer tun!«, sagt sie heute. »Er hat Tote auferweckt, Kranke geheilt und Sündern vergeben. Und zwar, weil er Mensch gewordener Gott ist. Es gibt kein Heil außer in Jesus – darum folge ich ihm!«

Wir beten, dass Gott in die schreckliche humanitäre Krise im Jemen eingreift und dass Gottes Wort jemenitische Frauen erreicht, die nur wenig Zugang zum Evangelium haben.

Sonntag 22 Februar

Tag 5: Die Imazighen Nordafrikas

Die Ureinwohner Nordafrikas werden im Westen meist als Berber bezeichnet, empfinden diesen Begriff aber als abfällig. Stattdessen nennen sie sich Imazighen (»freies Volk«, Amazigh im Singular). Sie lebten schon seit Jahrtausenden dort, als die Araber Mitte des 7. Jahrhunderts den Islam in die Region brachten. Äußerlich fallen die Imazighen durch ihre hellere Hautfarbe und besonders farbenfrohe Kleidung auf. Wie viele indigene Völker erfahren sie Rassismus und leben als Minderheit am Rande einer überwiegend arabischen Gesellschaft.

Wir beten, dass Radiosendungen für vom Internet abgeschnittene Bergregionen entstehen.