16. - 22. März 2020 Tägliches Gebet

Montag 16 März

Indien – Varanasi: Urdu-Muslime in Kulturstadt

„Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ (Lk. 18,27) Varanasi liegt im Herzen des bevölkerungsreichsten Bundesstaates Indiens, Uttar Pradesh (200 Mio. Muslime u. Hindus, > 0,1% Christen). Es beherbergt jedes Jahr 6 Mio. Inlands- und 1 Mio. Auslandstouristen. Hier geschah die 1. Predigt Buddhas. Wegen des Ganges ist sie heiligste der 7 heiligen Städte im Hinduismus. Aber auch die Muslime haben eine reiche Geschichte. Viele Gläubige bezeichnen die urdu-sprachigen Muslime Varanasis als unerreichbar.

Bete, dass Gott Herzen und Türen nach Lk. 18,27 öffnet.

Dienstag 17 März

Indien – Varanasi: Textilindustrie und Metallhandel

„Sie waren deine Händler mit Prachtgewändern, mit Mänteln von Purpur und bunten Stoffen, mit Teppichen …“ (Hes. 27,24) Der Tourismus ist in Varanasi zweitgrößter Wirtschaftszweig. Das trotz des heißen Klimas, das über 3 Monate im Jahr durchschnittlich über 38° C aufweist. Die verarbeitende Industrie (Textilien, Metallhandel) bleibt mit 40% der Arbeitsplätze wichtigster Wirtschaftszweig. Varanasis Flair verändert sich schnell. Es wurde als zukünftige „High-Tech-Stadt“ erwählt mit internationalem Flughafen, neuen Wohnkomplexen und Restaurants.

Bete um Zugang für christliche Geschäftsleute.

Mittwoch 18 März

Indien – Varanasi: Wachstum und große Universität

„Alle Heiligen sind in deiner Hand. Sie werden sich setzen zu deinen Füßen und werden lernen von deinen Worten.“ (5.Mose 33,3b) Es ist möglich, dass Varanasi (1,5 Mio. EW, 500T Muslime) in 5 Jahren zu einer der Städte 1. Ranges in Indien wird. Die Einwohner müssen immer noch mit Umweltverschmutzung und Staus kämpfen. Bildung ist ein bemerkenswerter Teil des Lebens. Die Banaras Hindu University (BHU) beherbergt über 20.000 Studenten. Damit ist sie eine der größten Wohnuniversitäten in ganz Asien.

Bete, dass inländische und ausländische Christen zur BHU kommen und das Evangelium austeilen.

Donnerstag 19 März

Indien – Varanasi: Offenheit für geistliche Gespräche

„Als ich aber nach Troas kam, zu predigen das Evangelium Christi, und mir eine Tür aufgetan war in dem Herrn, … (2.Kor. 2,12) Die Muslime von Varanasi haben den Ruf, ganz unzugänglich zu sein. Doch eine kürzlich durchgeführte Visionstour erbrachte das Gegenteil. Mehrere Muslime (einschließlich religiöser Führer) waren begierig auf tiefe, spirituelle Gespräche. Eine christliche Gemeinschaft schloss sich an, und zu ihrer Überraschung wurden auch sie von ihren muslimischen Nachbarn herzlich willkommen geheißen.

Bete, dass sich Arbeiter aus dem Ausland und aus Indien in die Ern-te Varanasis senden lassen.

Freitag 20 März

Indien – Varanasi: Berufsmöglichkeiten und lokale Gläubige

„Ein Wort, geredet zu rechter Zeit, ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen.“ (Spr. 25,11) In Tourismus, IT, Design, Business-Englisch und Export gibt es berufliche Möglichkeiten. Geschäfte müssen jedoch auf einer großen, öffentlichen Ebene abgewickelt werden. Die religiöse Bedeutung der Stadt lässt die indische Regierung Aktivitäten bei Ausländern streng überwachen. Aber bei hervorragender Arbeit werden Ausländer begrüßt und geschätzt. Das Entwerfen von Textilien könnte eine Nische sein. Auch ist die lokale christliche Bevölkerung zu aktivieren.

Bete für berufliche Sendungen und Mitarbeit lokaler Christen.

Samstag 21 März

Indien – Bareillys Muslime von Christen unerreicht

„Ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde.“ (Jes. 49,6b) Ebenfalls in Uttar Pradesh, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat Indiens, liegt Bareilly in der Ganges-Ebene am Fluss Ramganga. Es hat einen Boom in Handel und Gewerbe. Flüge nach Neu-Delhi gibt es 70 km entfernt ab Pantnagar. 85% der umgebenden Dörfer verbinden Allwetterstraßen, 80% haben Elektrizität. 50% der 1,2 Mio. EW sind Hindus, 32 % Muslime. Trotz 2% Christen gibt es fast gar keine Gläubigen mit muslimischem Hintergrund.

Bete für die Aussendung von Arbeitern nach Bareilly.

Sonntag 22 März

Indien – Bareilly: Frieden für 2 extreme sunnitische Lager

„Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. … Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Joh. 14,27) In Bareilly leben zwei große rivalisierende, muslimische Untergruppen mit extremen Positionen. Die sufi-nahen Barelvi bitten an Gräbern muslimischer „Heiliger“ um Fürsprache. - Die Deobandi sind bekannt für ihren starken Widerstand dagegen. Sie sind wahhabitisch beeinflusst und wollen den Islam auf dem gesamten Subkontinent verbreiten. Bareilly bietet großes Potenzial für neue Unternehmen. Es gibt 6 Einkaufszentren, 2 Stadien, viel Kunst und Kultur.

Bitte um Friedensboten des HERRN.