17. - 23. Juni 2019 Tägliches Gebet

Montag 17 Juni

Hui in China: Muslimische Hui in der Ninxia-Hui-Region

„Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.“ (Lk. 10,2) Die ca. 14 Mio. Hui sind die drittgrößte Minderheit in China. Durch höhere Wangenknochen und runde Augen haben viele Hui ein etwas anderes Aussehen als die Han-Chinesen. Die Mehrheit der Hui lebt in China in der autonomen Hui-Region Ningxia. Sie wurde 1958 in einer unfruchtbaren Ödlandschaft Nord-Zentralchinas für sie gegründet. Weitere leben weit verstreut im gesamten China.

Bete für die Sendung von christlichen Arbeitern zu den muslimi-schen Hui in Ningxia.

Dienstag 18 Juni

Hui in China: Vergebung im Blut des Herrn Jesus

„…, dass durch Jesu Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.“ (Apg. 10,43) Obwohl Hui Mandarin sprechen, sind in ihrem Wortschatz auch persische und arabische Wörter. Denn die Vorfahren der Hui entstammen 2 Linien: Im 7. Jhdt. reisten arabische und persische Kaufleute Reichtum suchend nach China. Im 13. Jhdt. wandelten Mongolen Menschen zur Eroberung in mobile Armeen um und ließen sie als Besatzer im Land. Von 1855 bis 1873 wurden in Yunnan durch Völkermord 1 Mio. Hui umgebracht.

Bete, dass Vergebung im Blut des Herrn die Hui und das Land rettet.

Mittwoch 19 Juni

Hui in China: Hui-Gruppen in großen Städten wie Shanghai

„… Fürchte dich nicht! Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit …“ (Offb. 1, 17-18) Die zunehmende Verkleinerung der Hui änderte sich, als Chinas kommunistische Regierung die Hui von Chinas Ein-Kind-Politik freistellte. Heute werden die Hui von anderen Volksgruppen beneidet. Hui leben auch in vielen Städten, wie Shanghai. Von dort berichtete ein Mann: „In der Moschee war der Gebetsruf auf Arabisch, aber die Männer, die sich nach Mekka verbeugten, sahen nicht wie Araber aus! Sie gehören zum Volk der Hui.“

Bete, dass Christen das Evangelium zu den Hui-Muslimen der Städte bringen.

Donnerstag 20 Juni

Hui in China: Abkehr von der Welt, Umkehr zu Jesus

„Niemand kann zwei Herren dienen: … Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Mt. 6,24) Hui sind als „scharfe“ Geschäftsleute bekannt. Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Ein munterer Chinese passt nicht so sehr auf, wie ein schlafender Hui.“ Hui ist es auch verboten, Schweinefleisch zu essen. Aber das wird oft übergangen, indem man das Fleisch „Hammelfleisch" nennt. Chinesen sagen: „Ein Hui allein auf der Reise wird dicker; zwei Hui zusammen auf Reise aber dünner.“

Bete, dass der HERR die Hui erreicht und ihre Herzen erfüllt.

Freitag 21 Juni

Hui in China: Jahrhundertealte Gebundenheit an den Islam

„… sie sind verblendet, dass ihre Augen nicht sehen und ihre Herzen nichts merken können.“ (Jes. 44,18) Fast alle Hui sind sunnitische Muslime. Sie haben tausende Moscheen im Land. Der Islam kam über Abu Waggas, einen Zeitgenossen Mohammeds, nach China. Er predigte in Südchina und ließ im Jahr 627 n. Chr. zum Gedenken an Mohammed den Beacon Tower bauen. In den letzten Jahren reisten immer mehr Hui nach Mekka, um die jährliche Hadj-Wallfahrt zu unternehmen.

Bitte Gott, dass ER einen Hunger nach dem Evangelium bewirkt. Bete, dass Jesus als Retter die jahrhundertealte Verblendung durchbricht.

Samstag 22 Juni

Hui in China: Meiste Hui haben das Evangelium noch nicht gehört

„Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.“ (Ps. 51,17) Es gibt in China eine kleine Anzahl verstreuter Hui-Christen. Dennoch sind die Hui die wohl größte Volksgruppe der Welt ohne eine bekannte christliche Versammlung. Geschichtlich taufte ein amerikanischer Missionar 1934 mehrere Hui-Führer in Qinghai. Aktuell verteilte ein Missionsteam vor wenigen Jahren heimlich 35.000 Trakte und Tonträger an die Hui. In Ningxia entstand eine Han-Chinesen-Kirche, aber nur wenige haben den Wunsch, die Hui zu erreichen.

Bete, dass die Hui das Evangelium von Christus hören werden.

Sonntag 23 Juni

Hui in China: Verkündiger und Vorbilder für Jüngerschaft gesucht

„Jesus sagte: Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern,“ (Mt. 28,19) Die Hui in Chinas nördlichster zentraler Provinz Ningxia sind leicht zu erkennen am weißen Kopftuch der Frauen bzw. der weißen Kopfbedeckung ihrer Männer. Hui ist die Abkürzung für „HuiHui“, was zu einem Begriff wurde, der besagt, dass eine Volksgruppe ausschließlich muslimisch ist. Heute stehen für die wenigen Hui-Christen eine Bibel-Übersetzung, der JESUS-Film und Audios bereit.

Betet für mutige Mitarbeiter, dass sich Hui-Mulime zu Jesus bekehren und nicht fürchten, dadurch ihre gesamte Kultur zu verlieren.