17.–23. Juni 2024 Tägliches Gebet

Montag 17 Juni

Mostars Brücke – die Verbindung in den Herzen aufrichten

Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus. (Phil 4,7) Mostar ist die größte Stadt der Herzegowina, des südlichen Teils von Bosnien und Herzegowina. Sie hat etwa 113.000 Einwohner, davon 75.000 in der eigentlichen Stadt. Stari most, die Brücke über die Neretva ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde im Krieg zerstört und 1995–2004 wiederaufgebaut. Sie verbindet zwei im Krieg getrennte ethnische Stadtteile, Bosniaken und Kroaten.

Bete für die Sendung von Christen, um die Bosniaken in Liebe mit Gott und anderen Ethnien zu versöhnen.

Dienstag 18 Juni

Der Fokus: vom Evangelium unberührte Völker der Welt

Denen nicht von ihm verkündigt wurde, die werden sehen, und die nicht gehört haben, werden verstehen. (Röm 15,21) In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde erweckten Christen zunehmend deutlich, dass viele Menschen immer noch durch kulturelle Barrieren vom Evangelium isoliert waren. Und dies, obwohl Christen jetzt in irgendeiner Form in allen Ländern präsent waren. Es begann die Arbeit jedes „unerreichte Volk“ zu identifizieren, um ihnen das Evangelium zu bringen.

Bete, dass der HERR Arbeiter aussendet zu den 1061 völlig unerreichten muslimischen Völkern mit 164 Mio. Muslimen.

Mittwoch 19 Juni

Nördliche Schiiten Jemens und Hararghe Oromo

Das Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, dann wird das Ende kommen. (Mt 24,14) Die beiden größten vom Evangelium unberührten Völker sind nach Peoplegroups.org: (1) Die 13 Mio. arabischen nördlichen schiitischen Jemeniten im Jemen. Durch Bürgerkrieg und Nahostkrieg ist der Zugang sehr erschwert. An zweiter Stelle (2) werden die 6 Mio. sunnitischen Hararghe Oromo Äthiopiens genannt. In Äthiopien herrschte zuletzt ebenfalls ein grausamer Bürgerkrieg.

Bete für das Erreichen der nördlichen Schiiten Jemens u. der Hararghe Oromo.

Donnerstag 20 Juni

Hararghe Oromo – Äthiopien mit positivem Neubeginn

Um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht (Apg 26,18) Zunächst verwundert es, dass im relativ christlichen Äthiopien das große Volk der 6 Mio. Hararghe Oromo Muslime unerreicht ist. Das riesige Land Äthiopien mit 108 Mio. Menschen am Horn von Afrika führt die Region in ihrem wirtschaftlichen und geistlichen Wandel an. Es gibt auch politisch Hoffnung. Der neue Premierminister hat politische Gefangene freigelassen und korrupte Beamte eingesperrt.

Bete, dass in den Veränderungen auch der Zugang des Evangeliums zu den muslimischen Hararghe Oromo gelingt.

Freitag 21 Juni

Hararghe Oromo – Äthiopien will wirtschaftliche Entwicklung

Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt! (Hos 10,12b) Eritrea war oft durch militärische Grenzkonflikte und Christenverfolgung bekannt geworden. In den letzten Jahren hat Äthiopien versucht, friedliche Beziehungen zum benachbarten Eritrea aufzubauen. Äthiopien hofft auf eine Entspannung der Beziehungen zwischen Muslimen und Christen. Äthiopiens Wirtschaft ist eine der schnellst-wachsenden der Welt und hat Ambitionen, in 10 Jahren ein Land mit mittlerem Einkommen zu werden.

Bete um Vision der Christen für die Muslime im Land.

Samstag 22 Juni

Äthiopien – Erweckung hin zu Inlandsmission u. Sendungsland

Ein Mann aus Äthiopien, ein Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, ihr Schatzmeister, war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. (Apg 8,27) Geistlich war die alte äthiopisch-orthodoxe Kirche ein beständiges, isoliertes Zeugnis für Christus in einer islamischen Region. Sie führte ihre Wurzeln noch auf den Kämmerer der Apostelgeschichte zurück. In jüngerer Zeit sind evangelikale Christen und Pfingstler auf etwa 20% des Landes gewachsen und auch die Orthodoxie hat eine spirituelle Erneuerung in Richtung des Evangeliums genossen.

Bete um Vision der Christen für die Hararghe Oromo.

Sonntag 23 Juni

Äthiopien – Bewahrung des inneren Friedens

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. (Mt 5,9) Bei allen positiven Entwicklungen bleibt die Feindseligkeit zwischen ethnischen Gruppen in Äthiopien eine Bedrohung, obwohl derzeit die Unterdrückungsmaschinerie abgebaut wird. Viel hängt auch vom Premierminister Abiy Ahmed ab, dessen Aktionen traditionelle einseitige Unterdrückungen in Äthiopien beenden wollen. Aber das vergossene Blut, Gewalt und Ungerechtigkeiten brauchen Friedensstifter. Es braucht Evangeliums-Arbeiter, die Herzenstüren bei Muslimen öffnen.

Bete für die Sendung von Friedensstiftern Jesu nach Äthiopien.