18.–24. April 2022 Tägliches Gebet

Montag 18 April

Pakistan – Die Belutschen im Süden ohne Evangelium

„Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Taufet sie … und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe." (Mt. 28,19f) Die Belutschen lebten früher als Nomaden in den Bergen und Wüsten Südpakistans. Inzwischen ließen sich viele in Lehm- oder Steinhütten nieder, bauen Weizen an und züchten Tiere. Sie gehören zu den ärmsten, am wenigsten gebildeten Menschen Pakistans. Immer wieder eskaliert die Gewalt zwischen Belutschen, die für ein unabhängiges Belutschistan kämpfen, und der Regierung.

Bete, dass Gott seine Boten in diese Region ohne Christen sendet, wo es keine Evangelisation gibt.

Dienstag 19 April

Die Schabak im Irak

„Aus meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN, und er antwortete mir“ (Jona 2,3) 300.000 schiitische Schabak leben in der Ninive-Ebene im Norden des Iraks. Hier rief vor 2.700 Jahren der Prophet Jona zur Umkehr auf. Andere Ethnien sehen verächtlich auf sie, denn sie verdienen ihren Unterhalt als einfache Bauern und LKW-Fahrer. Die Region ist Schauplatz vieler Konflikte. Zuletzt wütete hier der Islamische Staat. Dschihadisten töteten Angehörige aller Minderheiten: Christen, Jesiden, Turkmenen und Schabak.

Bete, dass die Schabak wie Jona zu JHWH rufen und im Herrn Jesus Rettung und ihre wahre Identität finden.

Mittwoch 20 April

Weltweit – 2010er Jahre – 30 Jahre Gebet für islamische Welt

"Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen." (Jes. 52,7a) In den 2010er Jahren entwickelten sich Netzwerke, um das Evangelium in Liebe mit Muslimen zu teilen. Menschen aller Nationen sollten als Botschafter Jesu gewonnen und ehemalige Muslime, die an Jesus glauben, ermutigt werden, sich als Gemeinden zu treffen. Immer mehr Gläubige und Organisationen engagierten sich. Unterstützt wurden sie durch Gebete vieler Christen.

Bete für Initiativen, die sich einsetzen, Muslimen „Frieden und Heil“ zu verkündigen. (Jes. 52,7)

Donnerstag 21 April

Niger – 700.000 völlig unerreichte Kanuri Manga

"Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel." (Mt. 5,44) Im Osten des Niger und NO Nigerias leben 700.000 sunnitische Kanuri Manga. Kanuri bildeten vor der Kolonialzeit ein großes Reich. Sie sind Bauern, bauen in rauer Umgebung Getreide an. Schafe, Ziegen und Pferde gelten als Statussymbole. Die Kanuri Manga haben große Probleme. Jährlich kehren Hitze und Hunger zurück. Viele fliehen in Flüchtlingslager, weil die Terroristen der Boko Haram rekrutieren und töten.

Bete für die Kanuri Manga, niemand von ihnen folgt Jesus.

Freitag 22 April

Mosambik – Umkämpfter Norden in Terror und Islamisierung

"Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich." (Ps. 23,4) Die Menschen Mosambiks leben von Fischfang und Jagd. Viele sind arm. Malaria, Cholera und Unterernährung führen zu hoher Sterblichkeit. Die Hälfte der Bevölkerung sind Christen. Aber seit vielen Jahren breitet sich im Norden der Islam aus. Seit 2017 gibt es terroristische Übergriffe islamistischer Gruppen in der Nord-Provinz Cabo-Delgado. 300.000 sind auf der Flucht.

Bete für Christen, die trotz Gefahren in ihrer Nord-Heimat bleiben und ihr Zeugnis für Muslime.

Samstag 23 April

Sudan – Blauer Nil-Region und 130.000 Burun-Flüchtlinge

"Der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit." (Ps. 103,3-4) Der Bundesstaat Blauer Nil im Nordsudan ist für Außenstehende seit Jahren unzugänglich durch Angriffe der Regierung und Krieg zwischen Stämmen. Deshalb ist nur wenig über die Volksgruppen der Region bekannt. Die Burun sind eine der vielen Volksgruppen. 130.000 von ihnen leben jetzt als Flüchtlinge in einer abgelegenen Ecke des Süd-Sudan, einem auch von Krieg verwüsteten Land.

Bete, dass sie hier Jesus, Gnade, Heilung. Leben finden.

Sonntag 24 April

Nordsudan – 4 Mio. Ja’alin (Gaaliin) ohne Evangeliumsdienstß

"Erneuert euch und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit." (Eph. 4,24) 4 Mio. sunnitische Ja’alin (o. Gaaliin) bilden heute die größte arabische Bevölkerungsgruppe im Sudan und spielen eine wichtige Rolle in Politik und Wirtschaft. Sie waren Nubier, wurden islamisiert und arabisiert und verfolgen ihre Abstammung bis zu Mohammed zurück. Ja’alin leben entlang des Nils. Sie zogen in Städte oder betreiben Landwirtschaft.

Bete für diese wegen Einfluss und Größe strategische Volksgruppe im Sudan, die ohne Dienst zur Verbreitung des Evangeliums ist.