18. - 24. Februar 2019 Tägliches Gebet

Montag 18 Februar

Nomaden – Bewusste Wahrnehmung nomadischer Völker

„Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.“ (Gen. 12,1) Vor über 3.000 Jahren rief Gott einen Nomaden und versprach, alle Völker durch ihn zu segnen (Gen. 12). Sein Name war Abram, bis Gott seinen Namen in Abraham „Vater einer Menge" änderte (Gen. 17,5). Auch Jesus lebte wie ein Nomade, zog von Ort zu Ort, um seinen Dienst hier auf Erden auszu-üben. Nomaden gehören zu den am wenigsten erreichten Völkern der Welt.

Bete für die Rettung wandernder/flüchtender Völker in deiner Nähe.

Dienstag 19 Februar

Nomaden – 174 unerreichte muslimische Nomadenvölker

„Ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.“ (Joh. 10,16) Heute gibt es weltweit 184 nomadisierende muslimische Volksgruppen mit insgesamt 170 Mio. Menschen. Leider ist eine Mehrheit von 174 Volksgruppen mit 119 Mio. Menschen immer noch unerreicht. 35 von ihnen haben eine Bevölkerung von über 1 Million Menschen.

Bete, dass nomadische muslimische Völker viel mehr in den Fokus der Mission kommen und um Missionare für die 174 am wenigsten erreichten.

Mittwoch 20 Februar

Nomaden – Arabische Beduinen, Fulani, Tuareg, Beja, Kasachen

„Jesus sagt: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.“ (Joh. 10,9) Zu den unerreichten nomadischen Völkern mit einer Größe von über 1 Mio. gehören arabische Beduinengruppen im Nahen Osten und Afrika, die Fulani und Tuareg der Sahelzone und der Sahara in Afrika, sowie die Beja des Sudans und der umliegenden Länder. In Asien leben die muslimischen Kasachen und andere zentralasiatische Turkvölker als Hirtenvölker oder haben sich erst kurz in Städten niedergelassen.

Bete, dass der Herr Jesus ihnen Boten und Rettung sendet.

Donnerstag 21 Februar

Nomaden – Arbeiter, die sich zum Weiden senden lassen

„Spricht Jesus zu ihm: Simon…, hast du mich lieb? Er spricht: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!“ (Joh. 21,16) Lebensgrundlage, Lebensstil, Weltanschauung und Kultur der Nomaden basiert auf der Tierhaltung und der Suche nach Weideland. Sie sind meist arm und ziehen mit ihren Schafen, Ziegen, Rindern, Kamelen und Pferden zum Weiden umher. Ihr Lebensstil und ihre Weltanschauung sind an die Tiere gebunden.

Bitte den Herrn Jesus um Arbeiter, die ein Herz für diese Völker, ihren Lebensstil und ihre Tierhaltung haben, um sie zu „weiden“.

Freitag 22 Februar

Nomaden – Handwerker, Künstler und Händler brauchen Jesus

„… Zu denen ging Paulus. Und weil er das gleiche Handwerk hatte, blieb er bei ihnen und arbeitete; sie waren nämlich von Beruf Zeltmacher.“ (Apg. 18,3) Andere Nomaden sind Peripatetiker. Das sind hier keine Philosophen :-) , sondern reisende Handwerker, Entertainer und Händler. Sie reisen gewöhnlich mit einem Gewerbe, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wie viele muslimische Roma in Osteuropa und Nomaden Zentralasiens, einschließlich Tadschikistans.

Bete um Arbeiter und großes Wirken des Heiligen Geistes unter den muslimischen Roma Osteuropas und den Domari des Mittleren Ostens.

Samstag 23 Februar

Nomaden – „Sesshafte Nomaden“ mit nomadischem Herz

„HERR, lass mich wohnen in deinem Zelte ewiglich und Zuflucht haben unter deinen Fittichen.“ (Psalm 61,5) Auch wenn sich Nomaden aus wirtschaftlichen oder anderen Gründen für längere Zeit niederlassen, haben sie noch Herz und Denken von Nomaden. Kasachen mit Mehrfamilienhaus richten sich im Garten eine traditionelle runde Jurte ein, wo sie TV sehen und Gemeinschaft haben. Nomaden in Städten Saudi-Arabiens besuchen Viehmärkte und halten Gemeinschaft mit echten Nomaden, wenn diese an die Stadtgrenze kommen.

Bete um Arbeiter unter sesshaften Nomaden Kasachstans und Saudi-Arabiens.

Sonntag 24 Februar

Nomaden – Mitarbeiter, die „Nomaden ein Nomade“ werden

„Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette.“ (1. Kor. 9,22) Da die nomadische Identität im Lebensstil verankert ist, müssen Nomaden auf besondere Art mit dem Evangelium erreicht werden. Der HERR braucht Arbeiter, die sich dem Leben und der Anpassung an eine völlig unbekannte Gesellschaft widmen, oft ohne grundlegenden Komfort für lange Zeit.

Bete um Mitarbeiter, bereit zu einem Leben von Umwälzungen und Einfachheit zur Rettung der 119 Mio. Muslime in 174 unerreichten Völkern.