18. - 24. Mai 2020 Tägliches Gebet

Montag 18 Mai

Ramadan - Wegweisend leben in Kirgistan

„Es wird die Zeit kommen, dass der Bräutigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten.“ (Lk. 5,35) Die Kirgisen leben am Fuß großartiger Berge und sind stolz auf ihre Traditionen. Sie sind zuerst Kirgisen und danach Muslime. Für sie geht es im Ramadan um Gemeinschaft und Identität. Wenige im Dorf fasten konsequent. Aber alle besuchen einander zum Fastenbrechen. Deshalb fastet auch Azim als Nachfolger Jesu. Als er Jesus fand, wollte er Jahre nichts mit Muslimen zu tun haben. Aber sein Glaube wuchs und er verstand, dass er ihnen so von Jesus erzählen kann.

Bete für das Zeugnis Jesu im Ramadan.

Dienstag 19 Mai

Ramadan - Laylat al Qadr – Nacht der Kraft

„Damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; …“ (Apg. 17,27) In der „Nacht der Kraft“ denken Muslime an die erste Koran-Offenbarung Mohammeds durch einen Geist, der sich als Engel ausgab. Sie möchten Allah gefallen und nehmen sich Großes vor, wie die ganze Nacht zu beten, den Koran durchzulesen oder ein paar Nächte in der Moschee zu verbringen. Muslime glauben, dass eine geistliche Übung in dieser Nacht mehr wert sei als sonst tausend. Und dass Allah das Schicksal der Menschen während des kommenden Jahres in dieser Nacht festlegt.

Bete, dass sich ihnen Jesus offenbart.

Mittwoch 20 Mai

Ramadan - Die Mbojos aus Sumbawa/Indonesien

„Lasst danach trachten, den HERRN zu erkennen; denn er wird hervorbrechen wie die schöne Morgenröte. (Hos 6,3a) Im Osten der indonesischen Insel Sumbawa findet ein kleiner Aufbruch zu Jesus statt. Der Heilige Geist arbeitet unter den ca. 800.000 ländlichen, meist armen Mbojos. Christen bezeugen durch Geschichten aus dem Injil (NT), das Jesus mehr ist als ein Prophet, dass er der Retter ist. Trotz Verfolgung auf der fast ausschließlich islamischen Insel steigt die Zahl der an Jesus Gläubigen. Das NT und der Jesus-Film wurden übersetzt und christliche Radioprogramme sind verfügbar.

Bete für die Erweckung.

Donnerstag 21 Mai

Ramadan – Entwicklungen unter Muslimen in London

„Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen.“ (1 Joh. 3,1a) 1,5 Mio. EW Londons sind Muslime. Es gibt drei Entwicklungen: (1) Muslime werden religiöser. Sie gehören oft zur zweiten Generation, fühlen sich weder mit dem Heimatland der Eltern noch mit GB verbunden, sind anfällig für Radikalisierung. (2) Muslime verlassen den Islam. Das ist unter Iranern und Kurden, inzwischen auch bei Arabern und Somalis zu beobachten. (3) Muslime betonen die „Menschlichkeit“, möchten an Allah glauben aber nicht an eine Religion.

Bete für alle 3 Gruppen.

Freitag 22 Mai

Ramadan - Somalia: „Iska warran?“ = „Was gibt es Neues?“

„Viele von denen, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; ….“ (Apg. 4,4) Viel Gewalt im Namen des Islams hat in Somalia zwei Reaktionen hervorgerufen. Die erste ist eine wachsende Zahl von Muslimen, die sich aus Unzufriedenheit völlig vom Islam abwenden. Die zweite ist die Bewegung derer, die sich entscheiden, Jesus nachzufolgen. Die somalische Gemeinde Jesu wächst erheblich, 2008 löste die Ermordung eines einheimischen Evangelisten in Südsomalia großes Gemeindewachstum aus. Fatima (29) berichtet 2019 von 21 neuen Hausgemeinden in einer Region.

Bete für Stärkung und Schutz der Erweckung!

Samstag 23 Mai

Ramadan - „Komm und folge mir nach!“ auch im Nahen Osten

„Wer mir dienen will, der folge mir nach; wo ich bin, da soll mein Diener auch sein.“ (Joh. 12,26a) Im Ramadan hatte Jamila einen eindrücklichen, lebensverändernden Traum: Jesus sah sie liebevoll an und bat: „Komm und folge mir nach!“ Wir können im Nahen Osten eine Erweckung beobachten. Viele Muslime öffnen ihre Herzen für Jesus. Jesus begegnet ihnen durch christliche Medien oder in Träumen und Visionen. Trotz Verfolgung und Todesdrohungen bezeugen viele mutig ihren neuen Glauben an Jesus. Leider haben traditionelle Kirchen oft Angst vor dem Kontakt mit ihnen.

Bete für Gemeinschaft der Gläubigen.

Sonntag 24 Mai

Eid Mubarak! (gesegnetes Fest) – Fest des Fastenbrechens

„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. (Mt. 5,14) Nach den langen Tagen des Fastens beginnt das Fest des Fastenbrechens Eid-al-Fitr, auf Türkisch auch „Zuckerfest“ genannt. Damit wird das Ende des Fastenmonats Ramadan eingeläutet. Die Medien geben bekannt, wann Muslime einer bestimmten Region ihr zwei bis vier Tage langes fröhliches Fest beginnen. (23. Mai +/- 2 Tage). Am Morgen beten sie gemeinsam und tauschen Geschenke aus. Sie bereiten spezielle Gerichte und Leckereien zu. Aber in diesem Jahr gibt es auch in der islamischen Welt viele Einschränkungen.

Bete um Weisheit, wie unsere Mitarbeiter beim diesjährigen Fest ein Segen sein können.