China – Provinz Xinjiang – Sehr schwere Visasituation
Erhebt, ihr Tore, eure Häupter, und erhebt euch, ihr ewigen Pforten, dass der König der Herrlichkeit einzieht! (Ps 24,9) Leider sind menschlich gesehen für Ausländer, die in der Uiguren-Region Xinjiang leben möchten, keine Verbesserungen bei der Visavergabe zu erwarten. In Städten wie Yili und Kashgar ist längerfristiges Leben für Ausländer nahezu unmöglich. Doch die Provinz Xinjiang ist für organisierten Inlands-Tourismus geöffnet, und in der Hauptstadt Ürümqi leben weiterhin Ausländer. Solche erfreulichen Ausnahmen sind leider selten.
Bete für leichtere Visa-Bedingungen und Nutzung bestehender Chancen.
Turkmenistan – 90 % Muslime und viele Restriktionen
Unrechter Gewinn macht den Weisen zum Toren, und das Bestechungsgeschenk richtet das Herz zugrunde. (Pred 7,7) Das mit ca. 90 % überwiegend muslimische Turkmenistan hat 7,5 Mio. Einwohner. Die bis zu 9 % Christen gehören vor allem der russisch-orthodoxen Kirche an bzw. sind es orthodoxe Armenier im Land. Turkmenistan gehört zu den korruptesten Ländern der Welt und belegt in Ranglisten zur wirtschaftlichen Freiheit einen Platz nahe am unteren Ende. Da die Justiz nicht unabhängig ist, wird die Rechtsstaatlichkeit stark von Politikern beeinflusst.
Bete für Zugang des Evangeliums zum Land.
Turkmenistan – Gebet für die Öffnung des Landes
Er tröste eure Herzen und stärke euch in jedem guten Wort und Werk! (2Thess 2,17) Die Unfreiheit in Turkmenistan unter seiner autoritären Regierung wird in Manchem mit Nordkorea verglichen. Der Zugang zum gesamten Land ist äußerst schwierig. Selbst Turkmenen, die im Ausland gelebt haben, haben es schwer, in ihre Heimat zurückzukehren! Die sehr wenigen evang. Gläubigen im Land brauchen dringend Hilfe und die Muslime das Evangelium. Die wenigen Gläubigen im repressiven Land erscheinen zerstritten, konkurrieren und misstrauen sich.
Bete für die Sendung von Evangelisten und Friedensboten Gottes.
Ägypten – Entfachen evangelistischer Bewegungen
Als die Zeit der Verheißung Gottes an Abraham nahte, wuchs das Volk und vermehrte sich in Ägypten. (Apg 7,17) Ägypten, das bevölkerungsreichste arabische Land (ca. 117 Mio.) liegt an der Grenze zwischen Afrika und Nahem Osten. Es hat immense politische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung. Ägypten ist ca. 90 % muslimisch und strahlt lehrmäßig in die sunnitische Welt aus. 10 % koptisch-orthodoxer Christen sind die größte christliche Minderheit eines muslimischen Landes, erreichen aber viele Völker nicht mit dem Evangelium.
Bete für Arbeiter, die Kopten in der Evangelisation Unerreichter stärken.
Ägypten – Al-Azhar-Universität in Kairo
Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von Neuem geboren werden. (Joh 3,7) Im Jahr 970 wurde in Kairo die Al-Azhar-Universität gegründet; heute die renommierteste, einflussreichste Ausbildungsstätte des sunnitischen Islam und weltweit wichtigste theologische Instanz. Es gibt spezielle Al-Azhar-Förder-Stipendien. 2026 sind ca. 500.000 Studenten eingeschrieben, an 142 Fakultäten in ganz Ägypten, davon 35.000 Ausländer aus 120 Ländern. Absolventen wirken international als Imame, Richter und Gelehrte. Sie prägen den Islam in Europa, Asien und Afrika.
Bete für christliche Erweckung in ganz Al-Azhar!
Ägypten – Staatsreligion Islam und Gefahr des Islamismus
Lass uns, HERR, deine Gnade sehen, und gewähre uns dein Heil! (Ps 85,8) Seit 1980 ist der Islam nach ägyptischer Verfassung Staatsreligion. Gesetze, Lebensrhythmus, Feiertage und Gesellschaftsnormen werden vom sunnitischen Islam geprägt. In Ägypten liegt auch der Ursprung der lehrmäßigen Vertiefung des politischen Islams: Im 20. Jhdt. entstanden hier maßgebliche islamistische Bewegungen, wie die 1928 gegründete Muslimbruderschaft. Ihre Schriften und Ideologien prägen heute global islamistische Strömungen.
Bete, dass Ägypten KEIN islamistischer Staat wird, sondern sich Jesu Gnade weit verbreitet.
Beduinen – Helfer gegen Terrorismus auf Sinai Halbinsel
Wir schaffen unsere Nahrung unter Lebensgefahr herbei, weil uns in der Wüste das Schwert bedroht (Kla 5,9) Der islamistische Terrorismus auf der Sinai-Halbinsel hat sich in den letzten 5 Jahren vom offenen Aufstand zu einer unterdrückten, aber latenten Bedrohung gewandelt. Die ägyptische Armee konnte die Aktivitäten des dortigen IS-Ablegers (jetzt IS-Sinai) durch massive Militäroffensiven und die Bewaffnung lokaler Beduinenstämme drastisch einschränken. Der Nordsinai nahe Rafah, Sheikh Zuweid und Bir al-Abd wurde zurückerobert.
Bete, dass Gott die Sinai-Völker und IS mit dem Evangelium erobert.