19.–25. Januar 2026 Tägliches Gebet

Montag 19 Januar

Somalia – Trockenheit und folgende Armut von Millionen

Rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!«. (Ps 50,15) Eine Dürre betrifft besonders Südsomalia, das westliche Somaliland und den Norden Puntlands. Die humanitäre Lage in Somalia ist weiter angespannt. Sterbendes Vieh, ausfallende Ernten, Nahrungs- und Wassermangel setzten der Lokalbevölkerung zu. 2025 betraf 5,9 Mio. Menschen kritische Nahrungsunsicherheit. Sie sind auf Nothilfe angewiesen. 2026 werden mind. 4,8 Mio. Menschen, davon 3 Mio. Kinder, humanitäre Hilfe benötigen.

Bete, dass sie Jesus anrufen - und für die Sendung christlicher Helfer und Hilfe.

Samstag 20 Dezember

Somalia – Kinder in Not, Wetter- und Hungerkrise

Jesus sprach: Lasst die Kinder zu mir kommen, wehrt ihnen nicht, solcher ist das Reich Gottes!« (Lk 18,16) Akute Mangelernährung bedroht 1,85 Mio. Kinder unter 5 Jahren, darunter 430.000 mit schwerer Auszehrung. Ursachen sind wiederkehrende Wetterextreme, lange Konflikte und das schlechte, vom Zusammenbruch bedrohte Gesundheitssystem. Zu geringe Niederschläge verschärfen zusammen mit La-Niña-Bedingungen die Ernährungsunsicherheit. Anfang 2026 sind mehr als 4,4 Mio. Menschen mit einer Hungerkrise konfrontiert.

Bete für gutes Wetter, für Gesundheit, Nahrung und Jesu Rettung der Kinder.

Mittwoch 21 Januar

Somalia – Gerechte Wahlen, Sicherheit und Zugang

Wir können zuversichtlich sagen: »Der Herr ist mein Helfer. Deshalb fürchte ich nicht, was Menschen mir antun können.« (Hebr 13,6) Mangel an Sicherheit erschwerte die unfreie, unfaire Wahl 2022. Die Gewählten besitzen keine effektive Regierungsmacht. Das Land bleibt von Großclans bestimmt. Es gibt praktisch keine Meinungs- oder Versammlungsfreiheit. Ohne staatliches Gewaltmonopol und Infrastruktur wird Somalia als „gescheiterter Staat“ bezeichnet. Die Region Somaliland ist stabiler, erklärte sich 1991 zum eigenen Staat, wird aber nicht anerkannt.

Bete für gute Entwicklungen, Zugang, Evangelium.

Donnerstag 22 Januar

Saudi-Arabien – Saudi-Nadschdi-Araber und Hijazi-Araber

Der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen! (2Tim 2,19a) Saudi-Arabien hat 34,5 Mio. Einwohner und 0,5 % evang. Christen. Die Zahl der Christen entsteht vor allem durch Ägypter, Philippiner, Koreaner, Indonesier und US-Amerikaner. Größte einheimische Volksgruppe sind 11 Mio. Saudi-Nadschdi-Araber; gefolgt von 10 Mio. Saudi – Hijazi Arabern. Beide Volksgruppen haben max. 0,1% Christen. Weitere 2 Mio. Saudi-Nadschdi leben in 10 Ländern, so 1,6 Mio. in Syrien; je 300.000 in Kuwait u. Ägypten.

Bete, dass viele der Christen Evangelisten werden.

Freitag 23 Januar

Saudi-Arabien –Mohammeds Quraisch sind Hijazi-Araber

Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet. (Phil 3,7) Mohammeds Abstammung war für seine Legitimität als Prophet des Islams zentral. Er gehörte zum mächtigen, Mekka dominierenden Stamm der Quraisch, genauer zur angesehenen, nicht sehr reichen Haschemiten-Sippe. Der Stamm bot ihm nach Mekkas Eroberung Schutz. Als Hüter der Kaaba und Handelsmacht prägte er die kulturelle und politische Identität des Hijaz. Mekka liegt im Herzen der Region Hijaz im Westen der Arab. Halbinsel. Die Quraisch sind Hijazi-Araber.

Bete, dass sie Jesus höher achten als diese Identität.

Samstag 24 Januar

Saudi-Arabien – Mekka für Nichtmuslime verschlossen

Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und keiner sonst! (Jes 45,22) Mekka ist das geistliche und wirtschaftliche Herz Saudi-Arabiens; die heiligste Stadt des Islam. Der Zugang ist Nichtmuslimen untersagt. Es gibt Kontrollpunkte und spezielle Straßenschilder ("Muslims only"). Mekka ist Mohammeds Geburtsort und Zentrum des jährlichen Hadsch mit Mio. Pilgern zur Kaaba und mit Umrah-Pilgerfahrten. All das bringt dem Land religiöse Legitimität, kulturelle Bedeutung, hohe Einnahmen und prägt die Identität Saudi-Arabiens.

Bete, dass auch Mekka das Evangelium hört.

Sonntag 25 Januar

Saudi-Arabien – Medinas Zugang seit Ende 2022 gelockert

Jesus ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her, seht den Ort, wo der Herr gelegen hat! (Mt 28,6) Medina ist für Saudi-Arabien als zweitheiligste Stadt des Islam (nach Mekka) von großer religiöser und historischer Bedeutung. Sie beherbergte die erste islamische Gemeinschaft. In der Prophetenmoschee liegt Mohammed begraben. Daher ist Medina für Mio. Pilger ein wichtiges Ziel. Im Gegensatz zu Mekka wurde in Medina das Verbot für Nichtmuslime, die Stadt zu betreten 2022 gelockert. Aber der Zutritt zur Prophetenmoschee bleibt ihnen untersagt.

Bete, dass Christen Medina besuchen.