2. - 8. August 2021 Tägliches Gebet

Montag 02 August

GUS / Machatschkala – Wachsende Hauptstadt Dagestans

"Und sie predigten dieser Stadt das Evangelium und machten viele zu Jüngern. …" (Apg. 14,21) Machatschkala ist Hauptstadt der russischen Republik Dagestan. Nach offiziellen Statistiken beheimatet die wachsende Stadt 604.000 EW. Damit ist sie die größte in diesem Teil des Nordkaukasus. Die Zahl der EW kann aber sogar nahe 1 Mio. liegen. Denn ständig verlassen Menschen umliegende Bergdörfer. Sie lassen sich auf der Suche nach wirtschaftlichen Möglichkeiten am Rand der langen und engen Stadt nieder.

Bete für Berufung und Sendung von Jünger/innen und Freundschafts-Evangelisation in Machatschkala.

Dienstag 03 August

GUS / Machatschkala – Stadtteile unerreichter Völker

"Erhöre uns nach der wunderbaren Gerechtigkeit, Gott, unser Heil, der du bist die Zuversicht aller auf Erden und fern am Meer." (Ps. 65,6) Machatschkala liegt eingebettet zwischen der Küste des Kaspischen Meeres im Osten und Ausläufern der Hochebene an seiner westlichen Grenze. An der weiten Südflanke entstehen neue Privathäuser, die bald in die benachbarte Satellitenstadt Caspisk einfließen werden. Das ehemalige Judenviertel nahe der Küste wird heute von mehreren unerreichten dagestanischen muslimischen Volksgruppen bewohnt.

Bitte um Arbeiter Gottes für die unerreichten Muslime Dagestans.

Mittwoch 04 August

GUS / Machatschkala – 45 unerreichte Volksgruppen

"Dazu habe ich dich erhalten, dass meine Kraft an dir erscheine und mein Name verkündigt werde in allen Landen." (2.Mose 9,16) Verglichen mit dem homogenen Tschetschenien lebt hier eine weitaus vielfältigere Bevölkerung. Durch Zuzug von Muslimen aus ganz Dagestan wird Machatschkala zu einer strategischen Stadt für die 45 unerreichten muslimischen Volksgruppen Dagestans. Zur ethnischen Vielfalt gehören Avar (27%), Kumyken (19%), Darginer (15%), Lezgi (13%), Lak (12%), Russen (5%), Tabasaran (2%), Rutul (1%) und Aserbaidschaner (1%).

Bete für die Volksgruppen Machatschkalas.

Donnerstag 05 August

GUS / Machatschkala – Schönheit, Vielfalt und Gewalt

„Zu seinen Zeiten soll blühen die Gerechtigkeit und großer Friede sein, bis der Mond nicht mehr ist." (Ps. 72,7) Der Islam kam vor ca. 1.000 Jahren über Derbent, die alte südliche Stadt Dagestans, ins heutige Russland. Das überwiegend muslimische Machatschkala ist für faszinierend schöne Berglandschaften, Vielfalt der Bevölkerung aber auch als Terrornest islamischer Gewalttätigkeit gegen Russland bekannt. Dagestan hat heute etwa 3.000 Moscheen, wachsende islamische Institute und neue Medresen (Schulen mit muslimischer Koran- und Rechtslehre).

Bete für Entsendung von Friedensstiftern des Herrn Jesus.

Freitag 06 August

GUS / Machatschkala – Stadt vielfältiger Kontraste

"Darum fürchtet euch nicht vor ihnen. Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird." (Mt. 10,26) Machatschkala hat viele Kontraste. Inmitten herrlicher Landschaft plötzlich Gewaltausbrüche und auch sichtbare Müllprobleme; eine anerkannte Universität mit Sprachstudium im Gegensatz zu mittelalterlich muslimischen Denkweisen. Opulente Häuser Reicher mit Wachtposten stehen neben bescheidenen Lehmhütten und rigorose Versuche Moskaus in äußerer Kraft gegen Korruption und innere Macht von Clannetzwerken.

Bete für geistgeleitete, kultursensible Arbeiter.

Samstag 07 August

GUS / Machatschkala – Möglichkeiten des Zugangs nutzen

„Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus." (Kol. 4,5) Die geopolitischen Spannungen zwischen NATO, USA, GB, EU und GUS erschweren den Zugang. Im Rahmen des Kampfes gegen Korruption und Terror hat die GUS die Strafverfolgung auch allgemein verschärft. Nach neuem Gesetz dürfen Kinder von studierenden Ausländern nur noch 3 von 6 Monaten im Land sein. Sprachkurse der Universität (Russisch) bleiben aber ein Weg für EU-Ausländer, um Visa zu erhalten und in die Kultur einzutauchen.

Bete, dass die offene Tür des Zugangs NICHT ungenutzt bleibt.

Sonntag 08 August

GUS / Machatschkala – Evangelium für unerreichte Muslime

„Betet für mich, dass mir das Wort gegeben werde, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen." (Eph. 6, 19) Die Angst, bei Abweichung vom muslimischen Konsens geächtet zu werden, hält Avaren, Kumyken, Darginer, Lezgi, Lak und andere Muslime davon ab, das Evangelium offen zu betrachten. Social-Media-Kampagnen geben Gelegenheit, es im Verborgenen zu tun und Christen zu kontaktieren. Es braucht für Interessierte kultursensible Hauskirchen und mehr Bibelübersetzungen in Herzenssprachen der Kaukasier.

Bete dafür und für Mut von MBBs, dann ihre Clans/Völker zu erreichen.