2. - 8. Dezember 2019 Tägliches Gebet

Montag 02 Dezember

Kurden – Jesus als Messias und Herrn annehmen

„Sie fanden das Kindlein und huldigten ihm und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“ (Mt. 2,11b) Kurden bilden mit 40 Mio. die viertgrößte Volksgruppe im Nahen Osten. Aber sie bekamen keinen dauerhaften Nationalstaat. Sie sind Nachkommen der in der Bibel genannten Meder und leben in ihrem alten Gebiet „Kurdistan“. Es umfasst Teile der Türkei (20 Mio.), Syriens (2), des Iraks (8), Irans (11) und Armeniens. Vielleicht kamen von dort die Weisen, die zuerst erkannten, dass Jesus der Messias ist und zu seinen Füßen huldigten.

Bete, dass die Kurden Jesus als Messias und Herrn annehmen.

Dienstag 03 Dezember

Kurden – Notvolle Geschichte Teil 1 – Ruf zum Befreier

„Der Herr ist eine Zuflucht für die Unterdrückten, eine Festung in Zeiten der Not.“ (Psalm 9,9) Um die Kurden zu erreichen, muss man sie verstehen. Das Volk leidet seit Jahren als Bauernopfer mächtiger Nationen. Im 1. Golfkrieg (90/91) kämpften sie mit dem Westen gegen Saddam Hussein im Irak. Aber man half nicht, eigenes Land zu etablieren. Im Gegenteil ließ man zu, dass sie im Irak vernichtet wurden, in die Türkei und den Iran fliehen mussten. Dennoch halfen sie der Koalition im 2. Golfkrieg 2003 zum Sturz Husseins. Aber sie wurden wieder enttäuscht.

Bete, dass sie beginnen Jesus als Retter und Befreier anzurufen.

Mittwoch 04 Dezember

Kurden – Notvolle Geschichte Teil 1 – Ruf zum Freund

„Ein Freund liebt allezeit, und ein Bruder wird für die Not geboren.“ (Spr. 17,17) Die Kurden müssen Christen kennenlernen, denen sie vertrauen können. 2014 - 2017 kämpften sie erneut für die Koalition gegen IS im Irak. Doch wieder gab es keine Unterstützung zur Souveränität. Seit 2014 waren sie in Syrien mit großem Einsatz und Opfern am Sieg gegen den IS beteiligt. Sie schützten Christen. Nun will Erdogan sie (westlich zugelassen) vertreiben, auf ihrem Gebiet 3,5 Mio. syrische Flüchtlinge siedeln und betreibt eine IS stärkende Politik.

Bete, dass Kurden erfahren, dass sie in Jesus Christus einen echten Freund haben.

Donnerstag 05 Dezember

Kurden – Syrien: Mitarbeiter für die Kurdenstädte

„Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten.“ (Joh. 4, 14a) In Syrien machen Kurden etwa 9% der Bevölkerung aus. Vor dem Aufstand gegen Assad 2011 lebten die meisten in Damaskus, Aleppo und im Norden um Kobane, Afrin und Al Qamischli. Sie waren bezüglich Grundrechten seit langem unterdrückt. Rund 300.000 Kurden wurde seit 1960 die Staatsbürgerschaft verweigert, kurdisches Land beschlagnahmt und an Araber umverteilt, um Kurdenregionen zu „arabisieren“.

Bete für die Kurdenstädte um Mitarbeiter für das Evangelium und für Erweckung.

Freitag 06 Dezember

Kurden – Türkei: Frieden in Christus finden

„Der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern.“ (Sach. 9, 10b) In der Türkei herrscht seit langem tiefe Feindseligkeit zwischen Staat und Kurden. Sie stellen etwa 20 % der Bevölkerung. Nach Aufständen der 1920-30er wurden viele umgesiedelt, ihre Namen und Kostüme verboten, die kurdische Sprache eingeschränkt und mit der Bezeichnung „Bergtürken“ sogar rassistisch ihre ethnische Identität verleugnet. Seit Jahrzehnten flammt immer wieder Krieg auf mit 10tausenden Toten und 100tausenden Vertriebenen.

Bete, dass Kurden und Türken Jesus, Rettung und Frieden finden.

Samstag 07 Dezember

Kurden – Offenheit zum Hören des Evangeliums wächst

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht, wie es bei der Verbitterung geschah.“ (Hebr. 3,15) Die Glaubensidentität der Kurden liegt im Islam, weil sie im Nahen Osten geboren wurden. Die Mehrheit ist sunnitisch, Schiiten und okkulter Volksislam große Minderheiten. Seit dem Aufstieg des IS ist diese Identität sehr geschwächt. Sie hörten die auf den Koran gebauten IS-Predigten, erlebten den Terror und wollen sich davon distanzieren. Sie beschützen Christen. Sie hinterfragen den Islam, sind offener für die Botschaft des Evangeliums.

Bete für ihre Rettung und Erweckung!

Sonntag 08 Dezember

Kurden – Mitarbeiter zum Stärken der Anfänge

„Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.“ (Mk. 13,10) Ein Überblick für die über Kurdistan verteilte Kirche fällt schwer. Im Iran trafen sich Kurden unbekannter Zahl unter Verfolgung in Hauskirchen. Im Irak gab es 2000 viel Wachstum. Das war leider nach 10 Jahren verblasst. Die „Kurdzman-Kirche“ im Irak ist das erste offizielle Kirchengebäude ehemaliger kurdischer Muslime. Die Türkei kennt keine christlichen Gottesdienste kurdischer Sprache. Aber in Syrien kamen in den letzten Jahren viele zum Glauben.

Danke und bitte um Hilfe, Mitarbeiter, Freundschaften, Verkündigung!