2.–8. Februar 2026 Tägliches Gebet

Montag 02 Februar

Iran – Trauma, Ungewissheit und Gebete

Rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren! (Ps 50,15) Die Berichte aus dem Iran über Gewalt, zehntausende Morde durch das Regime, hunderttausende Verhaftungen, Einschüchterungen und Angst, nehmen weiter zu und zeigen in die gleiche Richtung. Internetabschaltung und Kommunikationsbeschränkungen erschweren es Familien, sich über die Sicherheit ihrer Angehörigen zu informieren. Viele sind überfordert, traumatisiert und erschöpft und versuchen einfach nur, einen weiteren Tag zu überstehen.

Bete, dass die Unterdrückten zu Jesus rufen und Rettung und Hilfe finden.

Dienstag 03 Februar

Iran – Traumatisierung und Gebete als Ausweg

Wir sahen Jesu Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Joh 1,14b) Und doch, inmitten der Dunkelheit wirkt Gott und sucht Herzen. Menschen stellen schwierige Fragen an den Islam. Der Boden ist bereit. Mögen die Christen im Glauben standhaft bleiben. Die Verarbeitung der Situation kann nur im Heiligen Geist gelingen. So wurde ein Kontakt im Land in den ersten Nächten der Proteste angeschossen und heimlich operiert. Die Ärzte konnten sein Leben retten, aber nicht sein Augenlicht. Er ist dauerhaft erblindet.

Bete, dass Leidende die Herrlichkeit Jesus erfahren.

Mittwoch 04 Februar

Iran – Neues Leben aus Jesus ist unvergänglich

Jesus Christus, der dem Tod die Macht genommen hat und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium. (2Tim 1,10b) Ein christliches Werk erhielt einen erschütternden, bestätigten Anruf aus dem Iran, der die ablaufende Grausamkeit zeigt. So wurden Familien, die vermisste Angehörige suchen, informiert, dass an einer Straße in abgelegenen Wüstengebieten mit wilden Tieren, Leichenberge in der Kälte unbedeckt zurückgelassen wurden. Viele Iraner hoffen Verschleppten zumindest eine würdevolle Beisetzung zu ermöglichen.

Bete, dass viele in Jesus auch Unvergänglichkeit erlangen.

Donnerstag 05 Februar

Iran – Satellitenprogramm bringt Jesu Hoffnung

Unser Herr Jesus Christus, und unser Gott und Vater, der uns geliebt hat, gab uns einen ewigen Trost und eine gute Hoffnung durch Gnade. (2Thess 2,16) Die Realität vieler Iraner ist derzeit durchdrungen von Trauer, Angst, unbeantworteten Fragen und unvorstellbarem Verlust. Während das Internet immer wieder abgeschaltet wird, erreicht eine christliche Satellitenübertragung weiter den Iran. Sie bietet, was kein Regime verhindern kann: Wahrheit, Gebet, Hoffnung und die Liebe Jesu Christi. Menschen bitten um Gebet. Sie suchen Zusicherung, dass sie nicht vergessen sind.

Bete für das christliche Sat-Programm.

Freitag 06 Februar

Iran – Gottes besonders gnädiges Eingreifen erflehen

Ach, Herr, HERR, siehe, du hast den Himmel und die Erde gemacht mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arm; dir ist nichts unmöglich! (Jer 32,17) Die Situation im Iran ist sehr gefährlich, unbeständig und braucht dringend Gebet. Bleibt das schiitisch-islamistische Regime an der Macht, droht vielen hunderttausenden Menschen Verfolgung, Mord oder Unterdrückung. Verlieren die Mullahs durch einen Militärschlag der USA dieMacht, kann Chaos entstehen, in dem andere islamistische Machtmenschen ihre Terrorfantasien samt Christenhass umsetzen.

Bete für gnädiges Eingreifen des HERRN!