2.–8. März 2026 Tägliches Gebet

Montag 02 März

Tag 13: Blauer Nil, Sudan

Paulina wuchs in Damazin, einer Stadt am Blauen Nil, in einer muslimischen Familie auf. Mit 18 begann Paulina, Jesus zu suchen und merkte, wie er ihr Herz, ihre Gedanken und ihr Verhalten veränderte. Sie sah Gottes Wirken in ihrem Leben und erzählte ihrem ganzen Umfeld von Ihm. Später zog sie in die Heimatstadt ihres Stammes im Südsudan. 2011 waren dort 130.000 Flüchtlinge aus den vielen Volksgruppen vom Blauen Nil angesiedelt worden. Und seit im Sudan wieder Bürgerkrieg herrscht, kommen viele neue Flüchtlinge dazu. Nun kann sie mit unerreichten Stämmen in Kontakt treten und christliches Audiomaterial anbieten. Fast täglich besucht sie Frauen, betet für sie und erzählt ihnen von Jesus.

Wir beten und danken Gott, dass die Stämme am Blauen Nil immer offener gegenüber Jesus werden.

Dienstag 03 März

Tag 14: Die Gilaker im Iran

Die Heimat der fast 5 Millionen Gilaker ist die iranische Provinz Gilan im Süden und Südwesten des Kaspischen Meeres. Sie sehen sich als Iraner und sprechen Farsi, aber pflegen auch ihre eigene Sprache, Gilaki, und ihre Kultur. Varesch ist ein begabter Musiker. Varesch begann, Gedichte und Anbetungslieder in Farsi und Gilaki zu schreiben und begleitete Gläubige als Hirte. Deshalb wurde er festgenommen und inhaftiert. Nach seiner Freilassung mussten er und seine Familie den Iran verlassen. Varesch schreibt Anbetungslieder in Gilaki und leitet den Lobpreis in der ersten Online-Gemeinde auf Gilaki.

Wir beten, dass durch Vareschs Lieder viele Gilaker zum Glauben an Jesus finden.

Mittwoch 04 März

Tag 15: Uiguren

Soliha spürte die Berufung Gottes, andere Muslime mit Jesus Christus bekanntzumachen. Schließlich verließ sie ihre Heimat, um zu den Uiguren im Nordwesten Chinas zu gehen. Solihas kulturell ähnlicher Hintergrund half ihr, schnell Zugang zu Uiguren zu finden. Sie erlebte viele offene Türen. Manchmal aß sie in einem Café und konnte dann plötzlich in der Küche mit dem Koch und dem Küchenpersonal über ihren Glauben reden. Soliha freute sich, dass manche ihrer neuen uigurischen Freunde durch sie zum ersten Mal von Jesus hörten.

Wir beten, dass die Uiguren durch das Leid, das sie in verschiedenen Ländern erfahren haben, offen für Jesus als Retter werden.

Donnerstag 05 März

Tag 16: Die Banjar von Kalimantan

Die Banjar sind mit rund fünf Millionen Menschen eine der größten Volksgruppen Indonesiens. Vor allem in Süd-Kalimantan bauen sie Stelzenhäuser über Sümpfen und Flüssen. Sie sind zu 99,9 % Muslime, aber durch Wunder Gottes lernen viele Christus kennen.

Wir beten, dass die Gläubigen unter Freunden und Nachbarn mutig Zeugnis von Jesus geben.

Freitag 06 März

Tag 17: Somalia

In Somalia sind 99 % der Bevölkerung Sunniten und die Abkehr vom Islam ist illegal. Yassin folgt seit mehreren Jahren Jesus und hat dafür einen hohen Preis bezahlt. Er hatte seinen Glauben an Jesus auf TikTok geteilt. Als man herausfand, wer er ist, wurde er inhaftiert und durfte seine Frau und seine Kinder nicht mehr sehen. Zudem wurde sein Taxi beschlagnahmt. Sein Vater verbannte ihn aus der Familie. Aber Gott ist in Somalia am Wirken. Durch das Internet haben viele Zugang zu Informationen über den christlichen Glauben. Somalis beginnen, Jesus nachzufolgen. Aber eine öffentliche Hinwendung zu Jesus bedeutet in der Regel Ausschluss aus der Familie und dem Clan, Gefangenschaft oder auch Tod.

Wir beten, dass Gott Yassin bewahrt, ihn und seine Familie versorgt und ihm weiterhin einen festen Glauben und Mut zum Zeugnis gibt.

Samstag 07 März

Tag 18: Bangladesch

Vor fünf Jahren suchten Rupal und sein Bruder in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, nach Arbeit. Eine kleine Wohnung mit fünf anderen Männern war erschwinglich. Einer der Mitbewohner war irgendwie anders. Aarav („Friedlich“) war ein sehr friedliebender Mensch und sprach nie schlecht über andere. Rupal entdeckte, dass Aarav im Indschil (NT) las. Aarav versicherte ihm, dieses Buch sei anders als alle anderen. „Dieses Buch liest dich!“, sagte er. „Wenn du es liest, scheint jemand zu dir zu reden, der dich gut kennt.“ Rupal wurde neugierig. Er durfte jederzeit im Indschil zu lesen, las immer mehr und stellte fest, dass dieses Buch ihn tatsächlich lesen konnte. Jesus zeigte mit Liebe und Autorität den Weg, Gott zu gehorchen und unseren Feinden vergeben. Rupal verstand, dass er Jesus brauchte. Nach einiger Zeit nahm auch Rupals Bruder Jesus an. Und inzwischen folgen sieben Männer Jesus und lesen gemeinsam sein Wort.

Wir beten für die über 135 Millionen Bengalis, die zu den am wenigsten erreichten Gruppen weltweit gehören.

Sonntag 08 März

Tag 19: Usbekistan

Als Ruslan zum Glauben kam, war er der erste Gläubige in seiner Gegend. Er stand viele Schwierigkeiten durch: Sein Vater und sein Bruder verprügelten ihn und ließen ihn halbtot liegen. Die Polizei verhaftete und schlug ihn. Als er zur Beerdigung eines Freundes gehen wollte, wurde er mit Steinen beworfen. Trotzdem durfte er erleben, wie andere Usbeken zum Glauben kamen und mehrere Hauskirchen entstanden.

Wir beten, dass Ruslan und seine Familie Trost und Kraft in ihrem Glauben finden.