2. - 8. November 2020 Tägliches Gebet

Montag 02 November

Extremistischer IS – Herrschaft der Angst überwunden

„Wir sahen die Angst seiner Seele, als er uns anflehte, und wir wollten ihn nicht erhören; darum kommt nun diese Trübsal über uns.“ (1.Mo. 42,21b) Sie sind seit 2014 bekannt als der Islamische Staat im Irak und der Levante: ISIL; als Islamischer Staat im Irak und Syrien: ISIS; vom arabisch-sprachigen Akronym: Daesh. Die Gruppe errichtete im Irak und Syrien streng islamistische Territorien von 88.000 km² und brachte so viel Leid über die Menschen. Sie wurde aber im Irak vor 4 Jahren besiegt und verlor im letzten Jahr die Kontrolle in Syrien.

Bete für Wiederherstellung und christlichen Zugang zu den Gebieten.

Dienstag 03 November

Extremistischer IS – Weltmachtanspruch gegen Jesus auflösen

Der HERR spricht: »Ich aber habe meinen König (Jesus Christus) eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.« (Ps. 2,6) Der IS folgt einer fundamentalistisch-dschihadistischen Doktrin des sunnitischen Islam. Abu Bakr al-Baghdadi ist Oberbefehlshaber. 2014 erklärte man sich zum Kalifat. Ein Kalif beansprucht die Nachfolgestellung Mohammeds. Um den Willen zur Weltmacht zu zeigen, verkürzten sie den Namen in „Islamischer Staat“. Obwohl der IS sehr an Boden verlor, lebt die Ideologie bei Hunderttausenden, bleiben Verbindungen von Nigeria bis Pakistan.

Bete, dass sie Jesus als wahren König von Gott finden.

Mittwoch 04 November

Extremistischer IS – Netzwerke in Licht verwandeln

„Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts.“ (Eph. 5,8) Obwohl der IS erhebliche Verluste erlitten hat, wird angenommen, dass er noch immer zwischen 14.000 - 18.000 Militante im Irak und Syrien direkt unter Waffen hat, darunter bis zu 3.000 Ausländer auch aus Europa. UN-Generalsekretär António Guterres sagte in einem im vergangenen Jahr veröffentlichten Bericht an den Sicherheitsrat, dass sich der IS im Irak «im Wesentlichen zu einem verdeckten Netzwerk entwickelt» habe.

Bete, dass die Finsternis zerbricht und viele zu Kindern des Lichts werden.

Donnerstag 05 November

Extremistischer IS – an Enden der Erde noch ohne Evangelium

„Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein … bis an das Ende der Erde.“ (Apg. 1,8) IS-Aktivisten sind in ländlichen, abgelegenen, zerklüfteten Gebieten im Irak aktiv. Dort haben sie Bewegungsfreiheit, organisieren Angriffe. Dazu gehören Entführungen gegen Lösegeld, gezielte Ermordungen lokaler Führer und Angriffe auf staatliche Versorgungsunternehmen. Das IS-Netzwerk in Syrien entwickelt sich ähnlich dem im Irak.

Bete, dass das Evangelium an diese Enden der Erde gelangt.

Freitag 06 November

Extremistischer IS – Die Verwandlung eines Leiters (1)

„Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes. (Joh. 5,13)“ Muhammad war ein ISIS-Führer. Er lehrte den Qur’an, um sie zum bewaffneten Kampf gegen Andersgläubige aufzufordern. Er suchte im Koran nach Beweisen, dass Allah real ist und der Koran Recht hat. Aber Muhammad fand keine Gewissheit dafür. Als er eine christliche TV-Sendung von „Leading the way“ sah, kontaktierte er einen Mitarbeiter der Agentur.

Bete für christliches TV in IS-Gebieten.

Samstag 07 November

Extremistischer IS – Die Verwandlung eines Leiters (2)

„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten.“ (Joh. 16,13a) Muhammad wusste, dass „Petrus“ vom TV ein Nachfolger Christi war, der Muslime evangelisierte und arrangierte ein Treffen. „Petrus“ hatte Ängste und Bedenken. Er fühlte sich aber von Gott zum Treffen veranlasst und vertraute auf Gottes Schutz. Als „Petrus“ das Evangelium teilte, wurde Muhammad zuerst wütend. Dann aber brach er in Tränen aus und „Petrus“ betete für ihn.

Bete für Mut, Leitung u. Schutz in der Medien-Nacharbeit.

Sonntag 08 November

Extremistischer IS – Die Verwandlung eines Leiters (3)

„In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade. (Eph. 1,7) Muhammad hatte einen Traum. Darin gab ihm Petrus einen bluttropfenden Umschlag. Petrus erklärte den Traum, dass Sünden nicht ohne das Vergießen des Blutes Jesu vergeben werden. Muhammad wollte Vergebung. Er bereute Sünden und bekannte, dass er Petrus beim ersten Treffen töten wollte. https://www.youtube.com/watch?v=XUAbRYvMbDA Er gab sich Jesus hin und ließ sich taufen.

Bete für Muhammad und weitere Rettungen.