2. - 8. September 2019 Tägliches Gebet

Montag 02 September

Weltweit – Rasante Zunahme armer Muslime in den Städten

„Denn er wird den Armen nicht für immer vergessen; die Hoffnung der Elenden wird nicht verloren sein ewiglich. (Ps. 9,19) Auf der ganzen Welt stellen die Armen der Städte eine der größten und am schnellsten wachsenden Gesellschaftsschichten dar, insbesondere in Afrika und Asien, wo die meisten Muslime leben. Genaue Zahlen sind schwer zu bekommen, aber geschätzt wird, dass weltweit mehr als 250 Mio. Muslime in Slums, Barackensiedlungen und armen Stadtvierteln leben. Die Zahl wird in den kommenden Jahrzehnten noch rasant wachsen.

Bete, dass viele der Armen zum Herrn Jesus rufen und finden.

Dienstag 03 September

Weltweit – Arme muslimische Stadtgebiete offen für den Herrn

„Jesus sprach: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Mt. 11,28) Christliche Arbeiter in armen muslimischen Stadtvierteln berichten oft von einer Offenheit gegenüber dem Evangelium. Viele der städtischen Armen erleben in ihrem täglichen Leben eine tiefe Unsicherheit, da selbst die Dinge, die als grundlegendes Menschenrecht gelten, wie menschenwürdige Wohnungen, Arbeitsplätze, Bildung und medizinische Versorgung, für sie nicht garantiert sind.

Bete, dass die Menschen mit ihren Problemen zum Herrn Jesus kommen, in Ihm neues Leben und Sicherheit finden.

Mittwoch 04 September

Weltweit – Entstehung von Hauskreisbewegungen

„Und ich (Jesus) sage dir auch: … ich will meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.“ (Mt. 16,18) Viele Muslime verlassen ihre Heimatdörfer wegen Nöten und gehen in große Städte. Dabei verlieren sie viele ihrer gewohnten Unterstützungsstrukturen, aber die familiäre Bedrohung bei Religionswechsel wird etwas geringer. Durch die neuen Unsicherheiten und die größere Freiheit, können sie empfänglich werden für neue Ideen; auch für den Beitritt zu Gemeinschaften, wie sie Jesus geschaffen hat.

Bete für Mut, viele Bekehrungen zu Jesus und das Entstehen von Hauskreisbewegungen.

Donnerstag 05 September

Indien – Mumbais Arme brauchen dringend Arbeiter Gottes

„Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, so erhört er mich von seinem heiligen Berge.“ (Ps. 3,5) In Indien gibt es mehr städtische Arme als in jedem anderen Land. Einer von 6 städtischen Indern lebt in einem Slum. Anfang 2019 verbrachte eine Gruppe Mitarbeiter mehrere Tage in der Megastadt Mumbai. Sie besuchten städtische Slums wie Dharavi, den Schauplatz des Films „Slumdog Millionär". Allein dieser Stadtteil hat über 1 Mio. Einwohner. Dort beteten sie für mehr Arbeiter in diesem Erntefeld.

Schließe dich ihren Gebeten an und bitte den HERRN um Arbeiter Gottes für den Stadtteil Dharavi in Mumbai.

Freitag 06 September

Indien – Evangelisten für Barackensiedlung mit offenen Türen

„Weil der Frevler Übermut treibt, müssen die Elenden leiden; sie werden gefangen in den Ränken, die er ersann.“ (Ps. 10,2) Trotz des Elends war der Gesamteindruck der Mitarbeiter überraschenderweise keine Verzweiflung. Überall erhielten sie herzliche Aufnahme. Oft sahen sie ein Lächeln auf den Gesichtern der Kinder. Trotz der kaum zu ertragenden industriellen Ausbeutung der Schwächsten versuchen diese, die Barackensiedlung Dharavi zu erweitern, kleine Straßenstände, Geschäfte und Werkstätten aufzubauen.

Bete, dass sie erfassen, dass der wahre Gott sie liebt und seinen Sohn Jesus Christus für sie gab.

Samstag 07 September

Afrika – Hausgemeindegründungen und Sozialprogramme

„Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, … “ (Lk. 4,18) Mitarbeiter und Frontiers-Teams leben und arbeiten seit vielen Jahren unter Muslimen in armen Stadtvierteln afrikanischer Städte. Das Leben dort kann hart sein. Neben geistlichen Bedürfnissen und Hausgemeindegründungen erfordern materielle und physische Bedürfnisse der Armen großen Einsatz, bspw. die Alphabetisierung und Bildung, Community Health Training, Gartenbau und Business Training.

Bete für Gelingen der Hausgemeindegründungen, soziale und Business-Programme.

Sonntag 08 September

Naher Osten – Geschäftsgründung und Ausbildungsprogramme

„Weil er das gleiche Handwerk hatte, blieb er bei ihnen und arbeitete; sie waren nämlich von Beruf Zeltmacher.“ (Apg. 18,3) Schwierig für Teams, die Armen in muslimischen Städten über Sozialprojekte helfen wollen, ist das Misstrauen von Beamten. Diese befürchten Kritik. Aber Geschäftsstrategien, wo man Gelder und Steuern erhofft, sind bei lokalen Behörden oft beliebt. Darüber hinaus ist die Schaffung sinnvoller Arbeitsplätze und Ausbildungsprogramme für Klein(st)unternehmen der effektivste Weg, um Menschen aus der Armut zu helfen.

Bete für Nah-Ost-Projekte zur Seifenherstellung und Joghurtproduktion.