Tägliches Gebet 20. - 26. August 2018 Süd-Sudan – Hilfe, Freiheit und Erweckung der Gemeinden

„Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; …“  (Jesaja 61,1 und Lukas 4,18)

Der Süd-Sudan braucht dringend das Eingreifen unseres Vaters und des Herrn Jesus Christus. 4 Mio. Menschen wurden vertrieben, etwa 1/3 der Bevölkerung. Davon sind 1,9 Mio. Binnenvertriebene. Etwa 2 Mio. Menschen flohen ins Ausland, davon etwa 1 Mio. nach Uganda. Mehr als 640.000 Menschen gingen allein 2017 außer Landes.

Nationaler Sicherheitsdienst und Militärgeheimdienst nahmen willkürlich vermeintliche Regierungsgegner fest, inhaftierten sie lange Zeiträume ohne richterliche Haftprüfung, folterten, misshandelten und mordeten. Niemand wird zur Rechenschaft gezogen.

Vertreibungen und Gewaltandrohungen beeinträchtigten im ganzen Land die Bestellung der Äcker. Die Landwirtschaft ist zum Erliegen gekommen. Durch die Behinderung der humanitären Hilfeleistungen, den bewaffneten Konflikt, die Massenvertreibungen und die Wirtschaftskrise sind ca. 5 Mio., fast die Hälfte der Bevölkerung, unterernährt und brauchen Lebensmittelhilfe. 1,1 Mio. sind extrem Mangelernährte. Überall fehlen sauberes Wasser, sanitäre Anlagen und medizinische Versorgung. Regelmäßig behinderten die Konfliktparteien den Zugang zu humanitärer Hilfe. Die Öffnung sicherer Korridore für humanitäre Hilfe ist dringend erforderlich. Die Ölproduktion, wichtige Einnahmequelle des armen Landes, sank um zwei Drittel. Eine Hoffnung in all dem Chaos von Gewalt und Not ist, dass sich 58% der Bevölkerung als Christen bezeichnen.

Es braucht dringend Gebet! Wenn der Herr Jesus den Gemeinden eine Erweckung schenkt, dann können sie den missionarischen Auftrag neu entdecken und zum Segensträger für das Land werden.

Montag 20 August

Süd-Sudan – Gottes Hilfe für Flüchtlinge im In- und Ausland

Insgesamt wurden 4 Mio. Menschen aus dem Süd-Sudan vertrieben, etwa 1/3 der Bevölkerung. Davon waren 1,9 Mio. Binnenvertriebene. Von ihnen lebten mehr als 200.000 auf UN-Stützpunkten unter dem Schutz der UNMISS-Blauhelme. Etwa 2 Mio. Menschen wurden zur Flucht ins Ausland getrieben, davon etwa 1 Mio. nach Uganda. Mehr als 640.000 Menschen flohen allein im Jahr 2017 außer Landes.

Bete für die Flüchtlinge, dass sie zum Herrn Jesus rufen, Rettung und Hilfe finden. Bete, dass die Menschen zur Ruhe kommen und durch den HERRN eine neue Lebensgrundlage aufbauen können.

Dienstag 21 August

Süd-Sudan – Freiheit und Menschenrechte

Nationaler Sicherheitsdienst und Militärgeheimdienst nahmen willkürlich vermeintliche Regierungsgegner wie Journalisten, Menschenrechtler und Oppositionelle fest, inhaftierten sie lange ohne richterliche Prüfung, folterten, misshandelten und mordeten. Es gab keine glaubwürdige Untersuchung von Verstößen an Menschenrechtsnormen und humanitärem Völkerrecht. Niemand wird zur Rechenschaft gezogen. Das führte zu Selbstzensur. Menschen konnten weder frei arbeiten noch sich offen äußern.

Bete für die Freilassung aller zu Unrecht Gefangenen. Bete, dass sie den Herrn Jesus finden. Bete für Recht und Gerechtigkeit.

Mittwoch 22 August

Süd-Sudan - Wiederherstellung der Landwirtschaft

„Hilf du uns, Gott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen! Errette uns und vergib uns unsre Sünden um deines Namens willen!“ (Psalm 79,9) Vertreibungen und Gewaltandrohungen beeinträchtigten im ganzen Land die Bestellung der Äcker. Die Landwirtschaft kam zum Erliegen. Die Bauern konnten sich nicht um ihr Vieh kümmern. Es kam zu Notschlachtungen, Hunger und Verödung von wertvollen landwirtschaftlichen Flächen.

Bete um Rettung und Gnade für Menschen und Land und für einen Neuaufbau der Landwirtschaft.

Donnerstag 23 August

Süd-Sudan – Ernährung und Überwindung des Hungers

„Vater unser im Himmel, … unser tägliches Brot gib uns heute.“ (Mt. 6,11) Durch den bewaffneten Konflikt, Behinderung der humanitären Hilfeleistungen, Massenvertreibungen und Wirtschaftskrise sind ca. 5 Mio. Menschen, fast die Hälfte der Bevölkerung, stark unterernährt und brauchen Lebensmittelhilfe. 1,1 Mio. sind extrem Mangelernährte. Bewohner berichteten, dass sie Gräser und Unkraut auskochten, um überhaupt etwas zu essen zu haben. Davon werden sie zwar krank, aber es ist die einzige Chance zu überleben.

Bete für das tägliche Brot der Menschen und um ihre Rettung in Jesus, dem Brot des Lebens.

Freitag 24 August

Süd-Sudan – „Samariter“ und Korridore für Hilfe

„Und der HERR rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!“ (1. Sam 3,4) Die Not ist groß. Überall fehlt es an sauberem Wasser, sanitären Anlagen, medizinischer Versorgung. Regelmäßig behinderten die Konfliktparteien humanitäre Hilfe, indem sie Mitarbeiter von Hilfsorganisationen bedrohten, schikanierten, festnahmen oder ihnen Gewalt antaten, 2017 sogar 25 Helfer töteten und Hilfslieferungen plünderten.

Bete für Flüchtlingslager und sichere Korridore für humanitäre Hilfe, die dringend erforderlich sind. Bete für Mitarbeiter in der Retter-Liebe des Herrn Jesus, die sich dennoch senden lassen.

Samstag 25 August

Süd-Sudan – „Öl als Segen Gottes“ und echte Partner

Um das Öl des Landes scharen sich die Geier. Es ist die einzige und wichtigste Einnahmequelle. Die Ölproduktion des armen Landes sank um fast zwei Drittel. Ziel des Präsidenten des Nordsudans al-Baschir ist, dass sie wieder deutlich höher werde. Denn die Hälfte des Preises für jedes Fass Rohöl geht an ihn als Gebühr für die Nutzung der Pipeline. Den Rest muss die Regierung in Juba meist mit chinesischen Produzenten teilen. Eigene korrupte Netzwerke entziehen weitere Mittel.

Bitte Gott um echte Partner für das Land. Bete, dass der Öl-Segen dann armen Menschen hilft und sie Gott dankbar preisen!

Sonntag 26 August

Süd-Sudan – Erweckung, dass Christen Licht und Salz werde

Eine Hoffnung gibt es in allem Chaos von Gewalt und Not. Im Süd-Sudan leben und bezeichnen sich 58% der Bevölkerung als Christen. Sie können Hoffnungsträger werden in der Hoffnungslosigkeit wegen jahrzehntelanger Kriege, saisonaler Überflutungen, Dürrezeiten, Hungersnöten und Krankheitsepidemien. Doch dafür bräuchte es die Mobilisierung und Erweckung der Kinder Gottes. Viele der christlichen Kirchen haben kaum ein Herz für ihren missionarischen Auftrag. Zauberei und Okkultismus sind weit im Land verbreitet.

Bete eindrücklich um die Sendung von Mitarbeitern und die Erweckung der Gemeinden!