20. - 26. Januar 2020 Tägliches Gebet

Montag 20 Januar

Libyen – Christliche Wurzeln liegen lange vor dem Islam

„So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, …“ (Jer. 6,16) Libyen hat 6,8 Mio. EW. Sie leben überwiegend in den alten Städten entlang der Mittelmeerküste. Geografisch ist es ein schönes und vielfältiges Land mit Wüsten, Vulkanen, Oasen und Nomadenvölkern. Die Berberstämme waren die ursprünglichen Bewohner. Ein Großteil hat sich heute mit der arabischen Mehrheit vermischt. Obwohl jetzt 97% Muslime sind, baute hier schon der Apostelschüler Markus die Kirche – lange vor dem Islam.

Bete für die Hinwendung zu Christus.

Dienstag 21 Januar

Libyen – Bürgerkrieg nimmt internationale Ausmaße an

„Ich sah einen Gottlosen, der pochte auf Gewalt und machte sich breit und grünte wie eine Zeder.“ (Ps. 37,35) Seit Gaddafi 2011 als Diktator mit Bombardements abgesetzt wurde, erleiden die Libyer Gewalt, Anarchie, Spaltung und Gesetzlosigkeit. Im Machtvakuum florieren Milizen, der IS, Terror und Menschenhandel. Ölhäfen wurden von Milizen eingenommen. Durch die Libyen-Konferenz in Berlin wurden Hoffnungen auf Frieden geweckt. Bitte betet, dass die Beschlüsse auch eingehalten werden und es zu einer Stabilisierung des Landes kommt.

Bete für Libyens Frieden, das Rufen zum Herrn.

Mittwoch 22 Januar

Libyen – Ein Hinterfragen des Islams beginnt

„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ (Psalm 50,15) Angriffe, Gewalt und Selbstmordattentate in ganz Libyen haben Tod und Zerstörung gebracht. Die tragische aktuelle Situation hat jedoch eine positive Nebenwirkung. Libyer werden offener und stellen mehr Fragen. Bei manchen beginnt die bisher vorherrschende Außerfragestellung des Islams zu bröckeln. Obwohl die Zahl der bekannten Gläubigen noch sehr gering ist, wächst die christliche Gemeinde unter stärkster Verfolgung ganz allmählich an Zahl und Reife.

Bete für mehr Aufbrüche und Stärkung der jungen Christen.

Donnerstag 23 Januar

Libyen – Evangelisation und Jüngerschaft stärken

„Paulus sah eine Erscheinung: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat: Komm herüber und hilf uns!“ (Apg. 16,9) Bemühungen, das Evangelium vom Ausland durch soziale Medien, Radio und Fernsehen nach Libyen zu bringen, erweisen sich als effektiv. Nach Antworten Suchende werden erreicht. Gott hat auch Libyer aufgewühlt, die aus ihrem Land geflohen sind und nun im Ausland leben. Manche wurden Christen und sehnen sich danach, zurückzukehren und das Evangelium weiterzugeben. Ihre libyschen Mitmenschen sollen die Liebe, Freude und den Frieden Jesu erleben!

Bete um offene Türen und Mut für sie!

Freitag 24 Januar

Libyen – Offenbarungen des Herrn Jesus zur Rettung

„Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6) Maizah litt unter großen Problemen. Da sah sie in ihrem Zimmer einen lichterfüllten Mann, der ihr sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben". Das war 2 Wochen vor Ausbruch des Bürgerkriegs. Sie und ihre Familie flohen nach Ägypten. Dort erzählte ihr eine Christin von Jesus und Maizah berichtete von ihrer Vision. Sie bekam den Vers Joh.14,6 gezeigt. Sie erkannte die Wahrheit, dass Gott sich ihr offenbart hatte und folgt nun Jesus nach.

Bete, dass Maizah als Jesu Licht in Libyen wirken kann.

Samstag 25 Januar

Libyen – unerreichte libysche Araber in Tripolis

„Du erhörst Gebet; darum kommt alles Fleisch zu dir. “ (Psalm 65,31) Die libyschen Araber sind eine der unerreichbarsten Volksgruppen der Welt. In Lybien sind Evangelisation und Mission verboten. Wir beten besonders für die Bewohner von Tripolis, der Hauptstadt mit Regierungssitz im äußersten Westen Libyens. Hier lebt die Mehrheit der Libyer. Tripolis ist besonders wichtig als Torstadt: zu den westlichen Ebenen Libyens und den küstennahen unerreichten Nafusa-Bergvölkern und nach Osten in Richtung Misrata. Es gibt nur sehr wenige afrikanische und indische Kirchen.

Bete für die libyschen Araber in Tripolis.

Sonntag 26 Januar

Libyen – unerreichte Araber in Misrata und Benghazi

„Gott hat uns mit sich selber versöhnt durch Christus und uns das Amt gegeben, das diese Versöhnung predigt.“ (2.Kor. 5,18) Misrata im NW Libyens ist ein Wirtschaftszentrum. Es hat großen Einfluss auf Politik und Wirtschaft im Westen und auf Zentral-Libyen. Benghazi im Osten ist zweitgrößte Stadt Libyens mit strategischer Bedeutung. Den Hafen halten Rebellen gegen den Willen der Regierung. Libysche Araber sind etwas säkularisiert. Aber sie identifizieren sich graduell mit dem sunnitischen Islam. Arabische Stämme bekämpfen sich untereinander.

Bete für ihre Versöhnung mit Gott durch Christus und Frieden.