20. - 26. Juli 2020 Tägliches Gebet

Montag 20 Juli

Bangladesch – Islam als Staatsreligion (ca. 150 Mio. Muslime)

„Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt.“ (Hebr. 10,36) Bangladesch mit ca. 164 Mio. EW ist eine muslimische 90%-Mehrheitsnation. Es bleibt tief in der indischen Kultur verwurzelt. 1947 von Britisch-Indien getrennt, kämpfte das Volk von Bangladesch und erlangte 1971 die Unabhängigkeit von Pakistan. 1988 erklärte Bangladesch den Islam zur Staatsreligion. Millionen Muslime leben im Süden, bekannt für extreme Lebensbedingungen und schwierige Infrastruktur. Jedes Jahr führen hier Monsunregen zu Hochwasser.

Bete für die Sendung ausdauernder Mitarbeiter.

Dienstag 21 Juli

Bangladesch – Land voller Kämpfe und Armut

„Wenn über euch kommt wie ein Sturm, was ihr fürchtet, und euer Unglück wie ein Wetter; wenn über euch Angst und Not kommt.“ (Spr. 1,27) Dieses Jahr traf der Zyklon Amphan, einer der heftigsten Stürme des Jhdt. das Land. Mehr als 2 Mio. EW wurden aus ihren Häusern evakuiert. Gleichzeitig hat Bangladesch mit dem Coronavirus zu tun. Die Sterblichkeit steigt, weil die soziale Distanz - verschärft durch Reisen zu religiösen Festen - nicht aufrechterhalten wird. Wegen ständigem Kampf mit der Natur, Streiks und politischen Unruhen leben viele Menschen von nur 1 EUR/Tag.

Bete, dass ein Rufen zu Jesus beginnt.

Mittwoch 22 Juli

Bangladesch – Verstädterung und schlechte Arbeitsbedingungen

„Aber den Elenden wird er durch sein Elend erretten und ihm das Ohr öffnen durch Trübsal.“ (Hiob 36,15) Das bisher Genannte hat Bangladesch zu einem der ärmsten Entwicklungsländer der Welt gemacht. Infolgedessen arbeiten viele Kinder und Mädchen werden in jung verheiratet. Frauen und Mädchen werden extrem ausgebeutet. Viele sind gezwungen, in Städte zu migrieren. Das Rechtssystem reicht nicht aus, um Arbeitnehmer zu schützen. Sie arbeiten überwiegend in Bekleidungsfabriken, fast ohne Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.

Bete, dass die Not viele Muslime zu Jesus, dem Retter rufen lässt.

Donnerstag 23 Juli

Bangladesch – Viertgrößtes und strategisches muslimisches Land

„Wie sollen sie den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?“ (Röm. 10,14) Als viertgrößtes muslimisches Land der Welt ist Bangladesch eine strategische Chance. Hier können Mio. vom Evangelium nicht erreichte Muslime durch Geschäftstätigkeit, Gemeindebau und Evangelium gerettet werden. Einheimische Gemeinden haben Christi Liebe durch praktische Hilfe bewiesen. Die Kirche konnte in manchen Gegenden um Tausende wachsen, ABER Millionen Muslime anderer Landesteile sind OHNE Evangelium.

Bete für Erweckung und die Sendung benötigter Mitarbeiter.

Freitag 24 Juli

Bangladesch – unerreichte bengalische Muslime im Süden

„Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen.“ (Joh. 10,16a) In Bangladesch bilden bengalische Muslime die Mehrheit. Sie leben auch in Indien und sind mit 185 Mio. die zweitgrößte muslimische Volksgruppe der Welt (nach den arabischen Muslimen). Obwohl zuletzt immer mehr Menschen zum Glauben an Christus kamen, sind sie weitgehend unerreicht. Denn die meisten interkulturellen Arbeiter sind in der Hauptstadt Dhaka. Millionen Bengalis im Süden in Bezirken wie Chandpur und Noakhali bleiben ohne Zugang zum Evangelium.

Bete um Mitarbeiter für Chandpur und Noakhali.

Samstag 25 Juli

Bangladesch – Millionen in Familienverbänden im Süden

„Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen.“ (Lk. 10,6) . Heute leben fast 6 Mio. Muslime in den (Süd-)Bezirken Chandpur und Noakhali. Familien leben eng auf kleinem Raum. Mit Mobiltelefonen lernen viele Englisch. Facebook und soziale Medien formen langsam eine eher westliche Weltanschauung. Bengalis sind freundlich und sehr gastfreundlich. Sie betrachten es als große Ehre, Menschen willkommen zu heißen, und das gut zu machen. Doch hier gibt es KEINE bekannten Arbeiter des HERRN.

Bete für die Sendung von Arbeitern und offenen Zugang zu den vielen Familien.

Sonntag 26 Juli

Bangladesch – Mitarbeiter für Erweckung in Sylhet

"Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit." (Kol. 3,4) Eine von Bangladeschs unerreichten Volksgruppen sind 8,5 Mio. Sylheti in der Region Sylhet im NO. 2001 sprach ein Team mit ihnen in ihrer Sprache über das Evangelium und erlebte eine Bewegung zu Christus mit ca. 1000 Taufen. Sie hörte aber leider auf. Heute gibt es nur sehr wenige Jünger. Der Bezirk ist fast ganz ohne Evangelium. Aber es gibt einige stille Anhänger Christi und einige Sylheti-Frauen wurden durch Träume und Visionen gläubig.

Bete für Erneuerung der Erweckung.