20.–26. Juli 2026 Tägliches Gebet

Montag 20 Juli

Nubier – Familie und Geschlechterrollen

Da ist weder Jude noch Grieche, weder Knecht noch Freier, weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. (Gal 3,28) In Nubier-Häusern wird nach Geschlechtern getrennt und auf dem Boden sitzend gegessen. Aber das Verhältnis von Männern und Frauen ist dennoch entspannt. Die verheirateten Frauen managen die Familie, und die Männer fühlen sich dadurch nicht bedrängt oder bedroht. Unverheiratete Frauen werden dagegen von ihren Brüdern kontrolliert und bewacht und haben inzwischen einen großen Drang nach mehr Freiheit.

Bete, dass ganze Nubier-Familien Jesus als ihren Retter annehmen.

Dienstag 21 Juli

Nubier – Berufsleben – Vermischung – Sprachen - Bibel

Die auf die gute Erde Gesäten sind jene, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen. (Mk 4,20a) Die meisten Nubier arbeiten in der Landwirtschaft; manche Frauen als Lehrerinnen, im öffentlichen Dienst oder als Näherinnen. Manche Männer verkaufen Gemüse oder fahren Taxi, Die Nubier haben sich z. T. mit Arabern und schwarzafrikanischen Ethnien und deren Kulturen vermischt. Es gibt mehrere nubische Sprachen. Ganz wurde die Bibel nur in Nobiin übersetzt, Teile in andere Sprachen. Aber viele Nubier sprechen auch Arabisch.

Bete, dass die Bibel verbreitet wird und viel Frucht bringt.

Mittwoch 22 Juli

Islam Trends – Hohe Geburtenraten führen zu Wachstum

Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! (Joh 3,3) Die meisten der weltweit 1,9 Mrd. = 1.900 Mio. Muslime leben in einem Bogen, der sich von Westafrika bis nach Indonesien erstreckt. Hohe Geburtenraten machen den Islam zur am schnellsten wachsenden Religion, und es wird derzeit davon ausgegangen, dass er das Christentum in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts hinsichtlich der Anzahl zugehöriger Menschen überholen wird.

Bete für evangelistische Rettungsbewegungen und Millionen von Wiedergeburten.

Donnerstag 23 Juli

Islam Trends – 4 größte der am wenigsten erreichte Völker

So hat uns der Herr geboten: »Ich habe dich zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du zum Heil seist bis an das Ende der Erde!« (Apg 13,47) Um Volksgruppen mit dem geringstem Zugang zum Evangelium zu identifizieren, wurde global in sehr vielen christlichen Werken der Begriff „Frontier-Volksgruppen“ eingeführt. Das sind (muslimische) Volksgruppen (MFPGs), in denen weniger als 1 von 1.000 Menschen Jesus nachfolgt. Die 4 größten sind 91 Mio. Scheich in Indien, 61 Mio. Türken in der Türkei, 35 Mio. arabische Algerier in Algerien, 32 Mio. Jat in Pakistan.

Bete für die Sendung vieler Teams zu ihnen.

Freitag 24 Juli

Islam Trends – Extremismus wurde zum globalen Problem

Wenn sie euch in der einen Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht fertig sein, bis der Sohn des Menschen kommt. (Mt 10,23) Der radikale Islam beherrscht die Schlagzeilen und ist die Ursache für viel Verfolgung von Millionen Christen – aber die meisten Opfer dieses Extremismus sind sogar Muslime. Auch wenn nur eine Minderheit der Muslime ihre Religion auf diese extreme, böse Weise ausübt, erschüttert der Extremismus die islamische und mittlerweile auch die westliche Welt.

Bete für die verfolgte Gemeinde um Schutz vor Extremismus.

Samstag 25 Juli

Islam Trends – Zunahme konservativ-muslimischer Sichtweisen

Weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch Glauben an Jesus Christus, sind wir zum Glauben gekommen. (Gal 2,16a) Heute leben in ehemaligen kommunistischen Ländern und im Westen Muslime, die ihre Religion im Alltag weltweit gesehen weniger praktizieren, obwohl es auch Tendenzen zu konservativem und islamistischem Islam gibt. In anderen Gebieten zeigen Muslime ein sehr hohes Maß an Übereinstimmung mit Islam und Scharia, die meisten verstärken die Bedeutung im täglichen Leben.

Bete, dass Muslime den befreienden Glauben an Jesus finden.

Sonntag 26 Juli

Islam Trends – Scharia bedroht Abfall vom Islam mit Tod

Der Herr sprach durch ein Gesicht in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! (Apg 18,9) Das islamische Scharia-Recht basiert auf Koran und Sunna. Es wird als unveränderlich, göttlich verstanden. Die Scharia differenziert klassisch zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen sowie Männern und Frauen, so bei Erbrecht oder Zeugenaussage. Für manche Vergehen sieht es die Todesstrafe vor: Ehebruch, (oft) Homosexualität, Mord, Blasphemie, Abfall vom Islam.

Bete, dass Muslime Jesus Christus als Retter und Herrn annehmen; die Angst vor der Todesdrohung überwinden.