20.–26. Mai 2024 Tägliches Gebet

Montag 20 Mai

Moderne Sklaverei – Türkei: syrische Frauen gefährdet

Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast!. (Jes 58,6a) Berichten zufolge wurden syrische Frauen, besonders Witwen und Mädchen in Şanlıurfa, das an Syrien grenzt, von kriminellen Gruppen zur sexuellen Ausbeutung für einheimische Männer gezwungen und gehandelt, parallel zur Rekrutierung für grenzüberschreitenden Drogenhandel. Die sexuelle Ausbeutung wurde von Lagerbehörden unterstützt. Auch syrische Jungen sind gefährdet. Einige jesidische Frauen und Kinder sind noch immer in Türkei, Syrien und Irak versklavt.

Bete für gnädiges Eingreifen des HERRN.

Dienstag 21 Mai

Moderne Sklaverei – Turkmenistan: Unfreiheit und Zwang

Der von euch vorenthaltene Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, schreit. (Jak 5,4a) Turkmenistan gehört zu den am stärksten von moderner Sklaverei betroffenen Ländern der Region. Die Regierung kontrolliert alle Aspekte des öffentlichen Lebens. Sie verweigert routinemäßig Vereinigungs-, Meinungs- und Religionsfreiheit. Menschenrechtsgruppen dürfen nicht tätig werden. Berichte über Menschenrechtsverletzungen sind Straftaten. Von der Regierung angeordnete Zwangsarbeit ist für alle Bürger üblich, besonders im Baumwollsektor.

Bete für kraftvolle Evangelisation in Turkmenistan.

Mittwoch 22 Mai

Moderne Sklaverei – Turkmenistan: Frauen unter Druck

Du erhöhst mich über die, die sich gegen mich erheben, vor dem Mann der Gewalttat rettest du mich. (2Sam 22,49b) In Turkmenistan sind Frauen noch mehr von Zwangsarbeit gefährdet als Männer. Sie werden eher in schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen beschäftigt und können sich nicht von Zwangsarbeit in der Baumwollernte freikaufen. Es gibt ein hohes Risiko geschlechtsspezifischer Gewalt gegen sie. Eine Studie zeigt 2021, dass fast 50% der Frauen Gewalt gegen Frauen tolerieren, bei ländlichen Frauen mit Kindern sogar fast 2/3.

Bete für den Schutz der Frauen und den Zugang christlicher Seelsorgerinnen.

Donnerstag 23 Mai

Moderne Sklaverei – Kinder in bewaffneten Konflikten.

Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret es ihnen nicht; denn solchen gehört das Himmelreich. (Mt 19,14) Laut UN sind die Rekrutierung und der Einsatz von Kindersoldaten, durch bewaffnete Gruppen aber auch Regierungstruppen ein anhaltendes Problem in ca. 20 Ländern und mehreren Konfliktgebieten. 2015-21 wurden jedes Jahr ca. 10.000 Kinder rekrutiert und entführt; einige erst 8-9 Jahre alt. Zu den betroffenen Ländern gehören Afghanistan, Kongo, Mali, Myanmar, Nigeria, Somalia, Südsudan, Sudan, Syrien und Jemen.

Bete für den Aufbau christlicher Zufluchtsstätten für Kinder in den Ländern.

Freitag 24 Mai

Moderne Sklaverei – Kinder in anderen Zwangsrollen

Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. (Mt 25,40b) Berichte aus Kriegskontexten dokumentieren, dass Kinder als menschliche Schutzschilde eingesetzt werden, zur Informationsbeschaffung, Minenräumung, als Leibwächter, zum Anbringen von Sprengkörpern und als Täter von Terroranschlägen. Mädchen werden zur sexuellen Sklaverei gezwungen, viele Kinder entführt, andere zusätzlich zu gefährlicher Kinderarbeit gezwungen mit oft lebenslangen psychosozialen und körperlichen Folgen.

Bete, dass Christen zur Kinderhilfe in muslimische Kriegsregionen gesandt werden.

Samstag 25 Mai

Fulani-Cluster: 41 Mio. unerreichte Fulani-Muslime

Als Jesus das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben. (Mt 9,36) Die Fulani/Fulbe sind ein Cluster großer Völker. Es sind vom Evangelium unerreichte muslimische Viehhirten der afrikanischen Sahelzone, das größte Nomaden-Volk der Welt mit über 41 Mio. Menschen von Mauretanien im Westen bis zu Teilen Äthiopiens im Osten Afrikas. Obwohl inzwischen viele in Städten und Gemeinden der Region sesshaft wurden, werden sie oft als pastorale Nomaden und Außenseiter gesehen.

Bete, dass die Fulani den guten Hirten Jesus finden.

Sonntag 26 Mai

Fulani/ Fulbe: Das verlorene Paradies wiedergewinnen

Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist. (Offb 2,7b) Fulbe sehen sich heute als Nachfahren mekkanischer Araber, die Mohammed begleiteten. Das ist auf islamischen Einfluss zurückzuführen und steht im Widerspruch zu ihrem alten polytheistischen Glauben. Nach diesem kommen sie aus dem mythischen Paradies-Ursprungsland „Héli e Yôyo“ zwischen dem Fluss „Milia“ und dem „Meer der Freude“ gelegen. Wegen Sünde hat sie ihr höchster Gott, „Geno, der Ewige“ von dort verbannt.

Bete, dass sie in Jesus ganz neu den Baum des Lebens finden.