20. - 26. September 2021 Tägliches Gebet

Montag 20 September

Südsudan – Staat braucht Jesus, den Friedefürst Gottes

„Auf dass seine (Jesu) Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende." (Jes. 9,61a) Im erst 2011 vom Nordsudan selbständig gewordenen, animistisch-christlichen Südsudan herrschen Rivalität zwischen politischen Führern, ethnische Spannungen und Gewaltausbrüche. Es gibt ca. 7 Mio. Menschen in Not, darunter 2 Mio. Binnenvertriebene. 2 Mio. flohen in Nachbarländer. Der Human Development Index ist 185 von 189 Staaten. Der Südsudan ist einer der gefährlichsten Orte für humanitäre Helfer. Es gibt 22 unerreichte muslimische Völker.

Bete für das Friedens-Wirken des Geistes Gottes an vielen Herzen.

Dienstag 21 September

Südsudan – Brot des Lebens für die Flüchtlingslager

"Jesus sprach: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern." (Joh. 6,35a) Im Nord-Osten des Südsudan gibt es 4 Flüchtlingslager. Ihre offizielle Gesamtbevölkerung beträgt über 130.000. Die meisten stammen aus dem Bundesstaat Blauer Nil im Sudan. Im Zentral-Norden des Südsudan gibt es ca. 90.000 Flüchtlinge aus den Nuba-Bergen des Nordsudan. In den Lagern herrscht großer geistlicher Hunger. Viele gehören zu unerreichten muslimischen Volksgruppen.

Danke für Freiheit, im Südsudan das Evangelium zu verkünden. Bitte für sudanesische Flüchtlinge um das Brot des Lebens.

Mittwoch 22 September

Südsudan – Natürliche und geistliche Aussaat verbunden

"Ein Gleichnis legte er ihnen vor: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte." (Mt. 13,31) In den Südsudan gesandte Arbeiter nahmen mit Flüchtlingen Kontakt auf, um ihnen praktisch die Liebe Jesu zu zeigen. Diese sagten, sie würden nur vom Welternährungsprogramm leben und ums Überleben kämpfen. Ihr größter Wunsch war, landwirtschaftlich zu arbeiten. So begann ein Farm-Projekt mit 200 Bauern. 2019 waren 1.400 Bauern beteiligt, die 8 Stämme repräsentierten und familiär 8.400 Personen versorgten.

Bete für anhaltende natürliche und geistliche Frucht.

Donnerstag 23 September

Südsudan – Erste Früchte einer neuen Ernte

"Wir müssen Gott allezeit für euch danken, liebe Brüder, wie sich's gebührt. Euer Glaube wächst sehr und eure gegenseitige Liebe nimmt zu." (2.Thess 1,3) Die christlichen Agrar-Geschäftsleute konnten bei Geschäftstreffen mit Stammesführern und Bauernkomitees Geschichten aus der Bibel erzählen und beten. Mit der Gunst der Stammesführer haben sie offene Türen zu den Lagern und können Beziehungen zu den Bauern und deren Familien aufbauen.

Bete für die kleine, aber wachsende Zahl Menschen, die in den letzten Jahren zu Christus gekommen ist. Bete für ihre erfolgreiche Jüngerschaft.

Freitag 24 September

Südsudan – 330.000 unerreichte muslimische Sudan-Araber

„Wir sind Fremdlinge und Gäste vor dir wie unsere Väter. Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten und bleibt nicht." (1.Chr 29,15) Muslimische Sudan-Araber leben meist im Sudan und Ägypten. Einige wanderten in den Südsudan aus. Sie haben hier eine Stärke von ca. 330.000 und sind bei der überwiegend afrikanischen Bevölkerung nicht beliebt, obwohl sich einige mit ihnen mischen. Einige leben in Dörfern. Sie bauen Getreide, Gemüse und Baumwolle an und züchten Vieh. Eng beieinander gebaute Häuser spiegeln die Bindungen in Familien.

Bete um Vertrauen, herzlichen Zugang, Offenheit für das Evangelium.

Samstag 25 September

Südsudan – Araber als Handwerker, Händler und Nomaden

"Und es zog auch mit ihnen viel fremdes Volk, dazu Schafe und Rinder, sehr viel Vieh." (2.Mo. 12,38) Obwohl in Dörfern Landwirtschaft Hauptbeschäftigung sudanesischer Araber ist, haben einige Jobs als Zimmerleute, Schneider, Friseure oder religiöse Führer. Eine weitere Zahl lebt den nomadischen Lebensstil der Vorfahren. Sie ziehen mit ihren Herden von Ort zu Ort und handeln. Es ist schwer, ausreichend Wasser oder medizinische Versorgung für das Vieh zu finden. Einheimische befürchten deshalb, dass das Vieh der Nomaden Krankheiten auf ihre Herden übertragen könnte.

Bitte um gläubige Veterinäre.

Sonntag 26 September

Südsudan – Christen als barmherzige Samariter des Friedens

„Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn." (Lk. 10,33) Mehrere kirchliche Konfessionen zeigen, wie ethnische Gruppen friedlich zusammenleben und gemeinsam zum Wohl der Anderen arbeiten können. Kirchenführer stehen oft an vorderster Front bei Friedens- und Versöhnungsinitiativen. Verschiedene Kirchen haben sich als Zufluchtsort für innerhalb des Landes Vertriebene erwiesen. Die Christen im Südsudan sind in dieser Krisenzeit aufgestanden, um Hände und Füße Jesu für die leidende Nation zu sein.

Bitte für sie um Gottes Kraft, Jesu Liebe und bestes Gelingen.