22. - 28. April 2019 Tägliches Gebet

Montag 22 April

Tschad – 31 unberührte Volksgruppen brauchen das Evangelium

„So sei es euch kundgetan, dass den ungläubigen Nationen dies Heil Gottes gesandt ist; und sie werden hören.“ (Apg. 28,28) Der Tschad beherbergt über 15,6 Mio. Menschen aus 120 Volksgruppen. Von diesen sind 77 unerreicht und 31 vollkommen vom Evangelium unberührt. Deshalb bildet der Tschad in Afrika gemeinsam mit dem Sudan den absoluten missionarischen Schwerpunkt bzgl. unberührter muslimischer Volksgruppen. Es gibt 130 verschiedene Sprachen. Sogar Arabisch, eine der Handelssprachen, hat hier 30 Dialekte.

Bete für Berufung und Sendung von Arbeitern zu den 31 Völkern ohne Evangelium.

Dienstag 23 April

Tschad – Frieden, Stabilisierung und Aufbau des Landes

„Er hebt auf den Dürftigen aus dem Staub und erhöht den Armen aus der Asche.“ (1. Sam 2,8a) Der Tschad ist eines der ärmsten Länder der Welt. 80% der Tschader reicht ihre Landwirtschaft gerade zum Überleben. Es gäbe in Grenzregionen Gold, Uran und Öl, um Produktion und Infrastruktur zu entwickeln. Leider entbrennen darum oft (kriegerische) Kämpfe mit Sudan, Niger, Zentralafrikanischer Republik und islamistischen Terrorgruppen. Laut UN wurden durch Krisen allein vom Tschadsee mehr als 2 Mio. Menschen vertrieben.

Bete für Stabilisierung als Grundlage für Leben, Evangelisation und Gemeindebau.

Mittwoch 24 April

Tschad – Frieden, Bildung und Gesundheitswesen

„Der den Kriegen ein Ende macht in aller Welt, der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt.“ (Ps. 46,10) Leiter des Tschads, Nigerias, Nigers und der Zentralafr. Republik trafen sich kürzlich in der Hauptstadt N'Djamena wegen der schlechten Sicherheitslage in den von Boko Haram angegriffenen Gebieten. Wegen Kämpfen haben viele besser ausgebildete Menschen das Land verlassen anstatt zu bleiben um zu helfen und es zu entwickeln. Auch das führte zur Unterentwicklung von Bildungswesen und Medizin.

Bete für Frieden und Sendung von Christen in Bildungs- und Gesundheitswesen.

Donnerstag 25 April

Tschad – Christliche Mitarbeiter, die Feindschaft überwinden

„Denn Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Selbstbeherrschung.“ (2. Tim 1,7) Die meisten Muslime leben im unwirtlichen Norden und Osten. Christen machen fast 40% der Bevölkerung aus und leben meist im Süden. Gegen nahe wohnende Christen gibt es oft Feindseligkeiten von Muslimen. Angst vor Muslimen führt oft dazu, dass Christen vor Ort sie nicht mit dem Evangelium erreichen. Deshalb müssen unbedingt auch Christen aus anderen Ländern als Mitarbeiter des Evangeliums in den Tschad gehen.

Bete für die Sendung mutiger Mitarbeiter Gottes mit Herz.

Freitag 26 April

Tschad – Evangelium für Prostituierte und Straßenkinder

„Kommt denn und lasst uns miteinander rechten! spricht der HERR. Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden.“ (Jes. 1,18a) Eines der wachsenden Probleme in diesem Land ist die Zahl der Prostituierten und Straßenkinder als Folge von Armut, Not oder Gewalt. Sie brauchen dringend Hoffnung und die Frohe Botschaft. Was für eine große Chance, die nächste Generation mit dem Evangelium bekannt zu machen!

Betet für die Schwachen, besonders für Prostituierte und Straßenkinder, um Gottes Barmherzigkeit und Wirken, dass die Gläubigen sie erreichen.

Samstag 27 April

Tschad – Regierung Deby und Erhalt der Glaubensfreiheit

„ER ändert Zeiten und Fristen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein.“ (Dan. 2,21a) Der Tschad gleicht einer Insel - einem relativ stabilen und offenen Land, umgeben von instabilen Ländern. Tschads Präsident seit 1990 ist Idriss Deby. Sein regierender muslimischer Stamm ist weltlich orientiert und zum Landeswohl sogar offen für Mitarbeiter des Evangeliums. Insbesondere in den letzten 10 Jahren durften viele Missionare einreisen. Aber es gab Putschversuche gegen ihn und im angrenzenden Ausland formieren sich Tschadische Rebellen militärisch.

Bete für Debys Regierung, den Erhalt der Reise- und Glaubens-freiheit.

Sonntag 28 April

Tschad – Medizinisches Team und andere Mitarbeiter gesucht

„Wie sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt werden? … "Wie lieblich sind die Füße derer, die Gutes verkündigen!“ (Röm. 10,15) Die Türen im Tschad sind heute noch weit offen - obwohl der Islam in den letzten 30 Jahren zugenommen hat. Die Offenheit bringt unglaubliche Möglichkeiten mit sich: Gläubige können Zeugnis ablegen bei unerreichten Volksgruppen und bei Flüchtlingen aus allen Nachbarländern. Ehemalige Muslime können sogar vom Tschad aus in den Sudan reisen, wo sie Schüler ausbilden, lokale Christen ermutigen und ausrüsten.

Bete für das Offenbleiben des Tschads und viele neue Mitarbeiter!