22. - 28. Juli 2019 Tägliches Gebet

Montag 22 Juli

Pakistan – Paschtunen: Christliche Krankenhäuser

„Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, … predigte das Evangelium … heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen.“ (Mt. 9,35) Mehrere Organisationen gehen den großen Bedarf an medizinischer Versorgung an. Sie sehen diese Versorgung auch als Plattform, um Paschtunen in Pakistan und Afghanistan zu erreichen. Dazu zählen das Christian Hospital in Tank, das Bach Christian Hospital, das Cure Hospital u. a. Vor kurzem wurden auch einige Kliniken in ländlichen Gebieten außerhalb größerer Städte eingerichtet.

Bete für alle Belange dieser drei christlichen Kliniken und um viel gute Frucht.

Dienstag 23 Juli

Pakistan – Paschtunen: Rettung durch Jesu Opfer am Kreuz

„… das Wort vom Kreuz … uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.“ (1.Kor. 1,18) Am ersten Gebäude des Tank-Krankenhauses hängt ein großes Kreuz, damit alle, die hereinkommen, erkennen, dass es die Liebe Christi ist, die diese Mitarbeiter nach Tank bringt, um ihnen helfen. Trotz der Angriffe der Taliban kommen Paschtunen von vielen Unterstämmen, wie z. B. die Mesuds, Bhitannis und Waziris aus Waziristan, den Stammesgebieten und umliegenden Dörfern nach Tank.

Bete, dass den Besuchern das Opfer des Herrn Jesus am Kreuz zur Rettung wird und das Wort vom Kreuz zur Kraft Gottes.

Mittwoch 24 Juli

Pakistan – Paschtunen: „Purdah-Frauen“ im Krankenhaus

„Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jes. 53,5b) Tank ist eine sehr alte pakistanische Stadt, die sich auf der Handelsroute über den Gomal-Pass nach Afghanistan befindet. Die Frauen hier verschleiern sich mit Burkas. Sie halten sich an „purdah“ (Abgeschiedenheit), so dass sie im Großen und Ganzen vom Rest der Welt abgeschnitten sind. Und trotzdem kommen sie zu diesem Krankenhaus mit schweren Entbindungsfällen oder wenn eine Operation notwendig ist.

Bete für das Gelingen der medizinischen Hilfe, für die Heilung und Rettung der Frauen.

Donnerstag 25 Juli

Pakistan – Paschtunen: Heil und Liebe für Mütter und Kinder

„Denn die Liebe Christi drängt uns, …“ (2.Kor. 5,14a) Unterernährung trifft vor allem Mädchen, da sie als letzte in der Familie essen dürfen. Auch mangelndes Gesundheitswissen und Nichterreichbarkeit von Gesundheitsversorgung führen zu schlechter Gesundheit von Müttern und Kindern. Malaria, Typhus und Durchfall sind häufige Krankheiten. Krankenhäuser, die auf christlichen Werten basieren, sind Orte des Lichts und der Hoffnung. Die Patienten und ihre Familien erfahren die Liebe Christi in Praxis und Gebet.

Bete, dass sie Heilung empfangen, Christi Liebe erkennen, ihr Leben ganz in Seine Hände legen.

Freitag 26 Juli

Kandahar – Arbeiter für die strategische Stadt in Afghanistan

„Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage!“ (Jona 3,2) Kandahar, die religiöse Hauptstadt und zweitgrößte Stadt Afghanistans, ist ein strategischer Ort. Sie ist Knotenpunkt der Region sowie das Kultur- und Handelszentrum für Helmand und Uruzgan sowie für die Kandahar-Provinz selbst. Kandahar ist seit über 200 Jahren eine Hochburg der Paschtunen. Ahmad Shah Durani, der Gründer des modernen Afghanistan, hatte Kandahar zur Hauptstadt gemacht, die 30 Jahre später nach Kabul verlegt wurde.

Bete, dass der HERR Arbeiter in seine Ernte der Paschtunen Kandahars beruft.

Samstag 27 Juli

Kandahar – Okkultismus und Krieg oder Jesus und Frieden?

„Schwerter werden zu Pflugscharen und Speerspitzen zu Winzermessern umgeschmiedet werden.“ (Jes. 2,4b) Ahmad Shahs Mausoleum und die angrenzende Moschee, wo der Mantel des Propheten Mohammed sein soll, sind zwei der am meisten verehrten heiligen Stätten des Landes. 1994 fiel Kandahar in die Hände der Taliban, die die Stadt zu ihrer Hauptstadt machten. Sie wurde 2001 von internationalen Truppen zurückerobert. Stadt und Provinz Kandahar sind aber instabil und werden weiterhin von Gewalt geplagt.

Bete für Männer des Friedens, Versöhnung im Herrn Jesus, Frieden mit Gott und Menschen.

Sonntag 28 Juli

Kandahar – Weisheit und Mut zur Evangelisation der Paschtunen

„Es sprach aber der Herr …: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!“ (Apg. 18,9) Paschtunen aus Kandahar unterscheiden sich von anderen. Ihr Kernland befindet sich in einer turbulenten, wenig besuchten südlichen Region Afghanistans und sie sprechen einen sanfteren Paschtu-Dialekt. Ihre Stammes- und Handelsverhältnisse, ihr farbiger Kleidungsstil und das herzhafte Essen führen dazu, dass sie eine eigenständige Volksgruppe sind. Kontakte zu anderen Paschtunen sind begrenzt.

Bete für die richtige Weise und Mut, um die Kandahari-Paschtunen mit der Guten Nachricht in Berührung zu bringen.