22.–28. Juni 2026 Tägliches Gebet

Montag 22 Juni

Tschad – Lesen lernen – auch mit Bibel und Gebet

Wenn man das Buch einem gibt, der nicht lesen kann, so spricht er: Ich kann nicht lesen! (Jes 29,12) Im Bildungsbereich liegt der Tschad auf den letzten Plätzen: Klassen mit über 100 Kindern, Unterricht in einer Fremdsprache, schlecht ausgebildete, unterbezahlte Lehrer, kaum Arbeitsmaterial. Viele Kinder verlassen die Grundschule, ohne lesen oder schreiben zu können. Aus dieser Not heraus ist initiiert von Eltern oder Kirchengemeinden eine Bewegung von Schulgründungen (mit Gebet und Bibelgeschichten) entstanden. Diese Schulen werden sogar von Muslimen geschätzt!

Bete für diese Schulen, Kinder und Lehrer.

Dienstag 23 Juni

Tschad – Fortbildungen und neue christliche Schulen

Hat jemand ein Amt, so versehe er dies Amt. Ist jemand Lehrer, so lehre er! (Röm 12,7) Auch Tschads christlicher Schulverband wünscht Fortbildungen: Wie lernen Kinder wirklich Lesen? Wie gelingt Disziplin ohne Gewalt? Wie wird Gottes Liebe im Schulalltag sichtbar? Genau hier setzen christliche Teams an. Gemeinsam mit Kirchen und Schulverband unterstützen sie die Schulen durch Lehrerfortbildungen, Schulbesuche, Starthilfe für neue Schulen und Leseprojekte. Lehrer werden gestärkt, Kinder gefördert, christliche Bildung nachhaltig aufgebaut.

Bitte um Sendung weiterer christlicher Lehrer und Fachkräfte.

Mittwoch 24 Juni

Tschad – Muslime – Gemeindegründung - Lebenshilfe

Das Wort des HERRN ist wahrhaftig; all sein Werk geschieht in Treue. (Ps 33,4) In N'Djamena, der Hauptstadt des Tschad, leben Menschen vieler unerreichter muslimischer Volksgruppen. Hier ist es leichter, Kontakte zu knüpfen, als in ihren Herkunftsregionen. Ein christliches Team möchte Gemeinden unter unerreichten Volksgruppen gründen. Es lebt im Norden der Stadt, betreibt ein kleines Bildungszentrum und dient den Menschen in Liebe. Menschen sollen Jesus kennenlernen, im Glauben wachsen; Teil einer Gemeinschaft werden, die das Evangelium weiterträgt.

Bitte, dass weitere Arbeiter das Team verstärken.

Donnerstag 25 Juni

Lahore – „Herz Pakistans“ mit 15 Mio. Einwohnern

Gib mir, mein Sohn, dein Herz und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen. (Spr 23,26) Die Stadt Lahore in Pakistan wird oft als „Herz Pakistans“ bezeichnet. Sie ist Hauptstadt und größte Stadt der pakistanischen Provinz Punjab. Die bedeutende Metropole beherbergt als Mega-City ca. 15 Mio. Menschen. Ihre Größe ist damit vergleichbar mit der gesamten muslimischen Bevölkerung Syriens. Die „Stadt der Gärten“ ist berühmt für ihre Parks, Gärten, Paläste, Moscheen, Festungen und königswürdigen Monumente, die zahlreiche Touristen anziehen.

Bete, dass Lahores Menschen ihr Herz dem Herrn Jesus schenken.

Freitag 26 Juni

Lahore – ein Symbol der Mogul-Zeit

Lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus (1Petr 2,5) Lahore ist ein Symbol des Kulturerbes der Mogulzeit. Die turko-mongolischen Mogule herrschten und regierten 1526 - 1858 in Südasien. Gegründet durch Babur, einem Nachkommen Timurs und Dschingis Khans, umfasste ihr Herrschaftsgebiet zeitweise den gesamten indischen Subkontinent, einschließlich der Regionen des heutigen Pakistan. In Lahore hinterließen sie weltberühmte Bauwerke wie den Lahore Fort, die Shalimar Gardens und die Badshahi-Moschee.

Bete, dass in Lahore bald viele christliche Gemeinden entstehen.

Samstag 27 Juni

Lahore – Mächtige Festung mit imposanter Architektur

Meine Stärke, auf dich will ich achten; denn Gott ist meine Festung. (Ps 59,10) Die heutige Anlage des Lahore-Forts wurde im Jahr 1566 n. Chr. von Kaiser Akbar gegründet. Die Festung befindet sich in der nordwestlichen Ecke der historischen Stadt und misst ca. 427 Meter in Ost-West-Richtung und 335 Meter in Nord-Süd-Richtung. Später, während der Sikh-Herrschaft unter Maharaja Ranjit Singh (1799–1839 n. Chr.) wurde die Befestigungsmauer hinzugefügt. 1981 wurde Fort Lahore in das UNESCO – Weltkulturerbe aufgenommen.

Bete, dass der Herr Jesus vielen Muslimen zur Zuflucht und Festung wird.

Sonntag 28 Juni

Lahore – paradiesische Shalamar-Gärten

Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist. (Offb 2,7b) Die touristisch beliebten Shalamar-Gärten Lahores stammen aus einer Zeit, in der das Mogulreich seinen künstlerischen und ästhetischen Höhepunkt erreichte. Die Anlage entstand 1641 – 1642 als persischer Paradiesgarten mit dem Ziel der Darstellung einer irdischen Utopie, in welcher der Mensch in vollkommener Harmonie mit der Natur lebt. Seit 1981 gehören die Shalamar-Gärten zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Bete, dass viele Muslime Pakistans zu Jesus Christus und ins Paradies finden.