23. - 29. August 2021 Tägliches Gebet

Donnerstag 26 August

Dschibuti – UNHCR-Flüchtlingslager für Jemeniten

„Und wiederum: »Ich will mein Vertrauen auf IHN setzen«; und wiederum: »Siehe, hier bin ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat.«" (Hebr. 2,13) Immer mehr Jemeniten fliehen vor dem Krieg im Land. Über den Golf von Aden setzen sie über ins arme Dschibuti und gelangen so in das Lager Markazi nahe der kleinen Hafenstadt Obock im Nordwesten des Landes. Hier hat das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen UNHCR Zelte aufgestellt. Es fanden viele Eltern mit ihren Kindern Zuflucht. Wie die Kindheit verlaufen wird, ist ungewiss.

Bete, dass Flüchtlinge Zugang bekommen zu liebender Hilfe.

Freitag 27 August

Dschibuti – Nomadische Afar mit gelegentlichem Stadtbesuch

Jesus antwortete: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh. 14,6) Die 2,5 Mio. Afar sind eine unerreichte Volksgruppe am Horn von Afrika. Sie stellen 33 % der Einwohner Dschibutis, 5 % der Eritreer und 1,7 % der Äthiopier. Sie leben vor allem nomadisch in zerklüfteten ländlichen Gegenden, zu denen Außenstehende keinen Zugang haben. Gelegentlich besuchen sie regionale Städte, um Vorräte zu erhalten oder ziehen vorübergehend dorthin, um Arbeit zu finden oder eine Ausbildung zu absolvieren.

Bete für Arbeiter am Evangelium für Dschibutis Afar.

Samstag 28 August

Dschibuti/ Äthiopien – Evangelium für die Afar in Städten

„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten." (Ps. 32,8) Wegen abnehmendem Weideland und Trockenzeiten ist die nomadische Lebensweise der Afar bedroht. Auch Krankheiten und Parasiten bedrohen ihre Tiere. Noch aber existieren nur wenige Afar-Städte. Einige leben in Mehrfamilienhäusern in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba, wo sie in Regierungsämtern arbeiten. In der heißen Jahreszeit strömen viele nach Bati, am Rande des Afar-Territoriums. Ein großes Afar-Stadtgebiet ist in Dschibutis Tadjourah.

Bete für die Evangelisation in Afar-Städten.

Sonntag 29 August

Dschibuti/ Äthiopien – Afar als Fischer und Salzgewinner

„Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!" (Mk 1,17) Afar arbeiten auch als Fischer am Roten Meer. Sie befestigen Leuchtstofflampen an ihren Booten, um Fische anzulocken. Andere paddeln Surfbretter und werfen eine Handleine mit Köderhaken aus, sitzen und warten. Der Fisch trägt sie weit aufs Meer, bis er ermüdet. Wieder andere gewinnen sehr reines Salz am Salzsee, dem Lake Assal in Dschibuti und in der Danakil-Senke Äthiopiens. Es sind Gebiete seltener Naturschönheit mit glühend heißen Temperaturen.

Bete, dass die Afar zu Menschenfischern und Salz der Erde werden.