23. - 29. Dezember 2019 Tägliches Gebet

Montag 23 Dezember

Afrika – Afar Dschibutis in der Danakil-Wüste

„Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!“ (Jesaja 40,31) Die vom Evangelium unerreichten, muslimischen Afar Dschibutis leben entweder in der Danakil-Wüste, die von Äthiopien bis nach Eritrea reicht oder an der Grenze zu Äthiopien. Weil das arabische Wort für „Danakil“ anstößig ist, möchten sie „Afar“ genannt werden. Die meisten sind Nomaden. Sie hüten Schafe, Rinder und Kamele. Entlang der Küste leben auch Fischer. Aber das Ansehen eines Mannes bestimmt der Viehbestand.

Bitte den HERRN um Mitarbeiter in der Wüste!

Dienstag 24 Dezember

Afrika – Afar-Nomaden brauchen Offenbarung des HERRN

„Es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.“ (Lukas 2,8) Afar schützen die Camps mit Barrikaden gegen wilde Tiere und feindliche Stämme. Ihre Ehen sind meistens mit einer einzigen Frau. Mädchen werden ab 10 Jahren verheiratet. Die Frauen der Afar sind für die Pflege der Schafe, Rinder und Ziegen verantwortlich und sehen nach dem Camp. Die Männer versorgen Kamele und Esel. Sie brechen das Lager zum Weiterzeihen ab.

Bete, dass ihnen die Herrlichkeit Gottes erscheint.

Mittwoch 25 Dezember

Afrika – Afar brauchen Wasser des Geistes in der Wüste

„Er öffnete den Felsen, da flossen Wasser heraus, dass Bäche liefen in der dürren Wüste.“ (Psalm 105,41) Die nomadischen 1,3 Mio. Afar leben in der Danakil-Wüste in der Afar-Region Äthiopiens, in Eritrea und Dschibuti. Der Islam wird mit traditionellem Glauben vermischt. In Dschibuti stellen sie 1/3 der Bevölkerung. Die Danakil-Wüste ist eines der niedrigsten und heißesten Gebiete der Erde. Es gibt vulkanische und tektonische Bewegungen und verschiedene klimatische Zyklen. Trotzdem wohnen auch dort sporadisch Afar, die Salzminen betreiben.

Bete um Wasser und Mitarbeiter für diese Enden der Erde.

Donnerstag 26 Dezember

Afrika – Khartum, Hauptstadt des Sudans mit offener Tür

„Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.“ (Jes. 55,6) Im Sudan lebt die größte Anzahl vom Evangelium unberührter muslimischer Volksgruppen. Khartum, Hauptstadt und größte Stadt des Sudans, hat 7,8 Mio. EW, das angrenzende Omdurman 2,4 Mio. Das heiße Trockenklima bewirkt eine Jahrestemperatur von 37,1° C. Durch den Machtmissbrauch der letzten islamistischen Regierung sind manche Bevölkerungsteile offen für ein anderes Verständnis von Gott. Nach den Unruhen gibt es Möglichkeiten im Land zu wirken.

Danke dem HERRN für die offene Tür. Bete, dass sie genutzt wird!

Freitag 27 Dezember

Afrika – Khartum, Hauptstadt des Sudans braucht Jesus

„Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jes. 43,19a) Karthum erstreckt sich mit seinen relativ niedrigen Bauten weitflächig entlang des Nils. Es bietet die Chance zu höherer Ausbildung und westlichen Berufen. Die meisten Sudanesen vertreten entweder traditionelle oder westliche Werte. Obwohl in der Metropole dutzende (muslimische) Stämme und Sprachen vorkommen, wird überwiegend Sudanesisches (Khartum) Arabisch gesprochen. 61% der Bevölkerung des Sudans leiden unter Hunger.

Bete, dass Gottes Liebe durch Jesus Hauptstadt und Land durchdringt.

Samstag 28 Dezember

Afrika – Kismayu, überfüllte Hafenstadt in Somalia

„Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit, und in der Hungersnot werden sie genug haben.“ (Ps. 37,1) Die Hafenstadt Kismayu (ca. 90.000 EW) liegt 528 km SW von Mogadischu. Es gibt herrliche unberührte Strände, Löwen in Natura und Wald. Aber die Stadt war lange bekannt für Spannungen, Armut und politisches Chaos. Nun sind tausende ehemaliger Flüchtlinge aus Kenia zurückgekommen in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Aber das führte zu großem Mangel an Wohnraum, Lebensmitteln, Gesundheitsversorgung und Arbeit.

Bete für Pioniere, die sich dem im Vertrauen auf Jesus in Liebe stellen.

Sonntag 29 Dezember

Afrika – Kismayu, Hafen als Chance für Handel u. Aufbau

„Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.“ (Lk. 5,11) In Kismayu mündet der Juba-Fluss in die Somalische See. Im Hafen legen Container-Schiffe an und werden abgefertigt. Auch Passagierschiffe legen an. Dadurch ist es die wirtschaftliche Hauptstadt der autonomen Jubaland-Region Somalias. Der Hafen zieht auch Besucher an. Somalia gehört zu den Ländern mit niedrigstem Anteil an Christen und starker Glaubensverfolgung. Der große Bedarf an praktisch allem ermöglicht hier aber mutigen Jüngern und Jüngerinnen das Anlegen.

Bete für Geschäftsleute, Investoren und Pioniere.