23. - 29. März 2020 Tägliches Gebet

Montag 23 März

Sahel: Riesiger Landstreifen der Armut in Afrika

„Gott, du bist mein Gott, den ich suche… aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist.“ (Ps. 63,2) Die riesige Sahelzone ist ca. 8000 km lang im Westen von Mauretanien, Senegal über Mali, Burkina Faso, Niger bis zu Tschad, Sudan, Eritrea, Äthiopien im Osten. Sie liegt zwischen der Sahara (im N) und Savannen (im S). In der ärmsten und am wenigsten entwickelten Region der Welt ist die Geburtenrate hoch (> 7 Kinder pro Frau). In Mali (56,6%), Burkina Faso (64,8), Niger (74,8!) und Tschad (66,1) leiden über 50% ernst an mehrdimensionaler Armut.

Bete für die Kinder und alle Menschen der 4 (9) Sahel-Länder.

Dienstag 24 März

Sahel – Kriege, Dschihadismus u. Auseinandersetzungen

„Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ (4. Mose 6,26) In der gesamten Region gibt es Kriege, Auseinandersetzungen und Konflikte. Der militante Islam versucht, Staaten zu übernehmen und christliche Gebiete zu erobern. In Mali steht er im Krieg mit Frankreich. Europas Engagement brachte weder Sicherheit noch Entwicklung. Es gibt steigende innerethnische Gewalt, militante Aufstände und Versuche, das Land anderer Stämme zu erobern.

Bete für den Frieden und segne den Sahel.

Mittwoch 25 März

Sahel – Dringend Arbeiter in der Ernte gesucht

„Ja, du, HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht.“ (2.Sam. 22,29) Dürren, Hunger, Abholzung, Wüstenbildung, Überbewirtschaftung, vereinzelte Überschwemmungen, der Rückgang der Fluss- und Seepegel, militante Aufstände, Terror, Krieg, Korruption und Vetternwirtschaft führten dazu, dass Millionen Menschen innerhalb ihrer Länder oder weiter weg geflohen sind. Viele kommen um. Die Glücklicheren schaffen es zu Häusern von Verwandten oder in Flüchtlingslager. Mitten im Elend der Lager entstehen Gemeinden.

Bete, dass der HERR dringend benötigte Erntearbeiter sendet!

Donnerstag 26 März

Sahel – Aufbrechender Glaube in Elend, Krieg und Not

„Der HERR hat kein Gefallen am Tod des Sterbenden. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.“ (Hes. 18,32) Inmitten von Not und Chaos der mehrheitlich muslimischen Sahel-Länder werden Gemeinden gegründet. Durch Übersetzer koordinieren Christen in den Lagern Gebetstreffen, verbinden sie mit örtlichen Kirchen. Viele fliehende Muslime kommen in der Stille zu Christus, während sie von Christen versorgt und beschützt werden. Sterbende und Durstige finden neues Leben, Trost und Hoffnung. Gläubige muslimischen Hintergrunds wachsen im neuen Glauben.

Bete für die Arbeiter und die jung Gläubigen.

Freitag 27 März

Sahel – Mitarbeiter mit Leidenschaft und Retterliebe

„So bitten wir nun als Botschafter an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2.Kor. 5,20) Frontiers-Arbeiter schrieben: „Hier ist es 25°C heißer als zu Hause, eine fast feuchtigkeitsfreie Zone. Wir haben westliche Kleidung in lange, fließende, farbenfrohe Gewänder und Kopfbedeckungen gewechselt, tragen unser Baby auf dem Rücken, sind zur Minderheit im Glauben und in der ethnischen Zugehörigkeit geworden, arbeiten mit Menschen aus vielen Nationen, sprechen 3-4 Sprachen, sind die einzige christliche Familie im Umkreis von 200 km damit Fulani zu Christus finden.“

Bete für alle Frontiers Sahel-Mitarbeiter!

Samstag 28 März

Sahel – Fulani mit der Frohen Botschaft erreichen

Wie ER durch Hosea spricht: »Ich will das mein Volk nennen, das nicht mein Volk war.“ (Röm. 9,25) Die Fulani sind seit über 1.000 Jahren Muslime, heute zu 99,5%. Sie sind die größte nomadische Volksgruppe der Welt und vielleicht die größte unerreichte in Afrika. Die 40 Mio. Fulani leben in der gesamten Sahelregion. Sie arbeiten als Viehhirten und haben Konflikte mit benachbarten Bauern. Ihr nomadischer Lebensstil und islamistische Tendenzen machen das Erreichen mit der Guten Botschaft von Jesus schwierig. Es gibt nur sehr wenige Gruppen Christen.

Bete für das Evangelium und die Rettung der Fulani.

Sonntag 29 März

Sahel – Kleine Erweckung unter den Fulani beschützen

„Bewahre mich, HERR, vor der Hand der Gottlosen; behüte mich vor den Gewalttätigen.“ (Ps. 140,5a) Es gibt in Mauretanien eine wachsende Zahl gläubiger Fulani, allein im Gebiet um eine Stadt über 100. Sie beten, wie sie in ihren Dörfern neue Gemeinden gründen können. Das Bekanntwerden wäre ein großes Risiko. Austritt aus dem Islam wird 3fach als Verrat gesehen: am Islam, am Stamm und der Familie. Ehefrauen von Christen mit muslimischem Hintergrund kommen zum Glauben. Sie treffen sich, um Gottes Wort zu teilen. Einige wollen sich taufen lassen.

Bete für Schutz und Ausbreitung der Christen.