23. - 29. September 2019 Tägliches Gebet

Montag 23 September

Pakistan – Kaschmir – Region des Unfriedens und Konflikts

„Sie kennen den Weg des Friedens nicht.“ (Jes. 59,8a) Der Anspruch auf den Kashmir wurde seit langem blutig umkämpft zwischen der dort lebenden muslimischen Mehrheit und hinduistischer Minderheit. 1947 führte das zur Gründung der muslimischen Nation Pakistan und der hinduistischen Nation Indien. Beide Länder beanspruchen Kaschmir. Ein Teil des Kaschmirs wurde durch den lokalen Maharadscha Hari Singh, der Hindu war, zu einer autonomen Region Indiens. 2019 hob der indische Premier Modi die Autonomie der Region auf. Es gibt verstärkte Konfrontationen.Text

Bete für die Rettung und den Frieden Kaschmirs.

Dienstag 24 September

Indien – Kaschmir - Ausnahmezustand in unerreichter Region

„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ (Ps. 32,8) Pakistan ist stark islamistisch orientiert, Indien unter Modi stark hinduistisch-nationalistisch. Beide wollen den absoluten Vorrang ihrer Religion. Die Regierung Indiens sperrte nach der Abschaffung der Autonomie Kashmirs den Internet und Telefon, setzte Prominente unter Hausarrest und entsandte Tausende weitere Soldaten gegen potentielle islamische Aufstände. Das sind auch schwere Bedingungen für die wenigen Christen.

Bete für Gottes Schutz, Weisheit, Türen und Mut zum Zeugnis.

Montag 25 Februar

Pakistan – Armut des zweitgrößten muslimischen Landes

„Das Verderben der Geringen ist ihre Armut.“ (Spr. 10,15b) Pakistan ist mit 195 Mio. Muslimen (bei 205 Mio. EW) zweitgrößtes muslimisches Land der Welt. Die instabile „Demokratie“ erlebte mehrere Militärputsche. Wegen schwacher Wirtschaft, Drogenmissbrauch, Analphabetentum, Regierungskorruption, Armut und Gewalt hat das Land den Menschen trotz herrlicher Landschaften wenig zu bieten. Ca. 35% leben unter der Armutsgrenze. Oft werden Kinder von der Schule zur Arbeit entlassen, um das Familieneinkommen zu sichern.

Bete für einen Aufbruch zum Herrn Jesus, Öffnung und Heilung des Landes.

Donnerstag 26 September

Pakistan – Extremismus soll Gottes Liebe weichen

„Lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“ (Pred. 3,8) Im Jahr 2006 wurde die pakistanische Regierung zu einem Abkommen mit islamischen Extremisten gezwungen. Es gibt den Militanten die volle Kontrolle über zahlreiche Territorien und ermöglichte den Aufbau von Taliban-Schulen. Die politischen Führer sind gespalten, ob sie die Kontrolle des Landes durch Bildung und wirtschaftliche Entwicklung oder besser mit militärischem Durchgreifen behalten.

Bete, dass nach Extremismus, Hass und Streit eine Zeit der Rettung in Jesus, Liebe und Frieden beginnt.

Freitag 27 September

Pakistan – Mut und Tapferkeit der verfolgten Christen

„Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.“ (2.Kor. 4,9) Trotz verfassungsmäßig garantierter Religionsfreiheit gehören die 2 % Christen in Pakistan mit Rang 5 im Weltverfolgungsindex 2019 zu den am stärksten Verfolgten der Welt. Die berüchtigten Blasphemie-Gesetze führen oft dazu, dass Christen inhaftiert oder getötet werden. Der Freispruch der zu Unrecht angeklagten Christin Asia Bibi führte zu Unruhen in ganz Pakistan, auch in der Hauptstadt Islamabad und in den USA.

Bete, dass die Christen Pakistans niemals aufgeben und Jesus mutig bezeugen.

Samstag 28 September

Pakistan – Aufbrüche zu Jesus unter Muslimen

„Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jes. 43,19a) Wegen der anhaltenden Konflikte und Verzweiflung in Pakistan erheben sich Gebetsbewegungen. Immer mehr Muslime kommen zu Christus. Angesichts der niedrigen Alphabetisierungsrate ist die Kunst ein mächtiges Instrument, um das Evangelium mit Muslimen zu teilen. Musik, Kunst und neue Medien werden zu Mitteln der Evangelisation. Nach wie vor braucht es Übersetzer, da es das NT in nur wenigen der 70 Sprachen des Landes gibt.

Bete für Bekehrungen, Taufen, Gemeindebewegungen und Übersetzer.

Sonntag 29 September

Pakistan – Das Volk der Jat – stark aber ohne Erlöser

„Er soll die Starken zum Raube haben dafür, dass er sein Leben in den Tod gegeben hat“ (Jes. 53,12) Schon im 7. Jhdt. als Araber in die Region des heutigen Pakistan eindrangen, lebten hier Jat-Völker. Sie wurden die ersten Konvertiten zum Islam und Soldaten der neuen arabisch-islamischen Verwaltung der Sindh-Region. Jat sind bereitwillige und mutige Kämpfer und Führer mit sehr unabhängigem Charakter, Stolz und Tapferkeit. Sie leisten großen Widerstand gegen jede ausländische Kraft, die sie ungerecht behandelt; geben ihr Leben für ihr Volk und Verwandte.

Bete, dass die starken Jat Jesus als Erlöser finden.