24.–30. Juni 2024 Tägliches Gebet

Montag 24 Juni

24) Hararghe Oromo – Erste Christen aber keine Gemeinden

Ich will meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen. (Mt 16,18b) Joshua-Project fasst die Haraghe Oromo der Volksreligion mit den Muslimen zu einer Größe von fast 8 Mio. zusammen. Erfreulich ist, dass das Werk durch die Erweckungen von 0,05 % evangelikalen Christen ausgeht, also von 5 Christen auf 10.000 Menschen. Die Hararghe Oromo sind freundliche und gastfreundliche Bauern, die auch Vieh haben. Aber die wenigen Christen mussten ihr Volk verlassen und sich Gemeinden anderer Völker anschließen.

Bete für christliche Gemeinden unter den Hararghe Oromo.

Dienstag 25 Juni

Mauretanien: Nouadhibou

Nouadhibou ist die zweitgrößte Stadt in Mauretanien mit ca. 120.000 Einwohnern (2013) und liegt am Atlantik, ca. 60 km entfernt von der der Grenze zur Westsahara. Es gibt einen Fischereihafen und einen Industriehafen zur Eisenerzverladung. Viele Bewohner sind Einwanderer aus Senegal, Guinea und anderen westafrikanischen Ländern. Statistisch gesehen gibt es merh Ausländer als Einheimische. Wenn es einheimische Nachfolger Jesu gibt, dann sind es nur sehr wenige. Es gibt keine bekannte Gemeinde.

Bitte betet, dass Nachfolger Jesu nach Mouadhibou kommen und das Evangelium bekannt wird.

Mittwoch 26 Juni

Algerien: Oran

Oran ist die zweitgrößte Stadt Algeriens mit ca. 770.000 Einwohnern (2005). Es liegt im Westen Algeriens an der Mittelmeerküste und ist ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum. Zudem gibt es große Stützpunkte von Heer und Marine der algerischen Armee. Es gibt mehrere katholische Kirchen, aber auch freikirchliche Gemeinden. In den letzten Jahren wurden immer wieder Kirchen geschlossen.

Bitte betet, dass die geschlossenen Kirchen wieder geöffnet werden dürfen und dass sich das Gemeindewachstum fortsetzt. Betet, dass die Gemeinde Wege finden, sich trotzdem zu treffen und dass die Gläubigen weiter Mut haben, ihren Glauben zu bekennen und ein Segen in ihrer Stadt zu sein.

Donnerstag 27 Juni

Iran: Maschhad

Maschhad ist die zweitgrößte Stadt im Iran mit ca. 3 Mio Einwohnern (2016) und liegt im Nordosten des Landes an der Seidenstraße. Maschhad ist ein politisches und religiöses Zentrum, das jährlich von mehr als 20 Millionen Touristen und Pilgern besucht wird. Die Stadt gilt als eine der sieben heiligen Stätten der Schiiten. Die Region ist landwirtschaftlich geprägt; es werden hauptsächlich Wolle und Teppiche hergestellt.

Bitte betet um Bewahrung für die Gläubigen in der Stadt und um immer wieder neue Möglichkeiten, ihren Glauben an Jesus zu bezeugen.

Freitag 28 Juni

Turkmenistan: Türkmenabat

Türkmenabat ist die zweitgrößte Stadt des Landes und liegt im Nordosten in der Nähe zu usbekischen Grenze. Es hat ca. 280.000 Einwohner (2010). Die Stadt ist das wichtigste Industriezentrum des Landes, liegt an der Transkaspischen Eisenbahn und verfügt über einen der wichtigtsen Häfen am Amudarja. Aufgrund des wasserintensiven Anbaus von Baumwolle hat der Fluss ca. 90% seiner Wassermenge eingebüßt. Die zusätzlich Einleitung von Pestiziden und Abwässern verschlimmert die Situation. Es gibt nur ca. 0,11% evangelikale Christen in Turkmenistan.

Bitte betet für Nachfolger Jesu, die bereit sind, in Turkmenabat zu leben, zu arbeiten und ein Zeugnis zu sein.

Samstag 29 Juni

Usbekistan: Namangan

Namangan ist die zweitgrößte Stadt Usbekistans mit ca. 680.000 Einwohnern (2023). Es liegt im multikulturellen Ferghanatal im Osten des Landes nahe der Grenze zu Kirgistan. Die Gegend ist ein wichtiges Industriezentrum mit großen Vorkommen an Erdöl, Gold, Kupfer und Quarz. Außerdem werden Baumwolle, Früchte und Gemüse angebaut.

Bitte betet um Bewahrung der einheimischen Gläubigen und dass die kleinen Gemeinden ein Zeugnis in ihrer Umgebung sein können.

Sonntag 30 Juni

Bangladesch: Chittagong / Chattogram

Chittagong ist mit ca. 3,3 Mio Einwohnern (2022) die zweitgrößte Stadt Bangladeschs. Sie liegt im Südosten des Landes und ist eine Sonderwirtschaftszone. Es gibt ein Stahlwerk, Raffinerien, Zement-, Textil- und Lederindustrie. Schiffbau und Abwrackwerften spielen ebenfalls eine große Rolle. Der Hafen ist der drittgrößte in Südasien. Die Stadt wird immer wieder durch Zyklone heimgesucht, die große Schäden anrichten und schon viele Todesopfer gefordert haben. Für die ca. 84% Muslime haben wichtige Sufi-Schreine in der Stadt eine große Bedeutung. Daneben gibt es ca. 14% Buddhisten, aber lediglich 0,11% Christen.

Bitte betet für unsere Geschwister in der Stadt, dass sie ein lebendiges Zeugnis für ihre Mitmenschen sein können. Betet auch für viele weitere Mitarbeiter, die sich von Gott in diese Stadt berufen lassen.